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Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

Apparatebau Clemens Bous GmbH & Co. KG

Einige Auslieferungen der Firma BOUS im 1. Quartal

Rückblick auf die Auslieferungen der Apparatebau Clemens Bous GmbH & Co. KG im 1. Quartal 2019 Auslieferung März 2019: „Schweizer Anbieter von Messgeräten und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik investiert in Spritz-/Flutwaschanlage“ 1 Stück "CeBeCo" Spritz-/Flutwaschanlage mit Rhönrad TROWAMAT Typ "KOMBI", Größe 12540/28 WST • mit 2-Tank-System • mit div. Filtersystemen Auslieferung Februar 2019: „Rohrteilespezialist = Zulieferant der Automobilindustrie erhält seine achte Spritzreinigungsanlage im Rundtaktverfahren“ 1 Stück "CeBeCo" Spritzreinigungsanlage WASCHFIX Typ T6/70 – WSA • mit 2-Tank-System • mit div. Filtersystemen zur flexiblen und intensiven Reinigung von Rohrteilen und Leitungssystemen ! Auslieferung Januar 2019: „Feinstreinigung in großer Dimension“ 1 Stück "CeBeCo" HDR-Reinigungsanlage Typ "DK-S" • im Einkammersystem • mit einem Nutzraum von ca. 2.300 mm x 600 mm x 1.000 mm (LxBxH) zur gezielten Innenreinigung von Rohr-/Schlauchleitungen !

Waycon

Lasersensoren LAS-T5 – Bereit für Industrie 4.0

Die Distanzsensoren der LAS-T5 Reihe von WayCon Positionsmesstechnik ermöglichen zuverlässige, reproduzierbare Messungen, beispielsweise für die Fabrikautomation, gemäß dem Thema Industrie 4.0. Neben Positionsmessungen in der Industrieautomatisierung oder Distanzmessungen in der Qualitätskontrolle eignen sich die Sensoren auch für Dickenmessungen unterschiedlicher Objekte. Je nach Modell sind Messbereiche zwischen 30 und 600 mm möglich. Durch das einfache Teach-Taste Verfahren kann der gewünschte Bereich unkompliziert angepasst werden. Die robusten Sensoren besitzen die Schutzklasse IP67, sind vibrationsresistent und haben selbst bei Fremdlicht eine hohe Zuverlässigkeit. Ihre starke Performance wird durch die schnelle Messfrequenz von 1 kHz (1 Messwert pro Millisekunde) deutlich. Das analoge Ausgangssignal (4...20 mA oder 0...10 V) erlaubt die Anbindung an quasi jede Empfangselektronik weltweit. Von modernen Messdatenerfassungssystemen wie QuantumX von HBM wird der Sensor automatisch erkannt und ist sofort und jeder beliebigen PC-Software verwendbar – „plug in & measure“. WayCon bietet dafür die entsprechend konfektionierte Sensorleitung mit SubHD-Steckverbinder und programmiertem TEDS-Chip an, der alle relevanten Sensorinformationen beinhaltet. Dieser steht selbstverständlich für alle Positionssensoren im Portfolio zur Verfügung. Durch die Möglichkeit der Integration des LAS-T5 in beliebige Mess- und Automatisierungssysteme ebnet WayCon den Weg für vielseitige moderne Anwendungen in Entwicklung und Cloud, Produktion und Industrie 4.0 oder Monitoring und Asset-Management. Technische Daten über die LAS-T5-Reihe finden Sie hier: www.waycon.de/Laser-Sensor-LAS-T5.pdf Mehr Informationen finden Sie unter: www.waycon.de/produkte/lasersensoren/

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Wirtschaftlich und umweltfreundlich vor Ort produzieren

Der Lagertechnik-Spezialist KASTO Maschinenbau erweitert sein Service-Portfolio beim Bau von Neuanlagen: Für seine automatischen Langgutlager vom Typ UNICOMPACT bietet das Unternehmen ab sofort eine mobile Kassettenfertigung vor Ort an. Robotergestützte Prozesse sorgen dabei für eine konstant hohe und zertifizierte Qualität. Lagerbetreiber profitieren von wesentlich geringeren Transportkosten – und auch für die Umwelt hat die Produktion direkt beim Kunden deutliche Vorteile. Automatische Lagersysteme für Langgut umfassen oft mehrere tausend Kassetten. Die voluminösen Ladungsträger fertig geschweißt per LKW anzuliefern, ist mit hohen Frachtkosten und einem großen CO2-Ausstoß verbunden. KASTO hat deshalb eine Lösung entwickelt, mit der sich dieser Transportaufwand auf ein Minimum reduzieren lässt: Beim Bau neuer Langgutlager vom Typ UNICOMPACT kann der Spezialist die benötigten Kassetten mithilfe einer mobilen und automatisierten Produktionsanlage direkt beim Kunden vor Ort fertigen. Alles, was KASTO für den Aufbau seiner mobilen Kassettenfertigung benötigt, ist eine ausreichend große Fläche in der Lagerhalle des Kunden, eine 400-Volt-Drehstromversorgung und ein Hallenkran. Die Anlage wird per Container angeliefert und ist in der Regel innerhalb von etwa zwei Wochen betriebsbereit. Sie schweißt aus bereitgestelltem Rohmaterial die fertigen Kassetten und beschichtet diese mit einem Korrosionsschutzöl. Beide Prozesse laufen mit Unterstützung von Industrierobotern ab. Das sorgt für eine gleichbleibend hohe Fertigungsqualität. Sämtliche Schweißnähte sind zudem nach Ausführungsklasse EXC 2 gemäß DIN EN 1090-2 zertifiziert. Kosten sparen und das Klima schonen Für den Kunden bietet diese Art der Fertigung erhebliche Kostenvorteile: Im Vergleich zu den großvolumigen, fertig geschweißten Kassetten sind für den Transport des Rohmaterials weitaus weniger LKW-Fahrten notwendig. Auch kann der Lagerbetreiber die benötigten Materialien selbst beschaffen und damit zusätzlich sparen. Darüber hinaus fallen keine Personalkosten zum Einlagern angelieferter Kassetten an: Die von KASTO vor Ort gefertigten Ladungsträger werden direkt und vollautomatisch eingelagert und sind sofort einsatzbereit. Das bedeutet auch, dass der Anwender seine Anlage bereits während der Kassettenproduktion nutzen kann. Auch die Umwelt profitiert von der innovativen KASTO-Lösung: Schließlich bedeuten weniger LKW-Fahrten auch weniger klimaschädigendes CO2. Auch die Menge an Verpackungsmaterial lässt sich im Vergleich zur Anlieferung kompletter Kassetten maßgeblich reduzieren. Ein weiterer Pluspunkt: Das Korrosionsschutzöl wird mit einer Mikrofilmtechnik aufgetragen und verringert den Verbrauch auf ein Minimum. Eventuelle Verschmutzungen des Lagersystems durch herabtropfendes Öl gehören damit der Vergangenheit an. Ergonomisch und effizient zugleich Besonderes Augenmerk hat KASTO auch auf die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gelegt: Fachgerechte Absauganlagen und geschlossene Roboterzellen sorgen für saubere Luft in den Produktionshallen, eine ergonomische Anlagenauslegung verringert die körperliche Belastung. Gearbeitet wird im Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb – damit ist die mobile Vor-Ort-Fertigung im Schnitt genauso schnell wie das Einschleusen extern produzierter Kassetten. Besonders für Lagersysteme mit mittleren bis großen Kapazitäten ist diese Variante daher eine attraktive, weil wirtschaftliche und transparente Alternative. Der Anwender ist bei der Kassettenfertigung live dabei und hat jederzeit den Überblick über den Fortschritt des Arbeitsprozesses. Einer der ersten Anwender des neuen Konzepts war die Vereinigte Baustoff- und Eisen GmbH (VBE) mit Sitz in Heidelberg. Der Stahlhändler setzt seit Kurzem auf ein UNICOMPACT-Lager von KASTO mit rund 2.700 Kassetten. Diese wurden mithilfe der mobilen Fertigungsanlage vor Ort geschweißt. „Als KASTO uns diesen Vorschlag gemacht hat, waren wir begeistert“, berichtet Felix Kern, Assistent der Geschäftsleitung bei VBE. „Wir konnten damit erhebliche Frachtkosten einsparen und die Umweltbelastung um rund 23 Tonnen CO2 verringern, mussten uns nicht selbst um das Einlagern der Kassetten kümmern und konnten das Lager schon nach kurzer Zeit nutzen.“ Auch mit dem Ablauf des Projekts ist VBE hochzufrieden: „Der Auf- und Abbau der Anlage sowie die Fertigung selbst verliefen schnell und reibungslos – auch dank der guten und konstruktiven Kommunikation mit den Experten von KASTO.“

Trumpf Gruppe

AXOOM setzt Standards für Industrie 4.0-Einstieg

Messestand voller Live-Beispiele // TRUMPF Maschinen-Apps „powered by AXOOM“ // Projekte mit weiteren Maschinenherstellern // Brownfield-Lösung mit Konica Minolta // Maschinen-Konnektierung in nur 30 Minuten Hannover / Karlsruhe, 1. April 2019 – „Alles live“ – so lautet die Devise von AXOOM für den Messestand auf der Hannover Messe 2019. „Seit Jahren fristet Industrie 4.0 ein Dasein als Dauer-Schlagwort. Wir sind angetreten, um der Vision Leben einzuhauchen, Schritt für Schritt. Auf unserem Messestand haben wir durchgängig reale Anwendungsfälle mit echten Ergebnissen aufgebaut, für deren Präsentation eine Internetverbindung zum Kunden genügt“, berichtet Tom Tischner, Geschäftsführer von AXOOM. Aus zahlreichen verschiedenen Perspektiven zeigt AXOOM in Hannover, wie der Einstieg in die Industrie 4.0-Welt gelingen kann. Beispielsweise, indem man ihn zum Standard macht, so wie bei Werkzeugmaschinen von TRUMPF, einem weltweit führenden Hochtechnologieunternehmen. Seit Herbst letzten Jahres bietet TRUMPF die meisten neuen Laser-, Stanz- und Biegemaschinen mit einer Standard-Schnittstelle an, die sie in die Lage versetzt sich selbstständig mit der AXOOM Plattform zu verbinden. Dort werden die gesendeten Daten gebündelt und den TRUMPF Maschinen-Apps zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Zur Hannover Messe zieht Ulrich Faisst, Digital Transformation Officer bei TRUMPF, eine erste Bilanz: „Wir haben in den letzten Monaten eine große Anzahl von Maschinen mit direkter Industrie 4.0-Fähigkeit verkauft. Das hilft unseren Kunden, die auf sehr einfache Weise einen Einstieg in die Welt der Vernetzungslösungen von TRUMPF erhalten. Und bringt viele neue Nutzer auf unsere browserbasierten TRUMPF Maschinen-Apps, die ,powered by AXOOM‘ sind.“ Die Lösung für TRUMPF soll kein Einzelfall bleiben. AXOOM arbeitet bereits mit weiteren Maschinenherstellern zusammen, die ihren Kunden ähnliche Vernetzungsangebote machen möchten. „Wir bieten eine der wenigen wirklich offenen IIoT-Plattformen“, sagt AXOOM Geschäftsführer Tom Tischner. „Deshalb ist es nicht nur möglich, sondern wichtig, dass zahlreiche Hersteller und deren Kunden die AXOOM Plattform nutzen, um ein echtes Ökosystem zu schaffen, in dessen Rahmen sich die Teilnehmer gegenseitig voranbringen.“ Derzeit sehen sich zahlreiche Maschinenhersteller mit den Digitalisierungswünschen ihrer Kunden konfrontiert. Die Einführung von Industrie 4.0-Elementen, Transparenz über einzelne Maschinen und ganze Maschinenparks und die Möglichkeiten vorausschauender Wartung stehen bei vielen fertigenden Unternehmen strategisch hoch im Kurs. Hier gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen zu schaffen, die sich dennoch standardisiert anbieten lassen, ist das Ziel von AXOOM. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit Konica Minolta. Als Anbieter umfassender IT Services unterstützt Konica Minolta Firmen durch Workflow-Automatisierung bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und implementiert Lösungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit und in Cloud-Umgebungen. Deshalb wurde das Unternehmen auf AXOOM aufmerksam. Um seine Angebotspalette zukunftssicher zu gestalten, hat Konica Minolta den so genannten „Workplace Hub“ als All-in-One IT Services Plattform auf den Markt gebracht. Er kombiniert Hardware, Software und eine ganze Reihe von Applikationen und Services und wird so zum kleinen Rechenzentrum. Über den Workplace Hub als Edge-Komponente lassen sich Maschinen im Feld anschließen, ohne dass ein Administrator oder eine eigene IT nötig wären. AXOOM ermöglicht diese Connectivity-Lösung für Bestandsmaschinen durch eine selbst entwickelte Vernetzungssoftware. Neben diesen Beispielen für große Maschinen- und Gerätehersteller zeigt der AXOOM Messestand auch, wie fertigende Unternehmen ihren heterogenen Maschinenpark direkt mit Hilfe von AXOOM vernetzen können. „Unsere Engineers sind inzwischen so versiert, dass sie im Schnitt nicht mal die Dauer einer Fußballhalbzeit benötigen, um eine Maschine – egal welchen Typs und Alters – an die AXOOM Cloud anzubinden“, berichtet Tischner. „Wenn wir dann noch Software-Partner wie beispielsweise die Firma XETICS hinzuziehen, können wir echte Smart Factory-Lösungen mit durchgängig vernetzten Prozessschritten realisieren.“ Grundlage des Ganzen ist stets die offene Plattformlösung von AXOOM, die auf Kooperation und Netzwerkeffekte ausgelegt ist. AXOOM berät zum Beispiel selbst bei der schrittweisen Umsetzung der digitalen Transformation – auf der AXOOM Plattform können aber auch andere zertifizierte Berater ihre Leistungen vorstellen. AXOOM bietet Software für die Maschinenüberwachung. Auf der Plattform können auch andere Softwareexperten ihre Lösungen präsentieren. AXOOM vernetzt alle Arten von Maschinen. Über die Plattform können auch andere Connectivity-Lösungen zum Einsatz kommen. Und auch zwischen IoT-Plattformen ist eine Zusammenarbeit möglich. Coopetition nennt sich das dann – eine Kombination aus Cooperation und Competition. „Beim Thema Plattformen müssen wir in größeren Dimensionen denken. Das Verhältnis von Kunden und Lieferanten hat sich geändert, oft liefern viele Anbieter jeweils Teile einer Gesamtlösung. Deshalb muss man sich ein kluges Netzwerk aufbauen und genau wissen, welchen Mehrwert der eigene Anteil bietet und wie man sich von den Großen unterscheidet, jedoch mitwächst“, so Tischner.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Die smarte Zukunft der Metallverarbeitung

Digitalisierung und Vernetzung sind in der Metallverarbeitung rasant auf dem Vormarsch – auch in der Lager- und Sägetechnik. Manuelle und voneinander isolierte Prozesse weichen immer mehr einem durchgängig gesteuerten, intelligenten Materialfluss, in dem alle beteiligten Komponenten autonom miteinander kommunizieren. Bei KASTO ist dieses Thema schon längst keine Zukunftsmusik mehr: Der Säge- und Lagertechnik-Hersteller hat bereits zahlreiche Lösungen im Portfolio, um die Metallverarbeitung in Zeiten von Industrie 4.0 leistungsfähiger, flexibler und kosteneffizienter zu gestalten. Ob im Stahlhandel, der Automobil- und Zulieferindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau: Metallverarbeitende Unternehmen quer durch sämtliche Branchen sehen sich seit Jahren steigenden Anforderungen gegenüber. Kunden erwarten eine immer höhere Fertigungs-Flexibilität, von Losgröße Eins bis zur Großserie. Die Vielfalt an Materialien und Abmessungen nimmt stetig zu, gleichzeitig wachsen die Ansprüche an die Qualität und der Kostendruck. Um im weltweiten Wettbewerb langfristig bestehen zu können, sind Lösungen gefragt, die unterschiedliche Produktionsaufgaben variabel und leistungsfähig, aber auch effizient umsetzen können. Die Fertigung organisiert sich selbst Ein Schlüssel dazu ist die Digitalisierung und Vernetzung von Produktions- und Logistikprozessen – auch bekannt unter dem Begriff Industrie 4.0. In der modernen Metallverarbeitung sind Maschinen, Anlagen, Waren und Ladungsträger über das Internet der Dinge verbunden und können miteinander kommunizieren. Intelligente Sensorsysteme liefern dazu aktuelle Statusinformationen in Echtzeit. Sämtliche prozessrelevanten Daten werden erfasst und analysiert. Das ermöglicht es Anwendern, ihre komplette Wertschöpfung dezentral, autonom und bedarfsorientiert zu optimieren. Der Weg von der Rohware zum fertigen Produkt wird damit schneller, flexibler, ressourcenschonender und kosteneffizienter. Dies beginnt bereits bei der Lagerung: Anstelle der früher weit verbreiteten Boden- oder Kragarmlagerung setzen metallverarbeitende Unternehmen vermehrt auf vollautomatische Langgutlager. Die softwaregesteuerten Systeme überzeugen durch eine deutlich höhere Lagerdichte, durch schnelle Zugriffszeiten und maximale Bestandstransparenz. Auch die Sägetechnik – oftmals die erste Bearbeitungsstation nach dem Auslagern – ist immer häufiger mannlos organisiert. Sägemaschinen können mit Manipulatoren und Fördertechnik nahtlos an das Rohwarenlager angeschlossen und darüber mit den benötigten Materialien versorgt werden. Der Sägevorgang selbst läuft bei entsprechender Ausstattung der Maschine ebenfalls autonom ab. So entstehen hoch integrierte Systeme, die nahtlos in einen durchgängigen Materialfluss eingebunden sind – die intelligente Fabrik. Vollautomatisch vom Rohmaterial bis zum fertigen Teil Ein führender Anbieter von Industrie-4.0-Lösungen für die Metallverarbeitung ist KASTO Maschinenbau. Das Unternehmen realisiert für seine Kunden kombinierte Lager-Säge-Roboter-Systeme, in denen vom Einlagern des Rohmaterials bis zur Kommissionierung der Abschnitte sämtliche Lager-, Handling-, Säge-, Markier-, Palettier- und Bündelungsprozesse vollautomatisch ablaufen. Besonders wichtig ist dabei eine reibungslose Kommunikation: Alle beteiligten Komponenten müssen, vereinfacht ausgedrückt, dieselbe Sprache sprechen. Möglich wird dies über durchgängige Steuerungssysteme und passende Schnittstellen. KASTO bietet etwa mit KASTOlogic ein modulares Warehouse Management System (WMS), das speziell auf die Anforderungen in der Langgut- und Blechlagerung abgestimmt ist. Es bildet sämtliche Prozesse zwischen Wareneingang und Versand übersichtlich und transparent ab und sorgt für eine effiziente Steuerung des gesamten Materialflusses – inklusive des Lagers, daran angeschlossener Fördertechnik sowie Bearbeitungsmaschinen mit dem dazugehörigen Materialhandling. Die Software optimiert die Prozesse im und um das Lager und macht die Intralogistik damit schneller, zuverlässiger und leistungsfähiger. Zum Beispiel gestaltet sie die Fahrwege von Regalbediengeräten effizienter, indem sie Leerfahrten vermeidet und häufiger benötigte Artikel näher an Ein- und Auslagerstationen platziert als solche, die seltener nachgefragt werden. Die Verwaltung von Aufträgen, Chargen, Restteilen und Anschnitten, eine permanente Inventur sowie die Möglichkeit, flexibel verschiedene In-Out-Strategien und Kommissionierprinzipien anzuwenden, sind weitere hilfreiche Funktionen von KASTOlogic. Die umfangreichen Statistik- und Analysetools überwachen sowohl die Auslastung des Gesamtsystems als auch die einzelner Komponenten. Somit lässt sich das Potential der Intralogistik voll ausschöpfen: Überflüssige Fahrwege oder unnötige Wartezeiten werden vermieden, mögliche Veränderungen können vorab simuliert und ohne Risiko ausprobiert werden. Die passende Schnittstelle für jedes System Über maßgeschneiderte Schnittstellen lassen sich das WMS KASTOlogic, aber auch einzelne Maschinensteuerungen von KASTO mühelos an ein übergeordnetes Host-System im Unternehmen anbinden – von SAP über Infor oder Microsoft Dynamics bis hin zu kundenspezifischen Software-Lösungen. Die so entstehende einheitliche Kommunikationsstruktur erhöht die Transparenz und Effizienz erheblich. Aufträge lassen sich bequem und benutzerfreundlich steuern, und die in den Lagern und Sägemaschinen erhobenen und erfassten Daten können übergreifend genutzt und analysiert werden. Dies ermöglicht beispielsweise eine durchgängige Rückverfolgung bestimmter Waren und Werkstücke, eine gleichmäßige Auslastung des Maschinenparks mit kurzen Nebenzeiten, eine bessere Qualitätskontrolle oder eine bessere Planung von Wartungsmaßnahmen. Auch Reststücklängen und Lagerbestände lassen sich mit den entsprechenden Informationen nachhaltig optimieren – das verringert die Fertigungskosten deutlich. Auch manuell bediente Lager lassen sich mithilfe von KASTOlogic verwalten. Dafür hat KASTO die App KASTOmobile entwickelt: Die Anwendung ist für alle mobilen Endgeräte mit Android-Betriebssystem geeignet und ermöglicht dem Benutzer, sämtliche Vorgänge wie Ein- und Umlagerungen, Kommissionierungen, Versand- und Bestandsinformationen per Smartphone oder Tablet an das WMS zu übermitteln. Besonders leicht ist dies mit einem von KASTO erhältlichen Handheld-Gerät, das neben einem gut lesbaren Display und einem robusten Gehäuse auch über einen integrierten Barcode-Scanner verfügt. Der Mitarbeiter erfasst einfach die benötigten Informationen für die jeweilige Auftragsposition mit seinem Gerät, das diese drahtlos an das Management-System überträgt. Transparenz und Nachverfolgbarkeit sind damit genauso hoch wie in automatischen softwaregesteuerten Lagern. Auch ein sogenanntes „Pick-by-Crane“-System lässt sich mit KASTOmobile mühelos umsetzen: Dabei steuert der Anwender mit der App einen angebundenen Hallenkran, der die gewünschten Ein- und Auslagervorgänge mithilfe der entsprechenden Koordinaten selbstständig erledigt. Effizienter Sägen mit Roboter-Anbindung Mit der Roboter-Anbindung KASTOsort hat KASTO zudem eine Lösung im Portfolio, mit der sich dem Sägevorgang vor- und nachgelagerte Fertigungsprozesse automatisieren und gemeinsam in einen einheitlich gesteuerten Materialfluss integrieren lassen. Industrieroboter können die Sägeabschnitte selbstständig entnehmen und zahlreiche weitere Aufgaben übernehmen: von Entgraten und Anfasen über Zentrieren und Gewindeschneiden, Markieren und Bedrucken bis hin zum Sortieren, Abstapeln und Kommissionieren. Mit einem Behältermanagement oder fahrerlosen Transportsystemen lässt sich die Roboter-Säge-Lösung weiter verketten. KASTO integriert die Robotersteuerung je nach Bedarf des Kunden in die Sägesteuerung, das WMS KASTOlogic oder in ein bestehendes ERP-System. Der Anwender kann damit auch diesen Arbeitsschritt über eine zentrale Schnittstelle steuern und überwachen und profitiert von einer optimal abgestimmten Prozesskette. KASTOapp: Maschinen jederzeit im Blick Auch der Einsatz mobiler Devices hält in der industriellen Produktion immer mehr Einzug. KASTO hat dazu mit der KASTOapp eine Anwendung für die übersichtliche Visualisierung seiner Sägemaschinen auf den Markt gebracht. Sie bietet eine Statusübersicht aller im Netzwerk vorhandenen KASTO-Maschinen, die mit den Steuerungssystemen SmartControl, AdvancedControl, ProControl oder ExpertControl ausgestattet sind. Der Name jeder Säge sowie die Maschinennummer und der Maschinentyp sind dabei auf einen Blick ersichtlich. Läuft eine Säge im Automatikbetrieb, kann die KASTOapp außerdem auf die in der jeweiligen Maschinensteuerung hinterlegten Informationen zugreifen. Damit erhält der Benutzer genaue Auskünfte über alle relevanten Parameter wie etwa Artikel, Abschnittlänge, Soll- und Ist-Stückzahl sowie die Vorschub- und Schnittgeschwindigkeit. Kommt es zu einem Fehler im Betriebsablauf, visualisiert die App die anstehende Fehlermeldung, und der Anwender kann schnell reagieren. Ausfallzeiten lassen sich so auf das Minimum reduzieren. VisualAssistance: Fernwartung mit Augmented Reality Noch einen Schritt weiter geht KASTO mit seinem Assistenzsystem VisualAssistance: Dieses nutzt das Konzept der Augmented Reality (Erweiterte Realität), um die Fernwartung von Maschinen und Anlagen zu vereinfachen. Herzstück ist eine interaktive App für Tablets, Smartphones oder Smart Glasses. Kunden können sich damit per Video- und Audio-Stream mit den Service-Mitarbeitern verbinden. Anwender und Techniker teilen in Echtzeit das gleiche Blickfeld. Das erleichtert das gegenseitige Verständnis ungemein und hilft, einzelne Anlagenkomponenten und eventuelle Störungen schnell zu identifizieren. Die KASTO-Experten haben über die App auch die Möglichkeit, visuelle Hilfestellung zu leisten und zum Beispiel Markierungen im Live-Video einzublenden. Während der Kunde vor Ort die Wartung oder Reparatur an der Säge oder dem Lager durchführt, bekommt er alle nötigen Informationen direkt in seinem Display angezeigt. Nutzt er die Datenbrille, hat er dazu noch die Hände frei – das erleichtert die Arbeit zusätzlich. Die Service-Techniker von KASTO sind virtuell mit vor Ort und leiten die Mitarbeiter entsprechend an. Aufwändige Schulungen oder teure Anfahrten sind damit überflüssig. Intelligente Lösungen mit praktischem Kundennutzen In Zukunft will KASTO sein Portfolio weiter deutlich in Richtung Industrie 4.0 ausbauen. Die Erfassung und Analyse anfallender Prozessdaten bietet dabei ein besonders großes Potenzial – etwa für vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen. Bei jeder Neu- oder Weiterentwicklung steht der praktische Nutzen für den Anwender im Mittelpunkt. Und der ist schon jetzt immens: Mit den Industrie-4.0-Lösungen von KASTO können metallverarbeitende Unternehmen ihre Fertigung deutlich flexibler und effizienter gestalten. Sie profitieren unter anderem von einer idealen Auslastung ihrer Maschinen, kurzen Nebenzeiten, einem geringeren Wartungsaufwand und niedrigeren Produktionskosten. Da sich die intelligente Fabrik permanent selbst überwacht und optimiert, ist auch die Qualität der gefertigten Teile gleichbleibend hoch, Bedienfehler sind quasi ausgeschlossen. Das sorgt wiederum für zufriedene Kunden und einen guten Stand im Wettbewerb.

Firma des Tages

TENRYU EUROPE GMBH

TENRYU ist ein weltweit namhafter Premiumhersteller für Qualitätssägeblätter SÄGEN IN EINER NEUEN DIMENSION Unsere Mission ist nicht nur das Bereitstellen von Kreissägeblättern, welche den wachsenden Anforderungen durch neue Werkstoffe und Sägemaschinen gerecht werden, sondern auch

Firma des Tages

Stahlrohr GmbH

Vertrauen Sie den Spezialisten In mehr als 30 Jahren haben wir reichhaltige Erfahrung gesammelt. Unser Team bietet die Garantie für Kompetenz und umfangreiches Fachwissen – speziell in den Bereichen geschweißter und nahtloser Stahlrohre. Unsere Aktivitäten im nationalen und

Produkt des Tages

Agtos Muldenbandstrahlanlage

Muldenband-Strahlanlage Technische Daten Werkstücke:
Maschinen-Typ:
Maschinen-Bezeichnung:
Turbinen-Typ:
Zahl/KW der Turbinen:
Besonderheit:

Federn
Muldenband-Strahlanlage
MG 550-3.6.3-2-11
AGTOS-Hochleistungsturbine 3.6
2/11
Beschicker, Vibrationsförderer,

Produkt des Tages

Bomar Proline 320.280

Ausstattung als Argument
600 mm Vorschublänge bei Einfachhub, Gesamtvorschub bis 9999 mm
Geteilter Hauptspannstock für kurze Reststücklängen und idealen Halt des Materials
Vollhubzylinder für Vorschub- und Hauptspannstock
Stufenlose Bandgeschwindigkeit von 20–120m/min mittels