Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf LinkedIn

Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

SB-Event

Software

Kooperationen

BOUS International Maschinenbau GmbH

Auslieferungen der BOUS International Maschinenbau GmbH im 1. Q 2022

Rückblick auf die Auslieferungen der BOUS International Maschinenbau GmbH im 1. Quartal 2022 Auslieferung März 2022: Ein weltweit tätiger Hersteller aller Arten von Rohrprodukten bestellt seine erste Spritzwaschanlage für „übergroße“ Gitterboxen. 1 Stück "Spritzwaschanlage mit Rhönrad TROWAMAT, Größe 200100/100, Ausführung WST Nutzmaße: ca. 2.000 x 1.000 x 1.000 mm LxBxH Einsatzgewicht: max. 1.000 kg * mit 2 - Tank - System, * mit umfangreichem Pumpensystem (davon zwei Hochdruckkreiselpumpen mit je 15 kW Leistung) Auslieferung Februar 2022: Ein Großkunde setzt sein Vertrauen in zwei weitere Waschanlagen von BOUS. 1 Stück "CeBeCo" Durchlaufreinigungsanlage DUWAMAT, Typ K 200 WAST sowie 1 Stück "CeBeCo" Durchlaufreinigungsanlage DUWAMAT, Typ K 350 WAST Durchlaufreinigungsanlagen zur Innenreinigung von geraden und beidseitig bearbeiteten Edelstahlrohren, jeweils * mit Aufgabestation, * mit Kammer 1 = Waschen, * mit Kammer 2 = Spülen, * mit Kammer 3 = Trocknung, * mit Entnahmestation; * mit umfangreichem Filtersystem je Medium. Auslieferung Januar 2022: Ein weltweit führender Anbieter von Antriebssträngen, Dichtungssystemen und Thermomanagementprodukten investiert in zwei weitere Anlagensysteme von BOUS. 2 Stück "CeBeCo" Spritzwaschanlage mit Drehteller ROTIMAT, Größe 130 D/60 WSST Nutzmaße: ca. 1.300 mm Durchmesser, Durchgangshöhe ca. 600 mm * mit jeweils einem 3-Tank-Linear-System

Z-Laser GmbH

Linienlaser-Einsatz an der Formatkreissäge

Die Formatkreissäge oder kurz Formatsäge ist aus keinem Tischlereibetrieb wegzudenken: sie ist das Universalwerkzeug zum Zuschneiden von Massivholz oder Plattenmaterial. Oft wird sie auch zum Besäumen von Schnittholz verwendet; darunter versteht man den Schnitt zum Entfernen der Waldkante (Rinde). So wird aus der Bohle ein gerades Brett mit parallel verlaufenden Längskanten, das dann weiterverarbeitet werden kann. Als unabdingbare Hilfe beim Besäumen hat sich seit vielen Jahren der Linienlaser bewährt: er simuliert den Schnittverlauf durch einen roten oder grünen Strich auf dem Holz. So kann die Bohle schneller und mit weniger Verschnitt bearbeitet werden, da man ganz nah an der Waldkante entlang schneiden kann. Sehr schön kann man das in dieser Videoanimation (Linienlaser-Einsatz an der Formatkreissäge » Z-LASER GmbH) sehen. Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Linienlaser zu montieren: 1. Montage an der Werkstattdecke über der Säge: Idealerweise sollte der Laser über der Maschine an der Werkstattdecke montiert werden und zwar in etwa über dem Sägeblatt. Um die gewünschte Schnittlänge (z.B. 3.000mm) zu erreichen, benötigen wir eine Einbauhöhe von mindestens 1.000mm über dem Tisch. Dann wird der Laser leicht schräg (ca. 45° zu Horizontalen) geneigt, so dass der Strahl vom Sägeblatt weg in Richtung des Maschinenbedieners läuft. Man hat also die Optik vor Augen, wenn man Schnittmaterial auflegt: Für die Deckenmontage bieten wir Ihnen unsere Befestigung BD an. Diese besteht aus 1m Alurohr, welches zunächst mittels Deckenflansch an die Decke montiert wird. Auf dem Alurohr (ø40mm) sitzt eine verstellbare/drehbare Blockhalterung als Verbindungsstück zu einer 50cm langen Stahlwelle, die horizontal verläuft. Auf dieser wiederum wird der Laser mit ebenfalls einer drehbaren Blockhalterung montiert und kann so in die richtige Position geschoben und dort fixiert werden: Zur Einstellung/Feinjustierung des Lasers sollten Sie einen entsprechend langen Probeschnitt vornehmen und den Laser dann so ausrichten, dass die rote projizierte Linie mit der Kante des Werksstücks in Deckung ist. Gleichzeitig muss darauf geachtet, dass die rote Linie auf der Stirnseite des Materials ebenfalls in der Vertikalen (lotrecht) verläuft. Nur so ist gewährleistet, dass die Linie bei unterschiedlichen Materialhöhen die Position beibehält. Halterungen der Baureihe H0 bieten dazu alle Bewegungsgrade. Der Nachteil der Montage an der Decke besteht darin, dass man von Zeit zu Zeit kontrollieren muss, ob die Linie noch dort verläuft, wo sie verlaufen soll. Wenn sich die Decke bewegt (etwa eine Holzdecke bei Schneelast) macht der Laser natürlich alle Bewegungen mit und verstellt sich möglicherweise dadurch. 2. Montage an der Spänehaube: Da der Laser hierbei deutlich niedriger montiert wird, ist die Linie natürlich nicht so lang bzw. die Ausleuchtung der Linie etwas ungleichmäßig. Mittlerweile gibt es aber auch Z-LASER, die speziell für niedrige Einbausituationen konzipiert sind. Auf Grund des Gewichts kommen für diese Montagemöglichkeit nur Modelle der ZM18-Baureihe oder kleiner in Betracht. Auf der Spänehaube kann der Laser mit einer schwenkbaren Halterung der Baureihe H2 verschraubt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt entweder über ein separates Stecknetzteil Modell WPS oder direkt von der Maschinensteuerung her mit 24VDC. Herausforderung an den Laser: Linienlaser im Bereich Holzverarbeitung müssen robust und v.a. staubdicht sein. Bislang werden hauptsächlich rote Laser eingesetzt, die auf den meisten Holzoberflächen gut sichtbar sind. Bei sehr hellen Arbeitsumgebungen, wenn etwa die Maschine direkt an einer Fensterfront oder unter einem Oberlicht steht, sind grüne Laser zu bevorzugen. Z-LASER Empfehlung: Für die Deckenmontage empfehlen wir 10- oder 15mW-starke rote Linienlaser aus der ZR (Lasermodul zum Positionieren auf rauen Umfeldern (z-laser.com) – oder ZPT-F (https://z-laser.com/produkte/lasermodul/zpt-f/) -Baureihe. Für die Montage auf der Spänehaube empfehlen wir rote oder grüne Laser der neuen ZM18-lhi90a (https://z-laser.com/alle-artikel/produktneuheit-von-z-laser-der-neue-linienlaser-fuer-bestsichtbare-linien-bei-gleichmaessiger-intensitaet/) -Baureihe mit 10mW Ausgangsleistung. Sie haben Frage zu dieser oder ähnlichen Anwendungen? Unser Sales Manager Michael Utz utz@z-laser.de hilft Ihnen gerne weiter.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

UNICOMPACT schafft mehr Effizienz im Fensterbau

Atlantem, ein französischer Hersteller von Fenstern, Türen, Fassaden sowie Verschlussvorrichtungen und Toren aus verschiedenen Materialien, nutzte den Bau seines neuen Werks in Saint-Sauveur-des-Landes, um den Materialfluss im Unternehmen zu optimieren. Bei der Lagertechnik entschied sich Atlantem für KASTO: Der Spezialist für Lager- und Sägetechnik installierte ein UNICOMPACT-Wabenlagersystem. Damit ist Atlantem mit vollautomatischen Logistikprozessen zur Fenster- und Türenherstellung ausgestattet und kann so zuverlässig etwa 15 vor- und nachgelagerte Arbeitsstationen mit Material versorgen und Fertigprodukte entladen. Atlantem, eine Tochtergesellschaft der Hérige-Gruppe (ehemals VM Matériaux) mit Hauptsitz in Noyal-Pontivy in der Bretagne, beschäftigt in Frankreich 850 Mitarbeiter an neun Standorten. Im Geschäftsjahr 2019 belief sich der Umsatz auf 140 Millionen Euro. Das Unternehmen stellt Aluminium-, PVC-, Holz- und Hybridfenster her. Zum Portfolio gehören auch Rollläden, Tore und Eingangstüren - aktuell das umfassendste Angebot am französischen Markt in dieser Branche. Atlantem liefert seine Produkte über vier Vertriebskanäle ausschließlich an Fachbetriebe in ganz Frankreich. Wichtige Abnehmer sind die Baubranche, der Baustoffhandel und Installateursbetriebe. Es werden keine Produkte exportiert. Seit der Gründung im Jahr 1995 wächst Atlantem kontinuierlich, auch durch den Zukauf mehrerer Unternehmen. Um weiterhin erfolgreich zu sein, sieht sich der Hersteller mit klaren Herausforderungen konfrontiert. Jérémy Jouvrot, Leiter der Abteilung „Kontinuierliche Verbesserungen“, erklärt: „Unsere Kunden verlangen Qualitätsprodukte zu marktgerechten Preisen. Unsere Stärke ist es, alle marktgängigen Produkte des Fenster-, Türen- und Fassadenbaus sowie Verschlussvorrichtungen in allen Materialien anzubieten.“ Anforderungen von Industrie 4.0 umgesetzt Der Einzug in den neuen Firmensitz in Noyal-Pontivy im vergangenen Jahr ist ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Das neue Verwaltungsgebäude wurde in Zusammenarbeit mit der Belegschaft entworfen und dient auch als Aushängeschild für das Know-how der gesamten Hérige-Gruppe. Ein Jahr zuvor begann bereits der Bau eines neuen Werks in Saint-Sauveur-des-Landes in der Bretagne. Auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern wurden 20 Millionen Euro investiert. Dort stellt das Unternehmen jetzt Multimaterial-Fenster und -Türen her. Jérémy Jouvrot betont: „Wir haben eine Fabrik mit einem hohen Vernetzungsgrad geschaffen. Dieses 4.0-Werk ist als Vorzeigeobjekt unserer Branche gedacht und soll als Pilotprojekt für die Optimierung unserer anderen Werke dienen.“ Atlantem wollte mit diesem Neubau auch seine internen Prozessabläufe optimieren. Das Unternehmen suchte daher nach einer effizienten Lösung für die Lagerung und zur automatischen Versorgung des Zuschnitts: „Wir wollten ein zentrales System für unser gesamtes Profillager haben und alle unsere Sägemaschinen automatisch beschicken. Außerdem brauchten wir eine spezielle Station, die es uns ermöglicht, Aufträge durch Picking aus mehreren Kassetten vorzubereiten und auch die Profile, die von unserer Lackiereinrichtung zurückkommen, zu sortieren und zu lagern“, erklärt Jouvrot. Referenzen sprachen für KASTO Atlantem machte sich die Suche nach einem geeigneten Partner für dieses Projekt nicht leicht. Um ein Lastenheft mit allen wichtigen Werten zu erstellen und einen Lieferanten für das neue Lagersystem auszuwählen, besuchten die Experten etwa zehn Unternehmen, die bereits mit verschiedenen am Markt erhältlichen Lösungen ausgestattet sind. Am Ende fiel die Wahl auf KASTO – und das aus guten Gründen: „Das weltbekannte Unternehmen bietet effiziente und hoch automatisierte Möglichkeiten zur Lagerung von Profilen“, erklärt Jouvrot. Darüber hinaus punktete KASTO durch eine eigene Niederlassung in Frankreich und ein in der Nähe des neuen Werks ansässiges Außendienst-Team, das bei Bedarf immer schnell agieren kann. Die Lager- und Sägetechnik-Experten von KASTO empfahlen schließlich das Modell UNICOMPACT. KASTO hat dieses als Wabenlager für einen Bedarf ab etwa 400 Plätzen konzipiert. Es kann pro Lagerplatz Traglasten bis zu 8.000 Kilogramm aufnehmen und ist entweder als selbsttragende Silokonstruktion mit Dach- und Wandverkleidung oder in bestehenden Gebäuden als freistehende Einheit einsetzbar. Die hohe Lagerdichte sorgt für eine effiziente Raumnutzung. Schnelle Kassettenwechsel im vollautomatischen Betrieb ermöglichen mit nur wenig Personal optimale Versorgungszeiten der Bearbeitungsmaschinen. Das KASTO UNICOMPACT-Lager führt zudem eine permanente Inventur durch. Für den Anwender bedeutet dies eine optimale Bestandskontrolle. Unterschiedliche Aufträge können effizient und wirtschaftlich kommissioniert werden. Das Lagersystem ist darüber hinaus modular aufgebaut – Änderungen oder Kapazitätsanpassungen sind deswegen schnell umgesetzt. In Saint-Sauveur-des-Landes bauten die KASTO-Experten ein 51,7 Meter langes, 22,2 Meter breites und 16,1 Meter hohes UNICOMPACT-Lager. Insgesamt sind dort jetzt 1.504 Lagerplätze verfügbar. Die Kassetten mit 6.600 Millimetern Länge, 760 Millimetern Breite und einer Beladehöhe von 770 Millimetern nehmen jeweils eine maximale Last von einer Tonne auf und ermöglichen die Lagerung von Profilen direkt in der Kassette oder mit Kundengestellen. Das energieeffiziente Regalbediengerät (RBG) erreicht in der Längsfahrt Geschwindigkeiten bis zu 160 Meter pro Minute, die Hubtraverse bis zu 50 Meter pro Minute. Das Regalbediengerät ermöglicht das gleichzeitige Handling von zwei Kassetten: Es holt die Kassette A aus einer Station und transportiert sie in ein vorgewähltes Fach. Dort angekommen, entnimmt das Regalbediengerät die Kassette B aus dem Fach. Anschließend bewegt es sich um eine Kassettenbreite weiter und legt die Kassette A in das leere Lagerfach. Danach bringt das Regalbediengerät die Kassette B zur Station. Moderne Antriebstechnik sorgt in Kombination mit der KASTO-Systemsoftware für ein optimales Fahrverhalten des RBG. Ruckfreie Anfahr- und Bremsvorgänge verhindern das Verrutschen der Profile beim Kassettentransport. Das Ansteuern sämtlicher Positionen in Längs- und Hubfahrt erfolgt schnell und energieeffizient. Die Steuerung des Systems übernimmt die Lagerverwaltungssoftware KASTOlogic. Sie verwaltet selbstständig Artikel- und Bestandsdaten sowie Bearbeitungsaufträge. Dank der modernen, ergonomischen und grafischen Benutzeroberfläche ist die Anlagenbedienung sehr einfach – genau wie die Menüführung: Im Klartext ausgegebene Fehleranzeigen und Diagnosen gestatten dem Anwender eine sofortige Erkennung des Betriebszustands. Ein transportables, ergonomisches Bedienpult mit Sieben-Zoll-Touchscreen vervollständigt die Anlage und ermöglicht, das Regalbediengerät bei Wartungsarbeiten im Totmannbetrieb zu verfahren. Alle Erwartungen sind erfüllt Die neue Lager-Lösung hat die Verantwortlichen bei Atlantem überzeugt. „KASTO hat unsere hochgesteckten Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die Anlage, auf der wir die Aufträge aus mehreren Kassetten vorbereiten, arbeitet reibungslos und vollautomatisch", sagt Jouvrot. „Die Steuerungssoftware ist mit unserem ERP-System gekoppelt und wurde mit einwandfrei auf unsere Arbeitsweise abgestimmten Anpassungen geliefert“, fügt er noch an. Darüber hinaus hat Atlantem die Lagerverwaltung gesichert und die Handhabungsvorgänge zur Beschickung der Bearbeitungsstationen vereinfacht. „Das neue KASTO-Lager hat auch die Arbeitsbelastung für unsere Mitarbeiter deutlich verringert“, sagt der Leiter der Abteilung „kontinuierliche Verbesserungen“. Jérémy Jouvrot ist auch mit der Zusammenarbeit mit KASTO sehr zufrieden. „Das KASTO-Team arbeitet professionell und kennt seinen Job perfekt. Fast alle unsere Ansprechpartner sprechen Französisch, was die Kommunikation erleichtert. Trotz der landesspezifischen kulturellen Unterschiede konnten wir dieses Projekt rechtzeitig und ohne Budgetüberschreitung abschließen“, fasst Jouvrot zusammen und fügt zuversichtlich an: „Wir werden KASTO auch bei zukünftigen Lösungen für unsere anderen Standorte wieder einsetzen. KASTO kennt jetzt unsere Anforderungen und hat damit einen deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern. Weil unser ERP-System jetzt eine Schnittstelle zur KASTO-Software hat, vereinfacht dies auch die Umsetzung zukünftiger Projekte.“ Dabei denkt Jouvrot an ihre letzte Bestellung: „Durch die kürzliche Lieferung eines UNITOWERS konnte auch noch die Lagerung und die Verwaltung der Reststücke verbessert werden.“

Trumpf Gruppe

TRUMPF präsentiert die nächste Generation flexibler Faserlaser

Neue Faserlaser-Baureihen TruFiber P und TruFiber S für anspruchsvolle industrielle Schweiß- und Schneidapplikationen // robust, zuverlässig, wartungsarm // hohe Prozessstabilität über Jahre hinweg // flexible Komplettlösung aus einer Hand Ditzingen/München, 27. April 2022 – Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF präsentiert auf der Fachmesse „LASER – World of Photonics“ in München die neue Faserlaser-Baureihen TruFiber P und TruFiber S und läutet damit ein neues Zeitalter in der Lasertechnik ein. „Die neue Generation der Faserlaser ist für unsere Kunden strategisch wichtig. Faserlaser werden aufgrund ihrer hohen Flexibilität in den nächsten Jahren die Anwendungen unserer Kunden und unser Produktportfolio entscheidend prägen“, sagt Thomas Fehn, als Geschäftsführer bei TRUMPF verantwortlich für den weltweiten Service und Vertrieb in der Lasertechnik. Die neuen Laser mit bis zu 6 kW sind echte Industrie-Allrounder für Schweißen und Schneiden, dicke, dünne oder besonders anspruchsvolle Materialien. Mit Laserleistungen von bis zu sechs Kilowatt bei hoher Strahlqualität und einem ausgefeilten Zusammenspiel aus Optiken, Sensorik und Software eignen sich die neuen Faserlaser für ein breites Anwendungsspektrum in verschiedenen Branchen. Hierbei überzeugen die TruFiber Laser insbesondere durch ihre hohe Leistungsstabilität, die auch über lange Betriebszeiten hinweg erhalten bleibt. TruFiber S – der Alleskönner Mit den beiden Baureihen TruFiber P und TruFiber S bietet TRUMPF Lösungen für alle Integratoren und Anwender. Der TruFiber S kombiniert eine leistungsfähige Strahlquelle mit erweiterten Funktionen wie beispielsweise BrightLine Weld. Mit dieser Technologie lässt sich die Qualität und die Produktivität des Prozesses steigern. Mit BrightLine Weld lässt sich die volle Laserleistung flexibel auf den Kern und den ihn umschließenden Ring eines „2 in 1 – Laserlichtkabels“ aufteilen. Die Strahlführung des TruFiber S verfügt über ein oder zwei Abgänge. Dadurch lassen sich zwei Anlagen mit Laserlicht versorgen. Zudem lassen sich die Laserlichtkabel einfach ein- und ausstecken. Das macht den TruFiber S insbesondere für große Fertigungslinien interessant, beispielsweise in der Automobilindustrie. TruFiber P – die günstigere Alternative Der TruFiber P bietet einen Abgang mit festgespleißtem Laserlichtkabel und bietet die Option VariMode. Damit lässt sich die Strahlcharakteristik des Lasers an verschiedene Fertigungsanforderungen anpassen. Das ermöglicht eine hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit, insbesondere bei dünnen Blechen aus Stahl und Aluminium, aber auch bei reflektierenden Materialien wie Kupfer oder Messing. In weniger als vierzig Millisekunden kann VariMode das Strahlprofil verändern und ermöglicht beste Oberflächenqualität beim Einstechen und Schneiden von dicken Blechen aus Baustahl. Mit VariMode lassen sich die Schneid- und Einstechgeschwindigkeit erhöhen, die Kosten durch niedrigere Prozesszeiten senken und die Prozessqualität von Schneid- und Schweißanwendungen verbessern. Verlässlichkeit über Jahre Die aktive Leistungsregelung der neuen Faserlaser TruFiber S und TruFiber P sorgen dafür, dass die Laserleistung konstant bleibt. Ein Leistungssensor vergleicht im Mikrosekundentakt den eingestellten Wert im Laser mit dem aktuellen Wert. Bei einer Abweichung erfolgt eine automatische Nachregulierung. So wird sichergestellt, dass die Laserleistung Tag für Tag und über Jahre hinweg konstant bleibt. Beim Remote-Schweißen und -Bohren helfen robuste Bearbeitungsoptiken und programmierbare Fokussieroptiken aus der PFO-Serie. Für Sicherheit beim Schweißen sorgt die Bildverarbeitung VisionLine. Sie erkennt automatisch, wo das Bauteil geschweißt werden muss. CalibrationLine Focus und CalibrationLine Power prüfen und korrigieren in regelmäßigen, individuell definierbaren Abständen die Fokuslage und die Laserleistung am Werkstück. Smarte Prozessüberwachung Das Echtzeit-Überwachungstool Smart View Services bietet einerseits übersichtliche Dashboards und einfache Anzeigen für die Kunden, mit denen sieüberall auf der Welt die wichtigsten Daten ihrer Laser überwachen können. Andererseits werden die Daten mit Hilfe dieser Lösung an TRUMPF gesendet. Dort kontrollieren die Experten ständig, ob die Parameter in Ordnung sind, und leiten mit Hilfe von Machine Learning notwendige Wartungsarbeiten ab. Dadurch lässt sich die Verfügbarkeit und die Effizienz der Fertigungsanlage erhöhen. Über eine Schnittstelle kann der Kunde sämtliche Daten von Laser, Optik und Sensorik in seine Datenbank auslesen. Er kann dadurch alle prozessrelevanten Parameter auf einfache Art archivieren und zu Qualitätszwecken über Jahre hinweg nachverfolgen.

Lessmann GmbH

Verwaltungsneubau der Lessmann GmbH

Transparenz auf allen Etagen Mit zeitgemäßer Architektur überzeugt der Verwaltungsbau der Lessmann GmbH in Oettingen (Bayern). Der weltweit tätige Hersteller technischer Bürsten erweitert mit dem Neubau seine Büroflächen. Nach Plänen von Obel Architekten aus Donauwörth ist ein Kubus entstanden, der zum einen mit einer durch Fensterflächen klar gegliederten Fassade überzeugt. Zum anderen fördern im Innenbereich ein hoher Glasanteil und großformatige Durchblickfenster eine offene Kommunikation. Von zentraler Bedeutung war auch ein umfassendes Brandschutzkonzept mit speziellen Rauchschutztüren. Zum Einsatz kamen dabei Glas-Stahl-Innenelemente des Bauelemente- und Projektspezialisten Versco. Dieser lieferte und montierte unter anderem raumhohe Fensterelemente und Türanlagen. Der neue Firmensitz der Lessmann GmbH ist als moderner Büro- und Verwaltungskubus konzipiert. Der viergeschossige, unterkellerte Neubau ersetzt das ehemalige Gebäude auf diesem Grundstück, das ursprünglich bereits 1954 als Wohnhaus errichtet und ab 1978 als Bürofläche genutzt wurde. Es bot dem gewachsenen, weltweit tätigen Unternehmen nicht mehr ausreichend Raum. Der neue Baukörper liegt im Südwesten des Firmengeländes und vergrößert die ehemalige Bürofläche von rund 850 auf 2.500 Quadratmeter. Das Fundament sowie die tragenden Elemente des 16 Meter hohen Gebäudes sind so dimensioniert, dass eine Aufstockung um weitere zwei Etagen problemlos möglich wäre. Entstanden sind moderne Einzel- und Mehrpersonenbüros mit flexibler Raumgestaltung, Meetingräume, Lounges und Etagenküchen. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfangsbereich sowie eine Cafeteria, die auch als Veranstaltungsraum für rund 140 Personen genutzt werden kann. Im Kellergeschoss sind Technik- und Lagerräume sowie die Lüftungszentrale verortet. Die einzelnen Geschosse werden über einen Aufzug barrierefrei erschlossen. Offenheit und Transparenz Umhüllt wird das Gebäude von einer anthrazitfarbenen Fassade, die von bodentiefen Fenstern unterbrochen wird. Seine räumliche Idee besteht in einer Innenarchitektur, die eine partizipative Zusammenarbeit ermöglicht. So ist der Raumeindruck im Zentrum des Neubaus durch einen Lichthof bestimmt, der sich als Atrium mit einer Fläche von rund 20 Quadratmetern über drei Etagen erstreckt und durch ein verglastes Oberlicht abgeschlossen wird. Die Büroräumlichkeiten der einzelnen Abteilungen sind um das Atrium organisiert und öffnen sich mit Verglasungen und Glasgeländern. Mit ihrer Offenheit und Transparenz schaffen sie eine zentrale Verbindung der Geschosse und fördern die Kommunikation. Ganzheitlicher Innenausbau mit modernem Design Der Bauelemente- und Projektspezialist Versco konnte bei diesem Projekt seine gesamte Kompetenz im Bereich der Bauelemente einbringen. So lieferte und montierte das Unternehmen für den gesamten Innenbereich des Verwaltungsgebäudes verschiedene Stahl-Glas-Elemente. Dazu zählen Türen mit und ohne Brand- und Rauchschutzfunktion sowie Innenelemente – zum Beispiel raumhohe Durchblickfenster. Das schlichte, zeitlose und gleichzeitig moderne Design der filigranen Stahlprofile unterstreicht den Charakter der Lessmann GmbH als innovativer Familienbetrieb, der sein Produktportfolio kontinuierlich um selbstentwickelte Innovationen erweitert und diese mit modernsten Maschinen produziert. Bei den Stahlrahmen entschied sich der Bauherr für den Farbton Eisenglimmer-Grau mit matter Oberfläche. Zudem verfügen die Elemente über eine spezielle Pulverbeschichtung, die einen besonders hohen Korrosionsschutz sowie eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit gewährleisten. Bei der Materialauswahl spielte – neben dem Designaspekt – insbesondere auch der Anspruch an eine langlebige und pflegeleichte Lösung eine zentrale Rolle. Durchdachtes Brandschutzkonzept Die moderne Stahlrahmengestaltung gewährleistet gleichzeitig an hohes Maß an Sicherheit für die Nutzer des Verwaltungsgebäudes. So erfüllt Versco das Brandschutzkonzept des Gebäudes mit Türelementen unterschiedlicher Größe, die sich den Baurichtmaßen je nach Einsatzort und Raumgestaltung optimal anpassen. Zum Einsatz kamen hier ein- und zweiflüglige T30 RS-Brandschutztüren mit Rauchschutzfunktion, welche die Vorgaben der DIN 4102 und DIN 18095 erfüllen. Die Verglasung besteht jeweils aus Sicherheitsglas der Feuerschutzklasse F30. In Kombination gewährleisten die Elemente auf diese Weise eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 30 Minuten. Einige Türen wurden zudem mit Seitenverglasungen und Oberlichtern versehen, die das offene Gestaltungskonzept zusätzlich fördern. Weitere Systemlösungen wie Antipanik-Schlossgarnituren, die Möglichkeit der Zutrittskontrolle mittels elektrischer Türöffner sowie Feststellanlagen und elektrische Obentürschließer mit integrierter Rauchmeldezentrale runden das Leistungsspektrum von Versco bei diesem Projekt ab. Zusätzliche Besonderheit: Weil an Technikräume aufgrund ihrer speziellen Nutzungseigenschaft besondere Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes gestellt werden, kamen hier nach EN 1634-1 geprüfte Stahl-Feuerschutztüren zum Einsatz, die mit ihrem rauchdichten T90-Stahlblechtürelement in hohem Maße feuerbeständig sind. Transparente Sicherheit Für einen besonderen Blickfang innerhalb des Gebäudes sorgen die raumhohen Fensterelemente sowohl zwischen den einzelnen Büroräumen, zwischen Flur und Büros sowie als Abgrenzung in Richtung des Atriums. Die von Versco gelieferten Stahlprofile ergänzen mit ihrer geringen Bautiefe von lediglich 60 Millimetern den hohen Designanspruch der Innengestaltung und wurden mit Festverglasung ausgeführt. Sie lassen sich daher nicht öffnen und dienen ausschließlich dem offenen Raum- und Gestaltungskonzept. Besonderes Augenmerk musste hierbei jedoch auf die Durchsturzsicherheit der Verglasung gelegt werden. Die einfachen Durchblickfenster zwischen verschiedenen Räumlichkeiten wurden daher mit Verbundsicherheitsglas ausgeführt. Bei der Abgrenzung zum Lichthof kam in den oberen Etagen eine absturzsichernde Festverglasung mit Einscheibensicherheitsglas zum Einsatz. Der Verwaltungsbau der Lessmann GmbH greift auf eindrucksvolle Weise die Forderungen des Bauherrn nach einer offenen und transparenten Innenraumgestaltung auf und verbindet diese mit einem repräsentativen Äußeren. Die hier eingesetzten Bauelemente von Versco bilden gekonnt Sichtachsen zwischen den Etagen und verbinden minimalistisches Design mit einem umfassenden Brandschutz- und Sicherheitskonzept.

Firma des Tages

Kurt Müller Maschinen-Revisions AG

Die schweizerische Kurt Müller Maschinen-Revisions AG, die 1957 ursprünglich als Schaberei entstand, umfasst heute neben dem Geschäftsbereich BIMAX, in dem die Präzisionskreissägeautomaten entstehen, auch noch die Bereiche Medizintechnik sowie das ursprüngliche Kerngebiet der

Firma des Tages

Stahlrohr GmbH

Vertrauen Sie den Spezialisten In mehr als 30 Jahren haben wir reichhaltige Erfahrung gesammelt. Unser Team bietet die Garantie für Kompetenz und umfangreiches Fachwissen – speziell in den Bereichen geschweißter und nahtloser Stahlrohre. Unsere Aktivitäten im nationalen und

Produkt des Tages

ExactCut MAC 205

Kreissäge ExactCut 205
Hochleistungsmaschine
zweiachsiger Vorschub in den Schnitt
Wahl der kürzesten Schnittentfernung
robuste Konstruktion, die die Steifigkeit der Maschine erhöht
einfache Bedienung
Speichermöglichkeit für bis zu 100 Rezepturen je nach Ihrem Bedarf
Fernverwaltung für

Produkt des Tages

Spontan OBM 600

SPONTAN Oberflächen-Bürsten-Maschine
Typ OBM-250-600
Anwendung: Zum gleichzeitigen Entgraten und Polieren von Oberflächen oder asymmetrisch profilierten Wellen. z.B. Nockenwellen in der Einzel und Serienfertigung Systembeschreibung: Die Werkstücke werden in bauteilbezogene Aufnahme