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Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

Software

Kooperationen

Breaking news

TRUMPF Seniorchef und Gesellschafter Berthold Leibinger verstorben

Ich sitze hier und trauer, möchte ein Paar eigene Worte schreiben über einen Menschen, den ich sehr verehrt habe; als Unternehmer mit einer unglaublichen Firmengeschichte, als Mäzen in so vielen Bereichen und als Mensch. Nur was? Wenn ich anfange, bleibe ich eine Stunde am schreiben, oder mehr. Immer wieder kommen mir die Tränen. Das wird vielen Menschen so gehen in diesen Stunden, denke ich; sehr Vielen. Er war so präsent. Aber genau das möchte ich schreiben: "Er lebt in uns weiter" sagt man immer. Das gilt sicher für jeden Menschen ein stückweit, aber im Besonderen für Professor Berthold Leibinger. Er wird in so vielen Dingen weiterleben. Vielleicht spendet das Trost. Ich nehme tief betroffen Anteil. Hier nun die Mitteilung der Firma Trumpf vom gestrigen Abend: TRUMPF Seniorchef und Gesellschafter Berthold Leibinger verstorben Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG wirkte sein Leben lang als Unternehmer und als Mäzen. Ditzingen, 16. Oktober 2018 – Professor Berthold Leibinger ist heute, am 16. Oktober 2018, nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart verstorben. Er wäre am 26. November 88 Jahre alt geworden. Berthold Leibinger trat nach einem Maschinenbaustudium in Stuttgart und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA 1961 in die damals noch kleine Maschinenfabrik TRUMPF ein. Für seine zahlreichen Erfindungen, die er im Sinne des Unternehmens tätigte, erhielt er Firmenanteile. Vor diesem Hintergrund wurde er 1966 zeitgleich zu seiner Funktion als Geschäftsführer auch Gesellschafter. Unter seiner Führung entwickelte sich TRUMPF zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller. Wie niemand anders erkannte Leibinger das Potenzial des Werkzeugs Licht. Er gilt als einer der Wegbereiter des Lasers in der industriellen Anwendung. 2005 übergab der Vater von drei Kindern die Führung des Familienunternehmens an seine ältere Tochter, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Sein Sohn, Dr. Peter Leibinger, ist stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung. Seine Tochter, Prof. Regine Leibinger, arbeitet als Architektin in Berlin. Neben seiner Tätigkeit für TRUMPF nahm Berthold Leibinger zahlreiche Ämter in der deutschen Wirtschaft wahr. So gehörte er unter anderem den Aufsichtsräten der Deutschen Bank AG, der BMW AG sowie der BASF SE an, deren Vorsitz er innehatte. Er war Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und von 1990 bis 1992 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Außerdem engagierte er sich auf kulturellem und sozialem Gebiet unter anderem als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach e.V. und als Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bachakademie. Er war Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Die von Berthold Leibinger 1992 eingerichtete gemeinnützige Berthold Leibinger Stiftung widmet ihre Erträge kulturellen, wissenschaftlichen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken. Seit dem Jahr 2000 schreibt sie den international angesehenen Berthold Leibinger Innovationspreis aus und vergibt überdies den jährlichen Comicbuchpreis. „Berthold Leibinger war ein leidenschaftlicher Ingenieur und Unternehmer. Sein Wirken war immer auf das Wohl der Menschen ausgerichtet. Er war ein großes Vorbild für uns alle“, sagte Dr. Jürgen Hambrecht, Aufsichtsratsvorsitzender der TRUMPF Gruppe. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Über den Termin der öffentlichen Trauerfeier werden wir Sie zeitnah informieren. Über TRUMPF Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik. Die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie treiben wir durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern. 2017/18 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 13.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

ARNTZ GmbH + Co. KG

225 Jahre ARNTZ

Am 31.08.2018 feiert die Firma ARNTZ GmbH + Co. KG ihr 225-jähriges Bestehen. Gegründet am 01.07.1793 ist ARNTZ als mittelständisches, international agierendes Familienunternehmen in 7. Generation Remscheids ältester Werkzeughersteller, der sich noch im Besitz der Gründerfamilie befindet. Der Einsatz mehrerer Generationen von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern haben dazu beigetragen, dass ARNTZ mehr als zwei Jahrhunderte, darunter zwei Weltkriege, die gesamte Industrialisierung und mehrere Produktwandel erfolgreich durchlebt hat. Angefangen mit Holzbohrern und Feilen produziert ARNTZ mit insgesamt 180 Mitarbeiter an 4 Standorten heute Hochleistungssägebänderfür die Zerspanung unterschiedlichster Metalle und sorgt damit jeden Tag für präzise Schnitte in über 80 Ländern. So wurden zum Beispiel auch die Doppel-T-Träger für das New Yorker „One World Trade Center" in Manhattan mit ARNTZ Sägebändern auf Maß gesägt. ARNTZ Sägebänder trifft man in allen Bereichen der Metallverarbeitung an, vom Sägen mittelgroßer Rohre und Profile bis zum Titanschmiederohling als Ausgangsprodukt für künstliche Hüftgelenke. Damit ist ARNTZ als klassischer Vertreter der „old economy" auch für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet und kann sein internationales Netz an Partnerschaften weiter ausbauen.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Blick durchs Auge des Benutzers

Der Säge- und Lagertechnik-Spezialist KASTO bringt mit VisualAssistance eine innovative Lösung zur Fernwartung seiner Maschinen und Anlagen auf den Markt. Anwender können damit per Tablet, Smartphone oder Smart Glasses Live-Videos an die Service-Experten von KASTO senden und erhalten in Echtzeit visuelle Hilfen und Informationen bei Störungen oder Instandhaltungsarbeiten. Stillstandzeiten lassen sich damit auf ein Minimum reduzieren, was sich positiv auf die Kostenbilanz auswirkt. KASTO stattet Sägemaschinen und Lagersysteme bereits seit längerem mit der Möglichkeit der Fernwartung aus: Die Servicetechniker können sich optional online auf die Anlagen schalten und Störungen beheben oder Prozesse optimieren. Ein zeitintensiver Besuch vor Ort ist damit in vielen Fällen nicht mehr nötig. Mit VisualAssistance erweitert KASTO sein Dienstleistungsspektrum noch einmal deutlich: Herzstück des Systems ist eine interaktive App für Tablets, Smartphones oder Smart Glasses. Kunden können sich damit per Video- und Audio-Stream mit den Service-Mitarbeitern verbinden. Anwender und Techniker teilen in Echtzeit das gleiche Blickfeld. Das erleichtert das gegenseitige Verständnis ungemein und hilft, einzelne Anlagenkomponenten und eventuelle Störungen schnell zu identifizieren. Die KASTO-Experten haben über die App auch die Möglichkeit, visuelle Hilfestellung zu leisten und zum Beispiel Markierungen im Live-Video einzublenden. Während der Kunde vor Ort die Wartung oder Reparatur an der Säge oder dem Lager durchführt, bekommt er alle nötigen Informationen per Augmented Reality direkt in seinem Display angezeigt. Nutzt er die Smart Glasses, hat er dazu noch die Hände frei – das erleichtert die Arbeit zusätzlich. Die Service-Techniker von KASTO sind virtuell mit vor Ort und leiten die Mitarbeiter entsprechend an. Aufwändige Schulungen oder teure Anfahrten sind damit überflüssig. Gleichzeitig profitieren Anwender von minimalen Stillstandzeiten sowie einer hohen Verfügbarkeit und Produktivität ihrer Maschinen und Anlagen.

Trumpf Gruppe

Euroblech 2018: TRUMPF läutet das Zeitalter der autonomen Fabrik ein

Vernetzte Produktionsumgebung ermöglicht die intelligente Fabrik // Geschäftsführer Prokop: „Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel für Produktivitätssteigerung“ // Smarte Datenanalyse unterstützt TRUMPF bei der Weiterentwicklung seiner Werkzeugmaschinen Ditzingen, 18. September 2018 – TRUMPF präsentiert auf der Euroblech 2018 zahlreiche Lösungen für eine autonom arbeitende Fabrik. Das Unternehmen zeigt in Hannover digital vernetzte Anwendungen für die Blechbearbeitung, die Fertigungsprozesse vereinfachen und effizienter machen. „Unsere Maschinen agieren immer eigenständiger und entlasten die Mitarbeiter bei vielen Tätigkeiten. Das geht nur mit einer vernetzten, intelligenten Produktionsumgebung. Mit ihrer Hilfe gelingt es uns, die Produktivität zu steigern und so die Wettbewerbsposition unserer Kunden zu sichern. Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel dafür“, sagt Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen bei TRUMPF. Es bringe kaum noch etwas, auf immer noch höhere Laserleistung zu setzen. Es gehe vielmehr um den vernetzten Maschinenpark und die der eigentlichen Produktion vor- und nachgelagerten Prozesse. Dort und durch intelligente Datenauswertung ließen sich die größten Produktivitätsgewinne erzielen. Assistenzsysteme sorgen für Prozesssicherheit Bereits heute hat TRUMPF durch zahlreiche Assistenzsysteme in seinen Maschinen den Grundstein für die autonome Fabrik gelegt. Ein Beispiel für prozesssicheres Schneiden ist Smart Collision Prevention. Die Funktion kalkuliert bereits bei der Programmierung kippende Teile mit ein. Sie entwirft eine Abarbeitungsstrategie, die Kollisionen mit dem Schneidkopf vermeidet. Immer mehr Maschinenfunktionen steuern die Prozesse selbstständig, etwa durch die sogenannte Smart Nozzle Automation. Diese Funktion inspiziert regelmäßig die Düse und wechselt sie gegebenenfalls automatisch aus, wenn sie beschädigt ist. Auf der Euroblech 2018 in Hannover zeigt TRUMPF einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Laserschneiden. Von selbst lernende Maschinen Beim Laservollautomaten TruLaser Center 7030 läuft von der Programmierung bis hin zum Sortieren der Teile sogar alles automatisiert ab. „Durch intelligente Datenanalyse verbessern wir bei dieser Maschine bereits heute die Prozesse. Mit Hilfe von Kunden-Rückmeldungen in Form von Daten perfektionieren wir die Anlage kontinuierlich. Künstliche Intelligenz ist die nächste Stufe der Industrie 4.0“, sagt Thomas Schneider, Geschäftsführer Entwicklung Werkzeugmaschinen bei TRUMPF. Ein Beispiel sei die Entladeeinheit der Maschine. Die Pins, die das Blech aus dem Restgitter nach oben heben, sorgen dafür, dass Sauger die Teile prozesssicher entnehmen können. Gelingt das den Pins nicht auf Anhieb, leitet die Maschine selbständig einen neuen Entnahmezyklus ein. Den wiederholt sie wenn nötig auch mehrmals hintereinander, damit es funktioniert. Diese sogenannten Retry-Versuche verarbeitet die Maschine und lernt aus ihnen. Smart Factory, intelligente Logistik Auf der Euroblech präsentiert TRUMPF auch eine vernetzte Intralogistik-Lösung, die TRUMPF in seiner Industrie 4.0-Vorzeigefabrik und bei ausgewählten Kunden erfolgreich testete. Sie verbessert die logistischen Prozesse, die im Inneren der Produktionshalle ablaufen, zum Beispiel den Weg der Teile von einer Bearbeitungsstation zur nächsten. Thomas Schneider: „Testkunden sparen mitunter fünfstellige Summen durch den Einsatz unserer Indoor-Lokalisierung, indem sie ihre Suchzeiten verringern und ihre Aufträge klug priorisieren können“. Der Grund: Die Losgrößen der Aufträge sinken, die Aufträge im Verlauf der gesamten Fertigung zu überblicken, fällt Blechfertigern zunehmend schwer. Gleichzeitig möchten die Kunden der Blechfertiger wissen, wie es um ihre Bestellung steht – ganz wie sie es aus dem Online-Handel gewohnt sind. Mit der Indoor-Lokalisierungslösung bringen TRUMPF Kunden Ordnung in ihre Fertigung und können diesen Ansprüchen gerecht werden.

SägeManagement Stefan Motte

AMB 2018 setzt neue Maßstäbe

91.016 Fachbesucher kommen nach Stuttgart / AMB gewinnt an internationaler Bedeutung / Top-Thema: Digitalisierung in der Produktion Die AMB schließt heute nach fünf Messetagen als bisher erfolgreichste und größte AMB aller Zeiten für 2018 ihre Tore. „Aussteller, Besucher und natürlich auch die Messe Stuttgart sind positiv gestimmt – die AMB war ein voller Erfolg“, freut sich Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung. “Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung in der Produktion wurde viel geboten”, ergänzt Kromer. Vom Digital Way, über die Showcases bis hin zu den Ständen der Aussteller. Wer in den vergangenen fünf Tagen auf dem Stuttgarter Messegelände in den Hallen der AMB unterwegs war, der blickte in rundum zufriedene Gesichter. Ob Aussteller oder Besucher: Die AMB 2018 erfüllte nicht nur alle Erwartungen, sie brach auch sämtliche Rekorde. „Mit 1.553 Ausstellern auf nun mehr als 120.000 Brutto-Quadratmetern Ausstellungsfläche und 91.016 Besuchern setzt die AMB auf dem Stuttgarter Messegelände neue Maßstäbe“, verkündet Kromer. Das Einzugsgebiet der AMB hat sich signifikant vergrößert 18 % der Fachbesucher kamen aus 83 Ländern zur AMB nach Stuttgart. Aber nicht nur die Messe Stuttgart zeigt sich zufrieden. Auch die Aussteller und Partner in den zehn restlos ausgebuchten Hallen sind von ihrer AMB-Beteiligung und dem Stellenwert der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung für die Branche überzeugt. Dieser Erfolg bestätigt die Messe Stuttgart laut Kromer darin, die im Rahmen ihres Masterplans 2025 angekündigten Pläne zu Erweiterungen, wie den Bau zusätzlicher Parkplätze, einer neuen Halle 11 sowie eines zweiten Kongresszentrums im Westen des Messeareals, zu forcieren. Hohe Besucherqualität und Investitionsfreude überzeugen Die Besucherqualität überzeugt auf hohem Niveau. Rund drei Viertel gaben an, bei Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt zu sein und 78 % kamen mit konkreten Kauf- und Investitionsabsichten zur Messe. Mit 36 % machte der Maschinenbau den größten Anteil der Besucherbranchen aus. Danach folgten die metallbe- und verarbeitende Industrie 27 %, Automobilindustrie / Fahrzeugbau 18 %, Werkzeug- und Formenbau 12 % und Metallbaubetriebe 10 %. Mehr als ein Drittel der Besucher gaben an, nur die AMB und sonst keine andere Messe zu besuchen. Mehr als die Hälfte ist sich sicher, dass die Bedeutung der AMB weiter steigen wird. Weiterempfehlen würden die AMB 88 % der Besucher. Save-the-date: Vom 15. – 19. September 2020 feiert die AMB ein rundes Jubiläum mit der 20. Auflage. Statements zur AMB 2018 „Die Resonanz aus der VDW-Mitgliedschaft hat gezeigt, dass im Inland aber auch im europäischen Markt investiert wird, das spiegelt sich in der Besucherqualität der AMB wider. Gleichzeitig ist das Thema Digitalisierung in der Produktion immer stärker im Fokus.“ So lautet das Fazit von Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken. Mit umati, einer standardisierten Möglichkeit, Maschinen an vorhandene IT-Strukturen anzubinden, treffe man „den aktuellen Bedarf bei Anbietern und Kunden; die AMB war für uns der richtige Ort und Zeitpunkt, um umati dem Markt vorzustellen“. „Die Stimmung ist vorzüglich, wir haben einen Besucherstrom in einem vorbildlichen Qualitätsniveau erlebt. Es ist mit Abstand die beste AMB aller Zeiten“, lautet die Bilanz des Vorsitzenden des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Lothar Horn. Die neue Paul Horn Halle (Halle 10), wurde bestens angenommen. Für den Geschäftsführer des VDMA, Markus Heseding, zeigt der riesige Besucherandrang in den Hallen 1 und 3 den Stellenwert, den die Präzisionswerkzeuge für die Wertschöpfung in der Metallbearbeitung haben. Heseding berichtet: „Unsere Mitglieder sprechen von einer AMB der Superlative.“ „Die Hallen auf dem gesamten Messegelände der AMB waren voll, Massen drängten sich durch die Gänge“, beobachtete auch Rainer Glatz, Geschäftsführer des Fachverbands Software und Digitalisierung im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Man war mit einem eigenen Stand in Halle 2 präsent, die beteiligten Aussteller zeigten sich zufrieden. Glatz: „Das liegt daran, dass die Digitalisierung enorm wichtig für die Branche ist. Ohne Software läuft keine Maschine und keine Produktion.“ So sei auch die erstmals von der AMB präsentierte Sonderschau „Digital Way“ ein guter Ansatz auf dem Weg in die digitale Zukunft. Aussteller zeigen sich begeistert „Wir sind super zufrieden mit der AMB 2018. Wir sind das erste Mal in der Halle 10 und die neue Standposition gefällt uns sehr gut“, lobt Irene Bader, Direktorin für das globale Marketing bei DMG Mori. Sie schätzt auch das neue Konzept der AMB mit einer anderen Verteilung auf die Hallen. „Das ganze Messegelände hat gebrummt und an dem uns nahe gelegenen Eingang West strömten die Menschen ab 9 Uhr vom ersten Tag an.“ Gleichzeitig stimme auch die Qualität der Besucher. Nach drei Tagen lag die Zahl der zu erstellenden Angebote bereits weit über der letzten AMB. Die Fragen der Messebesucher drehten sich zumeist um die Schwerpunktthemen des DMG Mori-Messeauftritts: Digitalisierung, Automatisierung und additive Fertigungsverfahren. In puncto Digitalisierung würden die Messegespräche erheblich konkreter. Und fast die Hälfte der gezeigten Maschinen seien bereits mit Automatisationslösungen ausgestattet, ein Trend, der sich nach Baders Überzeugung bei der nächsten AMB in zwei Jahren noch deutlich verstärken werde. Auch die Kombination additiver Fertigungsverfahren mit der Zerspanung, die es bei DMG Mori schon seit vielen Jahre gibt, stieß auf großes Interesse. Dr. Dirk Prust, Geschäftsführer Technik und Sprecher der Geschäftsführung der Index-Werke, hatte anfangs die Befürchtung, dass die extrem gute Konjunktur manchen potenziellen Besucher aus Zeitmangel abhalten könnte. „Das ist überhaupt nicht der Fall.“ Seine Erklärung: „Der Bedarf für die Realisierung neuer Projekte ist so groß, dass man sich einfach informieren muss.“ Diese realen Bedarfe nehmen offensichtlich auch den labilen politischen Einflüssen einen Großteil ihrer Schrecken. Diese können auch durchaus förderlich sein, wie der Index-Chef am Beispiel Verbrennungsmotoren deutlich macht: „Die strengen Abgasgrenzwerte erfordern neue Motorengenerationen mit teilweise zusätzlichen Komponenten wie Turboladern, für deren Fertigung neue Maschine gebraucht werden." Auch beim Werkzeugmaschinenhersteller Yamazaki Mazak war der Messestand „voller als voll und noch mehr los als bei der letzten AMB“, konstatiert Martin Engels, Geschäftsführer bei Yamazaki Mazak Deutschland. Oft fehle Personal, um die Maschinen zu bedienen, was das Thema Automatisierung in den Mittelpunkt rücke. Engels outet sich als „großer Fan der AMB“. Die Gründe: die Kompaktheit der Messe, der Flughafen vor der Tür und die Lage im Herzen der führenden Maschinenregion Europas. „Gefragt sind Gesamtlösungen“, berichtet Christian Jung, Geschäftsführer der GF Machining Solutions, einem Anbieter von Werkzeugmaschinen verschiedener Technologien vor allem für den Werkzeug- und Formenbau und die biete man in diesem Bereich. Viele Kunden kämen mit sehr spezifischen Fragen und einer konkreten Aufgabenstellung. GF Machining Solutions nutzte die AMB auch, um seine Kundengruppen zu erweitern. Jung: „Die AMB ist für uns ideal, sie hat auch genau die richtige Größe, unsere Kunden können an einem Tag gezielt auf der Messe alles sehen, was sie interessiert, und am nächsten Tag wieder im Betrieb sein. Dazu tragen auch die kurzen Wege auf der Messe bei.“ „Nach zehn Jahren auf dem neuen Messegelände hat sich die AMB zur interessantesten Messe für unsere Kunden im Bereich der Metallbearbeitung entwickelt“, erklärt Steffen Nagel, geschäftsführender Gesellschafter der Nagel Werkzeug-Maschinen. Darin ist er mit Koldo Arandia, Geschäftsführer des Herstellpartner Ibarmia, einer Meinung: „The best machine tools show in the world“. Nagel: „Für uns ist die AMB die geeignete Plattform, denn hier erreichen wir alle relevanten Gesprächspartner – vom Maschinenbediener bis zum Unternehmer.“ Und das sehr erfolgreich, wie das große Interesse der AMB-Besucher an den CNC-Drehmaschinen des neuen Vertriebspartners Hyundai Wia belegt. Werkzeugmaschinenhersteller FFG zog im Rahmen der Neuordnung der AMB in die Halle 6. Marketingleiter Joachim Jäckl: „Für uns war der Wechsel in die Halle 6 mit ihrer Mischung aus Maschinen und Automation ein Impuls, unseren Interessenten unsere integrierten Fertigungslösungen – eine Kombination aus Maschinen und Automation – näher zu bringen und uns in diesem Bereich stärker zu positionieren.“ Der gute Zuspruch seitens der Besucher und die qualitativ hochwertigen Gespräche mit konkreten Anfragen hätten diese Entscheidung voll und ganz bestätigt. Philippe Selot, Manager Marketing Communication beim Schleifmaschinenspezialisten United Grinding, lobt die perfekte Organisation der AMB. „Die AMB ist eine breitgefächerte Messe, die geografische Lage im Süden Deutschlands und die Nähe zur Schweiz und zu Österreich ist für uns optimal.“ Für die Besucher seien die kurzen Wege und die gute Verkehrsanbindung ein echter Vorteil. „Die Möglichkeit, die Messe an einem Tag zu besuchen, macht die AMB für unsere Kunden interessant. Die neue thematische Hallenanordnung macht es dem Besucher leicht sich zu orientieren und zu finden, was er sucht.“ Dies alles trug dazu bei, dass United Grinding einen deutlichen Anstieg bei den qualitativen Leads verzeichnen konnte, „ein eindeutiges Indiz für die ausgezeichnete Besucherqualität“. Interesse an Werkzeug-Innovationen groß „Die Qualität der Gespräche hat sich im Vergleich zur letzten AMB noch einmal deutlich gesteigert, wir hatten mehr Entscheider am Stand“, berichtet Dr. Jochen Kress, Geschäftsführer des Präzisionswerkzeuge-Herstellers Mapal Dr. Kress in Aalen. Dabei entwickelten sich die Gespräche in Richtung Gesamtlösung für Projekte. Ein zentrales Thema sei auch die Elektromobilität gewesen, für die Mapal ein neues, spezielles Fräsprogramm entwickelt habe. „Dieser Trend wird sich, genau wie die Vernetzung und Automatisierung, fortsetzen und auf der nächsten AMB 2020 eine große Rolle spielen.“ „Sehr gute Geschäfte, es wird weiter investiert“, vermeldet Claude Sun, Geschäftsbereichsleiter Zerspanung in Europa des luxemburgischen Präzisionswerkzeugehersteller Ceratizit. Er freut sich: „Der Besucherstrom auf der AMB ist verglichen mit den letzten Messen weiter gestiegen; es gibt insgesamt ein großes Interesse an innovativen Produkten.“ Auf Ausstellerseite seien in diesem Jahr, so Suns Beobachtung, deutlich mehr Industrie-4.0-Lösungen vertreten gewesen, als auf der AMB 2016. Mit Toolscope verfüge die Ceratizit-Gruppe über eine entsprechende Lösung, um Maschinen und Werkzeuge zu überwachen und die Produktivität zu optimieren. Für LMT Tools sind Verfügbarkeit und Produktivitätssteigerung die zentralen Anforderungen der Messebesucher und Kunden. „Die Themen werden mit den neuen Möglichkeiten und Technologien weiter vorangetrieben“, beobachtet Maik Kämpchen, Vertriebsleiter Deutschland für LMT Tools. Viele Diskussionen drehten sich auch um die Möglichkeiten der additiven Fertigung. LMT nutzt sie mittlerweile selbst für seinen neuen Gewinde-Rollkopf, einem typischen Serienteil. „Wir sind nach den Messen der letzten Wochen mit hohen Erwartungen nach Stuttgart gekommen, aber sie wurden nochmals übertroffen“, bilanziert Markus Horn, Geschäftsführer des Präzisionswerkzeuge-Herstellers Paul Horn. „Wir haben mehr und bessere Gespräche auf unserem Stand gehabt als auf den AMBs davor.“ Horn vermutet, dass dahinter ganz konkrete Projekte stehen. Viele wollen von dem sehr technologieorientierten Unternehmen bis ins Detail wissen, wie bestimmte Lösungen funktionieren, um das Optimum für ihre Projekte und Prozesse herausholen zu können. Auf besonders großes Interesse stoßen dabei neue Technologien wie das Unrunddrehen, ein dynamisch einstellbarer Scheibenfräser oder das Speed Forming, eine Neuinterpretation des bekannten Hobelns. „Für uns ist es die beste AMB aller Zeiten, wir haben jeden Tag einen neuen Besucherrekord aufgestellt und die Stimmung bei unseren Kunden ist sehr positiv“, zieht Oliver Gühring, Geschäftsführer des gleichnamigen Präzisionswerkzeuge-Herstellers Bilanz. Natürlich gibt es auch Schattenseiten des Booms: lange Lieferzeiten in allen Bereichen und das fehlende Personal, „eines der Hauptthemen im Moment, wir brauchen Mitarbeiter in allen Bereichen“. Deshalb stehe „für viele unserer Kunden die Produktivität und Effizienz im Vordergrund“, stellt Gühring fest. Katrin Hummel, Geschäftsführerin von Hahn+Kolb, einem führenden Fachhändler für Werkzeuge und Maschinen, freut sich: „Wir konnten im Vergleich zur letzten AMB 2016 nochmals eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen.“ Aber nicht nur die Zahlen stimmen, fast noch wichtiger: Auch die Qualität ging nach oben: „Wir stellen fest, dass die Besucher mit einem ganz konkreten Bedarf auf unseren Stand kommen.“ Viele Fragen drehen sich um die Bearbeitung ganz bestimmter Materialien und es wird ganz gezielt nach unserem neuen Bohrerprogramm gefragt.

Firma des Tages

TENRYU EUROPE GMBH

TENRYU ist ein weltweit namhafter Premiumhersteller für Qualitätssägeblätter SÄGEN IN EINER NEUEN DIMENSION Unsere Mission ist nicht nur das Bereitstellen von Kreissägeblättern, welche den wachsenden Anforderungen durch neue Werkstoffe und Sägemaschinen gerecht werden, sondern auch

Firma des Tages

Gebr. Lennartz GmbH & Co.KG Sägenfertigung

Präzise | Leistungsstark | Innovativ
Präzision und Innovation: Seit 1896 ist LENNARTZ spezialisiert auf hochwertige Sägeblätter für Kreissägetechnik. Wir sind Marktführer und Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Entwicklung, Herstellung und Instandsetzung von

Produkt des Tages

Kiesinger Gleitschleifen

Gleitschleifen – ganz schonend.
Durch Trowalisieren mit Schleifkörpern werden Ihre Werkstücke (u.a. Sägeabschnitte, Stanzteile, Biegeteile, Drehteile, Frästeile) aus Stahl, Alu oder Blech schonend weiterverarbeitet und anschließend getrocknet. In unserem Lager halten wir alle gängigen

Produkt des Tages

Lamiflex LS+ Folie

Lamistretch Plus A new generation in stretchable reinforced Packaging Lamistretch Plus is the ultimate all-round packaging material, strong enough to withstand sharp edges, resistant to scuffing and friction during handling and transport, easy to apply automatically - including with