Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf LinkedIn

Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

SB-Event

Software

Kooperationen

Saw EXPO Friedrichshafen

Die Make – to – Order – Messe in Stuttgart sucht noch Lohnsäger

Ich kenne einen, der kennt einen... Das kennt man ja. Manchmal fällt einem was dazu ein. Also mal eine Nachricht an alle. Vor ein paar Wochen habe ich Lohnsägereien und Stahlhändler mit Anarbeitung angeschrieben. Jetzt gibt es endlich das „GO“ aus Stuttgart. Die Messe Stuttgart veranstaltet im Juni 2026 eine zweitägige Messe für Lohnfertiger. Die SawExpo fand den Gedanken so gut, dass wir uns bei den Stuttgarter gemeldet haben und erreichen konnten, dass „Sägen“ in die Nomenklatur der MTO (Make to Order) Messe aufgenommen wurde. Wenn Ihnen jemand einfällt, der da ausstellen sollte: Bitte reichen Sie den Link weiter. hier geht´s zur Website und zur Anmeldung Unter dem Punkt „Sägen“ können Sie an einem ganz hervorragenden Event für Lohnsäger teilnehmen.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Smarter Sägen mit KASTO

Digitalisierte und vernetzte Sägeprozesse sind aus der Metallverarbeitung nicht mehr wegzudenken. KASTO treibt diesen Trend mit intelligenten Lösungen voran. Von nahtloser Systemanbindung via KASTOlink über optimale Schnittpläne mit KASTOoptisaw, Live-Statusüberblick der Sägen per KASTOapp bis hin zur automatischen Schnittoptimierung durch KASTOrespond. Anwender profitieren von maximaler Effizienz, reduzierten Kosten und hoher Prozesssicherheit beim Sägen. Manuelle oder isoliert voneinander ablaufende Vorgänge sind in der Metallverarbeitung nicht mehr zeitgemäß. Dank smarter Konzepte des Lager- und Sägespezialisten KASTO kommunizieren Maschinen und Anlagen autonom miteinander. Das Ergebnis: noch effizientere Prozesse. „Beim Thema Sägen denken wir längst nicht mehr nur an die Maschine allein, sondern an den gesamten Materialfluss. Unsere Experten entwickeln Lösungen, die Schnittstrategien optimieren, Prozesse automatisieren und Maschinen intelligent vernetzen. Ein wichtiger Aspekt sind dabei die Schnittstellen – hier bieten wir bereits seit über zehn Jahren OPC UA und viele weitere Standards an. Damit wird aus jedem Sägeschnitt ein Baustein in einer durchdachten, digitalen Prozesskette – mit maximaler Effizienz, Sicherheit und Transparenz für unsere Kunden“, sagt Sönke Krebber, Mitglied der Geschäftsleitung bei KASTO. Nahtlose Systemanbindung mit KASTOlink KASTOlink erlaubt die nahtlose Vernetzung der KASTO-Sägen mit weiteren Bearbeitungsmaschinen, Lagerlösungen sowie Warehouse-Management- und ERP-Systemen. Es sorgt für eine durchgängige, digitale Prozesskette vom Auftrag bis zur Fertigung. Die vielfältige Schnittstellenlösung ermöglicht nicht nur die Integration in KASTO-Systeme, sondern auch die flexible Anbindung an Maschinen anderer Hersteller. So vernetzen Anwender ihre KASTO-Produkte effizient und transparent mit der gesamten IT- und Maschinenumgebung über Schnittstellen wie OPC UA, MQTT oder REST-API, DSTV+, CSV oder KASTO-eigene HOST-Kopplung. Optimale Schnittpläne auf Knopfdruck mit KASTOoptisaw Beim Sägen stehen Anwender vor der Herausforderung, das verwendete Material bestmöglich zu nutzen und Verschnitt zu vermeiden, um den Ressourcenverbrauch und damit die Kosten gering zu halten. Hier kommt KASTOoptisaw ins Spiel, das vollständig in die Warehouse Management System (WMS) Software Suite KASTOlogic integriert ist. Zum einen sorgt es unter Berücksichtigung verschiedener Maschinenparameter wie Schnittspaltbreite und minimaler Spaltlänge für eine optimale Zuordnung des eingelagerten Langguts zu den jeweiligen Sägeaufträgen. Unterschiedlich lange Stäbe, Rohre und Profile mit verschiedenen Gehrungswinkeln können mit möglichst geringem Verschnitt verbraucht werden – das reduziert die Kosten und spart Platz im Lager, da unbrauchbare Reststücke nicht mehr zurückgelagert werden. Zum anderen unterstützt KASTOoptisaw auch direkt an der Säge: Das Modul ermittelt automatisiert den bestmöglichen Schnittplan, indem es potenzielle Abschnittsanordnungen schrittweise variiert und miteinander kombiniert. Die Erstellung der Schnittpläne kann aber auch manuell erfolgen. Dafür steht ein grafischer Wizard auf Basis von Geometriedaten zur Verfügung. Dieser bietet zudem die Möglichkeit, die Ergebnisse durch eine erneute Optimierung mit veränderter Bestandsauswahl weiter zu verbessern. Live-Statusüberblick der Sägemaschinen mit KASTOapp Die KASTOapp bietet eine Statusübersicht aller im Netzwerk vorhandenen KASTO-Sägemaschinen auf einen Blick und in Echtzeit. Zusätzlich zeigt die App zu jeder Säge die Bezeichnung mit Maschinennummer und -typ, den aktuellen Betriebszustand sowie eine historische Zeitachse des Maschinenstatus und der Schnittzahlen. So behalten Anwender jederzeit den Überblick über den Einsatz und die Leistung ihrer Sägen. Bei im Automatikbetrieb laufenden Sägen greift das Programm direkt auf die in der Maschinensteuerung hinterlegten Daten zu. Anwender – einer oder auch mehrere User gleichzeitig – erhalten so präzise Informationen zu allen relevanten Prozessparametern, wie etwa Artikel, Abschnittlänge, Soll- und Ist-Stückzahl sowie die Vorschub- und Schnittgeschwindigkeit. Kommt es zu einem Fehler im Betriebsablauf, visualisiert die App die anstehende Fehlermeldung, und der Anwender kann schnell reagieren. Ausfallzeiten lassen sich so auf ein Minimum reduzieren. Automatische Schnittoptimierung mit KASTOrespond Unabhängig davon, ob Vollmaterial, Rohre oder Profile, einzeln oder im Bündel bearbeitet werden, sorgt KASTOrespond für die optimale Einstellung der Sägemaschine. Ohne zusätzlich notwendige Sensorik misst das System die am Werkzeug auftretenden Kräfte kontinuierlich und übersetzt die gewonnenen Daten in die passende digitale Vorschubgeschwindigkeit. KASTOrespond erkennt dabei unterschiedliche Wandstärken, variierende Eingriffslängen oder besonders harte Materialbereiche frühzeitig und berücksichtigt diese automatisch. Für den Bediener reduziert sich dadurch der Aufwand auf die Eingabe weniger relevanter Parameter wie Abschnittlängen, Stückzahlen und Werkstoff. Das Ergebnis: kürzere Eingriffszeiten und eine deutlich verlängerte Standzeit des Werkzeugs. Smarter, intuitiver, effizienter mit neuer Steuerungsgeneration Um das Paket an intelligenten Lösungen komplett zu machen, bringt KASTO Anfang kommenden Jahres die neue Generation seiner Steuerung auf den Markt. Sie wurde von Grund auf neu entwickelt, um die tägliche Arbeit noch einfacher, schneller und effizienter zu gestalten. Die neue Bedienoberfläche, die mit einem modernen Design, smarten Funktionen und einer rollenbasierten Benutzerführung, für deutlich mehr Übersicht und Effizienz sorgt. So erleichtert ein „Simple Mode“ das schnelle und sichere Abarbeiten von Sägeaufträgen ohne viele Klicks, während der browserbasierte Zugriff die Maschinensteuerung flexibel und komfortabel über PC oder Tablet beispielsweise aus dem Büro der Arbeitsvorbereitung ermöglicht. Unterschiedliche Längen desselben Materials lassen sich künftig in einem Schnittplan bündeln, sodass mehrere Aufträge automatisch nacheinander durchlaufen. Wichtige Statistiken stehen jederzeit übersichtlich im Dashboard zur Verfügung, bei Fragen liefert eine kontextbezogene Hilfe gezielte Unterstützung genau an der Stelle, an der sie gebraucht wird.

Trumpf Gruppe

TRUMPF zeigt neue Lösung für Maschinenverkettung

Auf der Blechexpo 2025 zeigt TRUMPF ein höchstproduktives Laser-Schneid-Stanz-Biege-Fertigungssystem, das über einen Materialpuffer von STOPA miteinander verkettet ist // Es kombiniert die Produktivität und Flexibilität von Einzelmaschinen mit den Vorteilen der Linienfertigung Ditzingen/Stuttgart, 20. Oktober 2025 – Auf der Blechexpo zeigt TRUMPF erstmals ein vollautomatisches, verkettetes System aus der nächsten Generation der Schwenkbiegemaschine TruBend Center 7030, der Stanz-Laser-Maschine TruMatic 5000 und dem automatisierten Lager STOPA flex. Gegenüber klassisch verketteten Produktionslinien arbeitet die Lösung besonders flexibel. Möglich ist dies dank des STOPA-Lagers, das die Teile zwischen den einzelnen Fertigungsschritten lagert. Auf diese Weise kombiniert TRUMPF die Flexibilität von Einzelmaschinen mit der Effizienz von Fertigungslinien. Stephan Mayer, CEO TRUMPF Werkzeugmaschinen: „Ein wichtiger Schritt zur weiteren Effizienzsteigerung in der Blechfertigung ist die direkte Verkettung von Schneiden, Stanzen und Biegen – und dies bei möglichst kleinen Losgrößen bis hin zum One-Piece-Flow. Dies spart Flächenkosten, innerbetriebliche Logistik und unnötige Teilebestände. Durch die integrierte, voll flexible Software können neue Teile in kürzester Zeit programmiert werden.” Das vernetzte System fertigt sowohl Einzelteile als auch Serien mit hohen Stückzahlen wirtschaftlich und effizient. Die Entkopplung stabilisiert dabei das Gesamtsystem und ermöglicht eine bessere Ausnutzung jeder Einzelmaschine. Darüber hinaus kommt die Lösung mit nur einem Bediener aus und reduziert so die Teilekosten. Mehr Flexibilität durch „indirekte“ Verkettung Die klassisch verketteten Fertigungslinien am Markt arbeiten nach dem „KIT“-Prinzip (kontinuierliche Fertigung). Dabei durchlaufen alle Bauteile einer Serie nacheinander eine feste Abfolge von Prozessschritten – bis zum Endprodukt. Solche Fertigungssysteme sind starr und somit für kleine Losgrößen und eine hohe Variantenvielfalt ungeeignet. So sind die Prozessschritte Schneiden und Biegen voneinander abhängig, was sich negativ auf die Produktivität der Gesamtanlage auswirkt, weil die Maschinen aufgrund unterschiedlicher Zykluszeiten aufeinander warten müssen und teilweise stillstehen. TRUMPF geht bei seiner Lösung einen anderen Weg. Im Sinne der „Batch Fertigung“ (Chargenbetrieb) produziert die erste Maschine des Fertigungssystems eine bestimmte Anzahl an Bauteilen. Diese lagert das STOPA Lager zwischen, bevor sie die Automatisierung zur nächsten Maschine transportiert. Bei dieser Fertigungstechnik laufen die Prozessschritte unabhängig voneinander ab. So lassen sich auch kleinere Stückzahlen flexibel fertigen – bis zur Losgröße 1. „Mit unserer Lösung können Anwender für jeden Auftrag ihre Fertigungsstrategie frei wählen. Das verschafft ihnen Effizienzvorteile, beispielsweise weil sie ihre Logistikprozesse effizienter gestalten können“, so TRUMPF Produktmanager Sebastian Götz. Software OSEON steuert Materialfluss automatisiert Die verkettete Lösung von TRUMPF ist über die Software OSEON vernetzt. Anwender können dadurch nicht nur den Materialfluss flexibel steuern, sondern erhalten auch vollständige Transparenz über die Fertigung. Auch Eilaufträge lassen sich über die Software flexibel einlasten. Da die verkettete Lösung aus Mittelformatmaschinen besteht, ist sie zudem besonders kompakt. „Mit unserer Lösung erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Fertigung stückweise zu automatisieren und zur Smart Factory auszubauen“, so Götz. Die Lösung eignet sich vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Fertigungskapazität erweitern wollen. Aufgrund der hohen Flexibilität richtet sich die Lösung vor allem an Product Shops, insbesondere aus den Bereichen Aufzugsbau, Kälte- und Klimatechnik, Schaltschrankbau, Großküchenbau oder Ladenbau. Neue TruBend Center 7030 noch produktiver und günstiger Bei den verketteten Maschinen selbst zeigt TRUMPF eine neue Version der Schwenkbiegemaschine TruBend Center 7030. Sie arbeitet gegenüber der Vorgängervariante um 30 Prozent schneller. Möglich ist das vor allem durch das überarbeitete Manipulationskonzept und konsequent parallel gesteuerten Achsen. Dabei handhaben ein Rotator und ein 2-Achs-Manipulator das Bauteil besonders nah an der Biegelinie. Das spart Zeit, vor allem wenn mehrere Biegungen erforderlich sind. Darüber hinaus hat TRUMPF die neue TruBend Center 7030 mit einem offenen Maschinenkonzept ohne Schutzzäune ausgestattet. Das ermöglicht es dem Bediener, die Maschine schneller und ergonomischer zu beladen. Ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet TRUMPF mit integrierten Laserscannern, die Fremdkörper im Arbeitsbereich automatisch erkennen. Detektiert das System den Bediener im abgesicherten Bereich, schaltet sich die Maschine ab. Dank des überarbeiteten Maschinenrahmens ist sie zudem preislich attraktiver. Die TruBend Center 7030 eignet sich für Bauteile mit einer Blechdicke von bis zu drei Millimetern und einer Länge von bis zu drei Metern. Verkettetes System für ein breites Teilespektrum geeignet Höchstproduktiv arbeitet auch die Stanz-Laser-Maschine TruMatic 5000, die ebenfalls Teil des verketteten Systems ist. Unternehmen können damit Teile schneiden, stanzen und umformen. Mit ihrem sechs kW starken, hocheffizienten, TRUMPF Faserlaser eignet sie sich für ein breites Teilespektrum. Weiterhin verfügt sie über einen ToolMaster für automatisierte Werkzeugwechsel und einen Sheet Master, der den Materialfluss zwischen Maschine und Lager sicherstellt.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Lagern und Sägen perfekt verzahnt – ein Partner für alles

Der traditionsreiche Schweizer Metallhändler Brütsch/Rüegger Metals AG ersetzte ein halbautomatisches Wabenlager durch die vollautomatischen Langgutlager UNITOP und UNITOWER von KASTO. Zwei adaptierte Bandsägen der KASTOwin-Serie ergänzen die Prozesskette. In Zeiten steigender Anforderungen wird diese Kombination zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mehr als 8.000 Produkte und 5.500 Tonnen Lagermaterial umfasst das Portfolio der Brütsch/Rüegger Metals AG in Regensdorf im Kanton Zürich. Der Vollsortimenter für Metallprodukte hat sich seit seiner Gründung 1877 kontinuierlich vergrößert. Heute zählt er mit 30 Mitarbeitenden zu den führenden Anbietern für Rohre, Stangen und Profile in der Schweiz. Doch mit dem Wachstum kamen neue Herausforderungen: Das halbautomatische Wabenlager aus den 1980er-Jahren in Halle 5 stieß immer häufiger an seine Grenzen. Neben der geringen Raumausnutzung beeinträchtigten auch der hohe Suchaufwand und die Sicherheitsrisiken durch handgesteuerte Bedienung die Abläufe. Der manuelle Rüstprozess mittels Schienenkran wurde zunehmend zum Flaschenhals, die Effizienzanforderungen ließen sich nicht länger erfüllen. „Kontinuierliche Sortimentserweiterungen und die Übernahme der Walter Looser AG, dem führenden Schweizer Anbieter von Halb- und Fertigfabrikaten aus Bronze, führten dazu, dass wir uns nach einem leistungsstarken Nachfolgelösung umsahen“, erklärt Patrick Epp, Geschäftsführer bei Brütsch/Rüegger Metals AG. „Die Lagermenge nahm stetig zu und unsere Lagerkapazitäten waren ab einem gewissen Zeitpunkt ausgereizt.“ Die Hallen zu erweitern, war aufgrund der vorhandenen Infrastruktur nicht möglich. Damit blieb nur die Verdichtung. Das Unternehmen startete das „Projekt Core“. Es galt, die Kapazitäten zu erhöhen, die Lagerhaltung auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen und die Prozesse deutlich effizienter zu gestalten. Der entscheidende Vorteil: Komplettsystem aus einer Hand Die Anforderungen des Metallspezialisten waren komplex: Das neue System musste eine doppelt so hohe Lagerkapazität bieten, in die 26 Meter breite Halle 5 passen und sowohl 6-Meter- als auch 12-Meter-Langgutmaterial lagern können. Es sollte zuverlässig arbeiten und sich leicht bedienen lassen. Auf der Wunschliste stand außerdem die Möglichkeit, sieben verschiedene Ein- und Ausgabestationen zu realisieren, um das Material zeitgleich einzulagern und mit mehreren Sägen zu bearbeiten. Eine besondere Herausforderung war die notwendige Kapazität – denn neben der Fläche war auch die Höhe begrenzt, da auf dem Hallendach eine Photovoltaik-Anlage für grünen Strom sorgt. „Wir haben intensiv am Markt recherchiert“, berichtet Patrick Epp. „Von KASTO nutzen wir bereits seit 2018 die Bandsäge KASTOwin A 3.3, mit der wir sehr zufrieden sind.“ Der Hochleistungs-Bandsägeautomat für Serienschnitte arbeitet schnell und zuverlässig. Automatikfunktionen, kurze Nebenzeiten und umfangreiche Überwachungssysteme sorgen für hohe Effizienz, Sicherheit und werkzeugschonendes Arbeiten – vom Einzelschnitt bis zur Großserie. „Dies war einer der Hauptgründe dafür, warum wir uns dann 2022 persönlich auf der LogiMAT in Stuttgart mit KASTO über Ideen für das geplante Lager austauschten.“ Dort wurde schnell klar: Der Spezialist für Säge- und Lagerlösungen bietet mit den beiden Systemen UNITOP und UNITOWER genau das, was Brütsch/Rüegger Metals AG suchte. „Ein klarer Vorteil von KASTO gegenüber dem Wettbewerb ist, dass wir beide Lager aus einer Hand erhalten“, betont der Geschäftsführer. „Alle anderen Anbieter konnten nur das eine oder das andere liefern.“ Diese Systemkompetenz ist kein Zufall. KASTO ist weltweiter Markt- und Technologieführer für Metallsägemaschinen, Langgut- und Blechlagersysteme sowie Materialhandling. Das Unternehmen aus Achern versteht sich nicht nur als Maschinenbauer, sondern als Lösungsanbieter für die gesamte Prozesskette – vom Einlagern über den Transport bis zur Anarbeitung. Maßgeschneiderte Anlage für komplexe Anforderungen Die neue Anlage besteht aus zwei Lagersystemen von KASTO: das Überfahrlager UNITOP mit einer Einlagerlänge von sechs Metern und das Turmlagersystem UNITOWER mit einer Einlagerlänge von zwölf Metern sowie zwei Sägezentren der KASTOwin-Serie (F 3.3 und A 3.6). Diese Konstellation ermöglicht es Brütsch/Rüegger, das Langgut in einer Halle platzsparend zu speichern und zu bearbeiten. Beim Überfahrlager bewegt sich ein Regalbediengerät über die in Kassetten abgelegten Metalle und lagert sie schnell ein und aus. Das Besondere: Um die geforderte Kapazität trotz beschränkter Hallenhöhe zu erreichen, ließ das Unternehmen beide Anlagen vier Meter tief in den Boden ein. Das UNITOP Überfahrlager nutzt den verfügbaren Raum optimal und sorgt dank Rechnersteuerung für Transparenz bei den Beständen. Das System übergibt Langgut in kurzen Zyklen zuverlässig an die drei doppelten Ausgabestationen und fügt sich so nahtlos in den Materialfluss ein. Mit automatischer Stabvereinzelung und Anbindung an die KASTOwin-Sägen nutzt die Brütsch/Rüegger Metals AG so ein flexibles Fertigungssystem, das weitgehend ohne Personal auskommt. Im UNITOWER lagert der Metallspezialist spezielle Produkte wie zwölf Meter lange Zylinderrohre für die Hydraulikindustrie. Das Turmlager erleichtert den Materialfluss und spart durch seine kompakte Bauweise ebenfalls viel Platz. Lasten bis zu fünf Tonnen pro Kassette lassen sich schnell und einfach bereitstellen. Vom alten Lager zur integrierten Gesamtlösung Der Umbau erfolgte Schritt für Schritt: Zunächst entfernten die Monteure die rechte Hälfte des alten Wabenlagers und das Regalbediengerät (RBG), um Platz für den Neubau zu schaffen. Die Waren lagerte die Brütsch/Rüegger Metals AG während dieser Zeit provisorisch in anderen Hallen. Der linke Teil blieb zunächst stehen und wurde von den Beschäftigten manuell bedient. Eine vier Meter tiefe Grube entstand, in die KASTO die beiden Lagersysteme UNITOP und UNITOWER installierte. Als nächstes folgte die stirnseitige Einlagerstation KASTOflow align am Überfahrlager, dank derer die Brütsch/Rüegger Metals AG das Langgut von den Provisorien und der noch stehenden alten Lagerhälfte effizient in das neue UNITOP überführen konnte. Schließlich demontierten die Fachkräfte die verbliebene Hälfte komplett und errichteten auf der nun freien Fläche drei doppelte Auslagerstationen, die vier Sägezentren automatisch mit Nachschub versorgen. „Es war eine Herausforderung, Umbau und Tagesgeschäft unter einen Hut zu bekommen“, blickt Patrick Epp zurück. „Doch die KASTO-Systeme, sowohl die Lagerlösungen als auch die Sägen, haben uns in puncto Effizienz seither weit nach vorne gebracht“, lobt der Geschäftsführer. Mehr als nur Geschwindigkeit: die Vorteile in der Praxis Die Veränderungen sind auf allen Ebenen spürbar. „Die Organisation und der Zugriff auf das Material sind seit dem Umbau viel einfacher“, freut sich Patrick Epp. „Und das gilt nicht nur für die Geschwindigkeit des bisherigen Wabenlagers, sondern auch im Vergleich zum Überfahrlager eines anderen Herstellers, das wir im Einsatz haben.“ Dank der kurzen Einlagerungs- und vor allem Ausgabezeiten arbeitet der Metallspezialist deutlich effizienter. Das neue Lagersystem hat außerdem die Arbeitssicherheit verbessert, da die Waren nun automatisch über Auslagerstationen an die Sägen übergeben werden – ein spürbarer Fortschritt gegenüber der bisherigen manuellen Lösung. Die verringerte Fehleranfälligkeit im Rüstprozess wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit aus. Schnellerer Zugriff bedeutet kürzere Lieferzeiten – ein entscheidender Wettbewerbsfaktor in der Just-in-time-Produktion moderner Industriebetriebe. Die KASTO-Niederlassung in der Schweiz sichert schnelle Hilfe bei Störungen und minimiert Ausfallzeiten. „Unsere Erwartungen an Performance und Qualität wurden zu 100 Prozent erfüllt“, resümiert Geschäftsführer Epp zufrieden. Das Unternehmen schloss das „Projekt Core“ mit der Inbetriebnahme der letzten Säge, einer KASTOwin A 3.6, zum Jahresende erfolgreich ab. Sein Fazit bringt es auf den Punkt: „Entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind die kompakte Lagerung und die effiziente Verarbeitung unserer Produkte. KASTO liefert komplette Systeme und Lösungen aus einer Hand, auf die wir uns verlassen können.“

Trumpf Gruppe

Rohde&Schwarz und TRUMPF vereinbaren Zusammenarbeit bei Drohnenabwehr

Die Unternehmen Rohde & Schwarz und TRUMPF kooperieren zukünftig bei der Entwicklung von Drohnenabwehrlösungen. Sie vereinen damit die Expertise von Rohde & Schwarz in der Beherrschung des elektromagnetischen Spektrums und Radar-Sensorik mit der Hochenergielasertechnologie von TRUMPF. Ziel ist es, Drohnen zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren. München/Ditzingen, 22. Oktober 2025 – Die Technologieunternehmen Rohde & Schwarz und TRUMPF SE + Co. KG haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung und Bereitstellung einer umfassenden und national produzierten Drohnenabwehrlösung bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit kombiniert die Drohnenabwehrlösung von Rohde & Schwarz im Bereich Elektromagnetik, Radar-Sensorik sowie die Lasertechnologie von TRUMPF. Damit werden eine Erkennung, Verfolgung und Verteidigung gegen die wachsende Bedrohung durch Drohnen auf diversen Plattformen möglich. Die Expertise beider Unternehmen soll Kunden eine Verteidigung gegen drohnenbasierte Bedrohungen bieten. Rohde & Schwarz wird das Hochenergielasersystem von TRUMPF in ein komplettes Drohnenabwehr Ökosystem integrieren. „Wir sind stolz darauf, mit TRUMPF zusammenzuarbeiten, um eine souveräne Lösung für die Drohnenabwehr anzubieten“, sagt Dr. Alexander Orellano, Leiter der Division Technologie Systeme, Rohde & Schwarz. „Diese Zusammenarbeit bündelt die Stärken beider Unternehmen, um kritische Sicherheitsbedürfnisse anzugehen. Investitionen in europäische Verteidigung und insbesondere in Drohnenabwehrtechnologie sind von größter Bedeutung.“ „Unsere Lasertechnologie, unsere Kompetenz in der Strahlführung und -formung sowie unsere intern verankerte Supply Chain von systemkritischen Subkomponenten bieten eine hoch innovative Lösung für die Drohnenabwehr“, erklärt Dr. Hagen Zimer, für die Lasertechnik verantwortliches Vorstandsmitglied von TRUMPF. „Die Kombination mit der Drohnenabwehr-Expertise von Rohde & Schwarz ermöglicht es uns, eine wirklich effektive und integrierte Lösung zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zur Sicherung sensibler Bereiche zu liefern.“ Beide Unternehmen sind sich der Bedeutung bewusst, ihre Technologien rein defensiv zur Bewältigung der neuen Sicherheitsrisiken einzusetzen – eine Verantwortung, die sie jetzt gemeinsam tragen.

Firma des Tages

BESTAR Stahlhandelsges. Remscheid mbH

BESTAR wurde 1978 als regionales Stahlhandelsunternehmen gegründet, das die Rohmaterialversorgung der Remscheider Sägen- und Messerhersteller sicherstellen sollte. Aus dem einst regionalen Unternehmen ist heute ein mittelständischer Global Player geworden, der sich international durch

Firma des Tages

Messe Düsseldorf GmbH

Die Messe Düsseldorf Gruppe: Mit 294 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2018 konnte die Messe Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten deutschen Messegesellschaften behaupten. Auf den Veranstaltungen in Düsseldorf präsentierten in diesem Messejahr rund 26.800 Aussteller 1,14 Mio

Produkt des Tages

Tenryu Blätter für NE Metalle

Produkt des Tages

KALTENBACH KC 1221

Profilbearbeitungsroboter: Ausklinken auf höchstem Niveau KC 1221   Alle Vorteile auf deinen Blick: Arbeitsbereich (B x H): 1220 x 475 mm 4-seitiges Markieren und Schneiden von Baustahl Robuster, präziser und wartungsarmer Ausklinkroboter mit 6-Achsen von Stäubli Beste