Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf Xing

Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

Messe Düsseldorf GmbH

Messe Düsseldorf als neuer Veranstalter der Saw EXPO

Heute erhielt ich, nach für mich gefühltem langen Warten die erste Pressemitteilung der Messe Düsseldorf zu unseren neuen SawExpo. Ich habe mir erlaubt, in Absprache mit Düsseldorf, eine ganze Reihe kleiner Bilder als Erinnerung an die tolle erste SawExpo einzustreuen. Erinnern Sie sich bitte, liebe Leser, an das Alte und freuen Sie sich mit mir auf das Neue. Friedrichshafen und Düsseldorf im Wechsel Ab sofort ist die Messe Düsseldorf GmbH Veranstalter der Saw Expo, Special-Interest Messe der Sägebranche, die alle zwei Jahre in Friedrichshafen stattfinden wird. „Damit übernimmt sie die Fachmesse für die Fertigungstechnologien Sägen und Trennen, die sich passgenau in das wachsende Portfolio Metals and Flow Technologies einfügt“, freut sich Friedrich-Georg Kehrer, Global Portfolio Director der Messe Düsseldorf. Vom 8. bis 11. Juni 2021 findet die Saw EXPO erstmals in Friedrichshafen statt. „Das ist ein idealer Standort, da viele Unternehmen im Süden Deutschlands und in den benachbarten Ländern Schweiz, Österreich und Italien produzieren“, ergänzt Daniel Ryfisch, Deputy Director des Global Portfolios Metals and Flow Technologies und verantwortlich für die Durchführung der Saw EXPO. Die Region rund um den Bodensee ist eine der innovativsten Wirtschaftsräume Europas, hier arbeitet der Mittelstand neben traditionellen Familienunternehmen, umrahmt von den Global Playern der Weltwirtschaft. Stefan Motte (Initiator und Inhaber der Portale Sägebörse und Sägemanagement) arbeitet bewusst mit den Messemachern vom Rhein zusammen, die auf 70 Jahre erfolgreiches Messe-Machen im In- und Ausland verweisen können. Mit Stefan Motte haben die Düsseldorfer einen ausgewiesenen Fachmann an ihrer Seite, der auf mehrere Jahrzehnte Expertise in der Sägebranche blickt und die Saw EXPO weiterhin mit seinem Know-how und fundierten Branchenkenntnissen begleitet. Im Rahmen der Tube Düsseldorf wird die Saw EXPO ab 2020 immer in den geraden Jahren auch in Düsseldorf stattfinden, hier als Sonderpavillon für die Bereiche Sägen und Trennen in der Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes. Im Herbst 2020 ist bereits ein Ableger im Rahmen der Tube China 2020 in Shanghai geplant. Sägen, Trennen und industrielles Schneiden sind in vielen Fertigungsprozessen unverzichtbar. Gerade in der Rohrtechnologie spielen sie eine wichtige Rolle. Rohre aus unterschiedlichen Materialien wie Stahl, Aluminium, Eisen- und Nichteisenmetallen, Plastik, Holz und Verbundstoffen werden so in Form gesägt und an verschiedene Industrieanforderungen angepasst. Zur Saw EXPO im Juni 2021 in Friedrichshafen werden Hersteller von Sägemaschinen und alternativen Trenntechnologien, Sägewerkzeugen, Trowalanlagen, Entgratern, Zulieferer, Hersteller von Zubehör und Verbrauchsstoffen, Periphere Maschinen und Systeme sowie Dienstleister erwartet. Lohnsägereien, Gebrauchtmaschinen, Verbände, Verlage und das Thema Wissenschaft/Forschung ergänzen das Angebotsspektrum. Auf der Besucherseite richtet sich die Fachmesse an Anwender von Säge- und Trennverfahren – regional, national und international. Sie kommen aus der Metallbearbeitung, der Metallverarbeitung, dem Stahlhandel, aus dem Maschinenbau, der Automobilindustrie, der Chemie- und Pharmaindustrie, der Rohrindustrie, aus dem Recycling, dem Fensterbau und aus Lager- und Logistikunternehmen.

Trumpf Gruppe

EMO 2019 in Hannover: TRUMPF erschließt neue Anwendungen für 3D-Druck

TRUMPF zeigt auf der EMO 2019 neue Anwendungsfelder für 3D-Druck: Einfacher Bau von Gesichtsimplantaten oder Spezialbauteile für Satelliten // Interesse an der Technologie steigt weltweit Ditzingen/Hannover, 3. Juli 2019: Auf der Weltleitmesse für die Metallbearbeitung EMO zeigt das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF, wie der 3D-Druck verschiedene Industriebranchen voranbringt. Additive Verfahren ermöglichen komplexe Formen, die es bislang nicht gab. Sie sind leicht und gleichzeitig stabil. Dank digitaler Vernetzung lassen sie sich nahtlos in der bestehenden modernen Produktion einsetzen. Für die individuelle Produktion bis hin zur Einzelstückfertigung ist der 3D-Druck eines der wichtigsten Werkzeuge. Maßgefertigte Gesichtsimplantate oder Spezialteile für Autos oder Flugzeuge lassen sich problemlos drucken. Da die Anlage die Bauteile „am Stück“ herstellt, können Anwender zudem oft Fertigungsschritte einsparen. „Das Interesse an additiven Fertigungstechnologien ist nach wie vor groß, weil sich die Vorteile des Verfahrens in immer mehr Praxisanwendungen bewähren. Das gilt für Zukunftsprodukte in der Luft- und Raumfahrt genauso wie für klassische Metallbauer“, sagt Thomas Fehn, General Manager bei TRUMPF Additive Manufacturing. TRUMPF ist einer der wenigen Anbieter von 3D-Druck, der die wichtigste Komponente der Maschine, den Laser, selbst entwickelt. Das ermöglicht es dem Unternehmen, besonders schnell neue Anwendungsfelder zu erschließen und das Verfahren kontinuierlich zu verbessern. Zuletzt hat TRUMPF beispielsweise erstmals gezeigt, wie sich mit einem grünen Laser Kupfer und Gold drucken lässt. Das ist für die Schmuck- und Elektronikindustrie vielversprechend. Drei Beispiele für 3D-Druck von TRUMPF in der industriellen Fertigung 1. Personalisierung: Gesichts- und Kieferimplantate Der russische Medizintechnik-Hersteller CONMET stellt mit einem 3D-Drucker von TRUMPF seit Anfang 2018 Gesichts- und Kieferimplantate her. Bislang ist das Einsetzen solcher Teile für den Chirurgen mit viel Stress verbunden. Noch während der OP muss er das Implantat aus einer Titanlochplatte zurechtschneiden. Das beutetet für ihn unnötige Anspannung, es kann zu Qualitätsschwankungen kommen. Mit 3D-Druck ist das deutlich einfacher. Im ersten Schritt ermitteln Krankenhäuser die Daten der Patienten und senden sie an CONMET. Daraus erstellen die Ingenieure ein CAD-Modell und konstruieren in Abstimmung mit dem Chirurgen das Implantat. Jetzt kann der 3D-Drucker loslegen. Bei der Operation liegt das Implantat schon im Vorfeld passgenau und gereinigt bereit. Für den Patienten erhöht sich die Sicherheit, gleichzeitig reduzieren sich Kosten und Dauer der Operation. Komplexe Geometrien, wie sie Implantate oft erfordern, schafft die Anlage mühelos. Außerdem lassen sich Teile drucken, die einerseits Stöße gut abfedern, andererseits aber auch besonders stabil und langlebig sind. Die porösen Strukturen des Implantates verwachsen mit dem gesunden Gewebe besonders gut. Auch der Preis sinkt, da bei der Herstellung nur so viel Material verbraucht wird, wie es das Implantat erfordert. Bei CONMET haben sich die Herstellungskosten der Gesichts- und Kieferimplantate um rund 40 Prozent reduziert. Das Unternehmen will die Serienfertigung von Implantaten mit TRUMPF 3D-Druckern in Zukunft noch ausbauen und den Maschinenpark erweitern. 2. Leichtbau: Halterung für Kommunikationssatelliten TRUMPF hat im Auftrag des Raumfahrtunternehmens Tesat-Spacecom eine Halterung für den deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz gedruckt, der die Weltraumtauglichkeit neuer Kommunikationstechnologien testen soll. Auf der Halterung sind Antriebe befestigt, mit denen sich Mikrowellenfilter regulieren lassen. In Kooperation mit der Firma AMendate ist es gelungen, die Geometrie der Halterung zu optimieren und das Gewicht um 55 Prozent zu senken. Anstatt 164 Gramm wiegt die Halterung nur noch 75 Gramm. Die Experten haben das überarbeitete Bauteil mit dem 3D-Drucker TruPrint 3000 von TRUMPF gedruckt. Klassische Verfahren sind nicht in der Lage, die neue Geometrie zu fertigen. Die optimierte Halterung ist nicht nur leichter, sondern auch stabiler. Sie hält beim Start des Satelliten denselben hohen Kräften stand und verzieht sich dabei weniger. Die Heinrich-Hertz-Satellitenmission wird vom DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und mit Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung durchgeführt. 3. Einfache Herstellung: Düsen für die Kanalreinigung In einem Projekt mit der Firma USB Düsen und der Hochschule Heilbronn hat TRUMPF die Vorteile von 3D-Druck bei der Herstellung von Reinigungsdüsen für Abwasserkanäle unter Beweis gestellt. Solche Düsen sitzen rings um den Kopf von Reinigungsbomben, die auf einem Schlitten durch größere Abwasserkanäle gleiten. Aus ihnen spritzt mit einem Druck von 300 Bar ein Wasserstrahl heraus, der den Schmutz löst. Obwohl die Düsen simpel aufgebaut sind, benötigen Mitarbeiter dafür vier Fertigungsschritte: Rohmaterial schneiden und zu einem Gewinde formen, eine Mutter hineinfräsen und einen Keramikansatz einkleben. Der Mitarbeiter muss dabei nicht nur ständig die Maschine wechseln, es kommt beim Kleben auch oft zu Ungenauigkeiten. Bei der 3D-gedruckten Variante fallen das Fräsen und das Kleben weg. Zudem ist keine Nacharbeit nötig, da die Konstruktion ohne Stützstrukturen auskommt. Der Prozess ist softwaregesteuert und damit viel genauer als das Kleben von Hand. Messungen zeigen, dass sich die Herstellungszeit um 53 Prozent reduziert. Erstmals ist eine serielle Fertigung von bis zu 10.000 Teilen pro Jahr möglich. Auch der Strahl verläuft ruhiger und die TRUMPF Entwickler rechnen mit einem geringeren Wasserverbrauch und einer besseren Reinigungsleistung.

SägeManagement Stefan Motte

Von Stuttgart in die Welt: Fraunhofer IPA wird 60

"Wir produzieren Zukunft" ist der Leitspruch des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Es bringt Innovationen und Lösungen für Industrieanwendungen hervor und schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Jahr 2019 soll das gefeiert werden: Vor 60 Jahren – am 1. Juli 1959 – nahm das Institut in Stuttgart seine Arbeit auf. "Wie wertvoll Fraunhofer für das deutsche Innovationssystem ist, erkennt man daran, dass sich andere Länder wie Brasilien, Großbritannien oder die USA Organisationen aufbauen, die ähnliche Strukturen haben wie die Fraunhofer-Gesellschaft", so IPA-Institutsleiter Professor Thomas Bauernhansl. Für ihn ist das Modell Fraunhofer, das anwendungsorientierte Forschung im Auftrag der Industrie und Vorlaufforschung mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen verbindet, das A und O für den Innovationserfolg Deutschlands. Als größtes produktionstechnisches Institut der Fraunhofer-Gesellschaft hat das Fraunhofer IPA nicht nur den Anspruch, aktuelle Themen zu bearbeiten, es will auch Trends setzen. "Gerade im Automobil- und Maschinenbauland Baden-Württemberg sind wir in einer Vorreiterrolle gefragt. Bei Industrie 4.0, also der digitalen Transformation, konnten wir ganz vorn gestaltend mitwirken. Auch bei der biologischen Transformation, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, werden wir von Anfang an dabei sein", weiß Bauernhansl. "Wir haben den Vorteil, dass wir schon immer sehr schnell und flexibel neue Themen und damit auch neue Disziplinen an Bord geholt haben – etwa in Bereichen wie Medizin- und Biotechnologie oder auch der Reinraumtechnik. Wir sind es gewohnt, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und das Konzert der verschiedenen Technologien zu spielen. Denn nur mit Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen kommen wir systemisch zu einer optimalen Lösung", so sein Resümee. Professor Fritz Klocke, der seit Juli 2018 die Institutsleitung des Fraunhofer IPA unterstützt, ergänzt: »Die enge Partnerschaft mit den Stuttgarter Universitätsinstituten für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) sowie für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) hat maßgeblich zu unserem eigenen Erfolg beigetragen. Gemeinsam sind wir natürlich viel erfolgreicher als alleine«. Für Klocke, der lange Zeit an der RWTH Aachen tätig war, ist auch das Cyber Valley eine wunderbare Möglichkeit, die Brücke zwischen grundlagenorientierten Naturwissenschaften und den praktischen Anwendungswissenschaften zu schlagen. Hier soll die Zusammenarbeit in Zukunft weiter gestärkt werden. Internationale Vernetzung als wichtige Säule Das Fraunhofer IPA beschäftigt 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Neben den Außenstellen und Projektgruppen in Bayreuth, Mannheim und Reutlingen unterhält das Fraunhofer IPA auch in Österreich, Ungarn und Japan Dependancen unterschiedlicher Größe und Struktur, jeweils an Hochschulen gekoppelt.Die jüngste internationale Präsenz des Fraunhofer IPA entsteht derzeit in Shanghai /Lingang, einer der führenden Wissenschafts- und Technologieregionen Chinas. Das Project Center for Smart Manufacturing, eine Kooperation mit der Shanghai Jiao Tong University, setzt gemeinsam mit Industriepartnern Forschungsprojekte zur digitalen Transformation um. Stärkung des Standorts Stuttgart vorantreiben Nicht nur international, auch vor Ort will das Institut wachsen. "IPA 100 in den nächsten zwei bis drei Jahren ist für uns ein realistisches Arbeitsziel. Das bedeutet 100 Millionen Euro Umsatz pro Jahr – ein Aufwuchs um mehr als ein Drittel im Vergleich zu heute. Um das umzusetzen, müssen bestehende Strukturen angepasst, neue Strukturen aufgebaut und vor allem die Mitarbeiter mitgenommen werden", so Professor Fritz Klocke. Professor Thomas Bauernhansl ergänzt: "Eines unserer größten Leuchtturmprojekte ist der Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC. Er soll Unternehmen mit der thematisch breit gefächerten Forschungslandschaft am Standort Stuttgart vernetzen und zukunftsrelevante Forschungsthemen vorantreiben. Inhaltlich sind das Themen wie additive Produktion, cyberkognitive Intelligenz, cyberphysische Systeme, digitalisierte Batteriezellenproduktion, Ultraeffizienz sowie frugale Produkte und Produktionssysteme, die in Zentren organisiert sind und von der Landesregierung finanziell unterstützt werden".Für Bauernhansl und Klocke ist S-TEC eine enorme Chance, den Wissenschaftsstandort Stuttgart zu einem weithin sichtbaren Leuchtturm zu entwickeln und somit attraktiv für Nachwuchswissenschaftler zu machen. Den »Übermorgen-Machern« ein Gesicht geben Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das höchste Gut am Fraunhofer IPA. Daher kommen auf der Jubiläumswebsite stellvertretend für das gesamte Institut 60 Menschen mit 60 Geschichten aus den letzten 60 Jahren zu Wort. Sie sind schließlich diejenigen, die aus "Wir produzieren Zukunft" gelebte Realität machen. Ein eigens von Mitarbeitenden des Instituts komponierter Jubiläumssong erzählt von der Vielfalt der Forschungsaufgaben und schildert mal ernst, mal ironisch den Arbeitsalltag. Zur Jubiläumswebsite und zum Jubiläumssong:www.die-uebermorgen-macher.de

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Vom Langgut-Rohmaterial bis zum palettierten Fertigteil

Automatisierung, Vernetzung und Robotik sind in der Metallverarbeitung rasant auf dem Vormarsch – auch in der Lager- und Sägetechnik. Lagersysteme und Sägemaschinen sind immer häufiger in einen einheitlich gesteuerten Materialfluss integriert, in dem sämtliche Prozesse zwischen Warenein- und -ausgang vollautomatisch ablaufen – vom Einlagern des Langgut-Rohmaterials bis zum Versand der palettierten Fertigteile. Anwender können damit ihre Fertigung deutlich flexibler und leistungsfähiger gestalten, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Betriebskosten erheblich senken. Im Hause KASTO sind diese Themen schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Ob im Stahlhandel, der Automobil- und Zulieferindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau: Metallverarbeitende Unternehmen quer durch sämtliche Branchen sehen sich seit Jahren steigenden Anforderungen gegenüber. Kunden erwarten eine immer höhere Fertigungs-Flexibilität, von Losgröße Eins bis zur Großserie. Die Vielfalt an Materialien und Abmessungen nimmt stetig zu, gleichzeitig wachsen die Ansprüche an die Qualität und der Kostendruck. Um im weltweiten Wettbewerb langfristig bestehen zu können, sind daher Lösungen gefragt, die unterschiedliche Produktionsaufgaben variabel und leistungsfähig, aber auch effizient umsetzen können. KASTO bietet effizientes Rohmaterial-Management durch vollautomatisierte Lagersysteme Immer mehr Anwender vertrauen darauf, einzelne Arbeitsabläufe in Produktion und Logistik zu automatisieren und intelligent zu vernetzen. Dies beginnt bei der Einlagerung des angelieferten Rohmaterials: Anstelle der früher weit verbreiteten Boden- oder Kragarmlagerung setzen Unternehmen vermehrt auf vollautomatische Langgutlager. Die softwaregesteuerten Systeme überzeugen nicht nur durch eine deutlich höhere Lagerdichte, sondern auch durch schnelle Zugriffszeiten und eine hohe Bestandstransparenz. Als Lastaufnahmemittel kommen bei der Langgutlagerung in der Regel Kassetten zum Einsatz. Ein Regalbediengerät bringt diese selbstständig nach dem Prinzip „Ware zum nächsten Prozess“ zu einer oder mehreren Übergabestationen. Diese können für den jeweiligen Bedarf unterschiedlich gestaltet sein, zum Beispiel als Feststation oder beweglich als Längs- bzw. Querverschiebewagen. Die automatische Ein- und Auslagerung ist nicht nur wesentlich schneller als von Hand, sie schützt auch die Mitarbeiter vor Unfällen und Verletzungen, da die schweren und sperrigen Materialien nicht manuell bewegt werden müssen. Aufträge werden per Knopfdruck über die Lagersteuerung abgewickelt – oder direkt über ein übergeordnetes ERP-System, an welches diese mithilfe einer Schnittstelle angebunden ist. Optimierte Wertschöpfung durch Verkettung der Lagersysteme mit Sägevollautomaten Oft stellt das Sägen der ausgelagerten Artikel den ersten Schritt bei der Anarbeitung oder Fertigung dar. Auch hier sind sämtliche Prozesse immer häufiger mannlos organisiert. Die moderne KASTO Sägemaschinen lassen sich mithilfe von Manipulatoren und Fördertechnik nahtlos an das Rohwarenlager anschließen und werden darüber mit den benötigten Materialien versorgt. Der Sägevorgang selbst läuft bei entsprechender Ausstattung der Maschine ebenfalls autonom ab – unterstützt durch einen automatischen Materialvorschub und eine intelligente Maschinensteuerung, die anhand der Auftragsdaten sämtliche Parameter wie Abschnittlänge oder Schnittgeschwindigkeit einstellt. Leistungsfähige Produktionssägen können so verschiedene Aufträge mit unterschiedlichen Materialien und Durchmessern nacheinander erledigen und auch über einen längeren Zeitraum selbstständig arbeiten. Höchstleistung und Perfektion durch Anbindung intelligenter Roboter Zum Handling und der weiteren Bearbeitung der fertigen Abschnitte bieten Industrieroboter weiteres großes Potenzial. Sie können zum Beispiel die gesägten Teile in Höchstgeschwindigkeit entsprechend des Fertigungstaktes aus der Maschine entnehmen, sodass auch dieser immer wiederkehrende Arbeitsschritt für die Mitarbeiter entfällt. Zudem lassen sich die Roboter mit den entsprechenden Werkzeugen wertschöpfend unter anderem zum Entgraten, Fasen, Markieren, Zentrieren, Reinigen oder Messen und Prüfen der Werkstücke einsetzen. Die Abschnitte können gewogen, nach Größe oder Auftrag sortiert und auf Paletten oder in Behälter packdicht gestapelt werden. Für komplexe Abläufe mit verschiedenen Arbeitsschritten lassen sich bei KASTO auch Kombinationen aus mehreren Robotern und Spannvorrichtungen realisieren. Auch die weitere Anbindung an fahrerlose Transportsysteme (FTS) ist gängige Praxis. Bei Mengensägen, die nur wenige unterschiedliche Bauteilgeometrien verarbeiten, sind nachgelagerte Prozesse relativ einfach zu automatisieren. Etwas anders stellt sich die Lage bei individualisierten Auftragssägen dar, die flexibel zahlreiche Materialien und Abmessungen bearbeiten müssen: Je größer die Vielfalt, desto herausfordernder ist es, diese im vollen Umfang abzudecken. Wichtig ist beispielsweise die optimale Auswahl der Roboterwerkzeuge. Der Roboter sollte mit möglichst wenigen Hilfsmitteln sämtliche handzuhabende Objekte manipulieren. Das senkt die Anschaffungskosten, verkürzt die Nebenzeiten und erhöht die Produktivität. Anwender können dabei unter anderem aus mechanischen, magnetischen oder vakuumbetriebenen Greifern wählen. Diese sollten so kompakt wie möglich sein, um dem Roboter die maximale Zugänglichkeit zu den Sägeabschnitten zu verschaffen. KASTO unterstützt den Anwender dabei die optimalen Werkzeuge für die bevorstehenden Aufgaben zu definieren. Im Regelbetrieb trifft der Roboter dann selbstständig die Entscheidung, welches Werkzeug für die aktuelle Aufgabe am besten geeignet ist. Die Entscheidungskriterien können dabei die Erreichbarkeit des Werkstücks oder die Optimierung des Stapelbilds sein. Industrie 4.0 in der Lager- und Sägetechnik längst angekommen Mit den passenden Komponenten lassen sich Lager-, Säge-, Automatisierungs- und Robotertechnik zu dezentralen und hoch integrierten Systemen kombinieren, die nahtlos in einen durchgängigen Materialfluss eingebunden sind. Der Hersteller KASTO realisiert für seine Kunden kombinierte Lager-Säge-Roboter-Systeme, in denen vom Einlagern des Rohmaterials bis zur Kommissionierung der Abschnitte sämtliche Lager-, Handling-, Säge-, Markier-, Palettier- und Bündelungsprozesse vollautomatisch ablaufen. Der große Vorteil: Das gesamte System funktioniert mit einer einheitlichen Steuerungssoftware, die mit nur einer Schnittstelle an vorhandene ERP-Systeme wie SAP angebunden werden kann. Dies erhöht die Transparenz und Effizienz erheblich. Mit weiteren Fertigungsmaschinen, etwa zum Drehen oder Fräsen, lassen sich die Lager-, Säge- und Roboter-Systeme zu einer durchgängig digitalisierten und automatischen Produktion verketten, die sich – ganz im Sinne von Industrie 4.0 – dezentral selbstständig organisiert. Für den Anwender bieten Automatisierung und Roboter-Unterstützung deutliche Vorteile: Er kann bei geringerem Personaleinsatz seine Produktivität maßgeblich steigern, da viele Prozesse nicht nur mannlos, sondern auch deutlich schneller, ablaufen. Krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter lassen sich leichter kompensieren, und auch in Pausenzeiten oder nach Schichtende läuft die Produktion einfach weiter. Das Ergebnis sind geringere Personalkosten und eine hohe Flexibilität in Bezug auf die Auslastung. Unternehmen können zum Beispiel Auftragsspitzen wesentlich besser abarbeiten und Nebenzeiten drastisch reduzieren. Das macht sich auch wirtschaftlich schnell bemerkbar. Anwender und deren Kunden profitieren gleichermaßen Auch die Arbeitsbedingungen verbessern sich durch die automatisierte Technik: Mitarbeiter werden von schweren, ermüdenden und monotonen Tätigkeiten entlastet, die Unfall- und Verletzungsgefahr sinkt. Darüber hinaus ist die Qualität der gesägten Abschnitte höher, denn der Roboter bearbeitet alle Teile gleichmäßig und präzise, sortiert sie zuverlässig und stapelt sie sauber ab. Davon profitieren letztlich nicht nur die Betreiber, sondern auch deren Kunden.

Trumpf Gruppe

Künstliche Intelligenz zieht in die Lasermaterialbearbeitung ein

Sprachgesteuerter TRUMPF Laser macht händische Eingabe von Steuerungsbefehlen überflüssig und barrierefreies Arbeiten möglich // Geschäftsführer Schmitz: „KI macht Laser in Zukunft noch effizienter, einfacher und anpassungsfähiger“ Ditzingen/München, 24. Juni 2019 Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF präsentiert auf der Fachmesse LASER in München eine Laseranlage mit künstlicher Intelligenz (KI), die sich intuitiv per Sprachbefehl steuern lässt – genau so, wie es etwa bei Smartphones mit Spracherkennung möglich ist. Die mit einem Markierlaser ausgestattete Anlage zeigt erstmals das Potenzial von KI im Bereich der Lasermaterialbearbeitung. „Künstliche Intelligenz ist die nächste Stufe der Automatisierung und eine Schlüsseltechnologie für die vernetzte Industrie. KI macht die Produktion mit unseren Lasern in Zukunft noch effizienter, einfacher und anpassungsfähiger“, sagt Christian Schmitz, für die Lasertechnik zuständiger Geschäftsführer bei TRUMPF. Bei der gezeigten Technologiestudie kann der Anlagenbediener sämtliche relevanten Steuerungsbefehle wie „Türe öffnen/schließen“, „Starte den Markiervorgang“ oder „Wie viele Produkte hast du heute markiert?“ direkt in ein Mikrofon sprechen. Die Laseranlage antwortet ihm entsprechend und führt den Sprachbefehl aus. Durch die Sprachsteuerung ergeben sich mehrere Vorteile. So ist die Maschine beispielsweise auch für unerfahrene Nutzer leicht per Sprache bedienbar, da die händische Befehlseingabe über die Benutzeroberfläche der Bediensoftware mit mehrstufigen Menüstrukturen entfällt. Außerdem kann der Anlagenbediener während des Sprachbefehls parallel das nächste Bauteil vorbereiten oder aus der Anlage entnehmen und gewinnt dadurch Zeit. Darüber hinaus erlaubt die Sprachsteuerung auch Menschen mit Handicap einen barrierefreien Umgang mit der Anlage. In Zukunft wählt die Maschine das richtige Programm selbst aus In einem zweiten Schritt möchten die TRUMPF Entwickler die Bedienung der Markieranlage noch weiter vereinfachen. Konkret heißt das: Aktuell muss der Anlagenbediener der Maschine sagen, welches Teil er eingelegt hat, damit das richtige Markierprogramm startet. In Zukunft wird die Anlage dank moderner Sensorik und Bilderkennungssoftware selbst erkennen, welches Bauteil zur Markierung bereit liegt und das entsprechende Programm auswählen. Hierbei muss das Bauteil nicht auf einer bestimmten Position eingelegt werden – die Maschine ist so intelligent, dass sie den Laser automatisch an die richtige Position fährt, bevor sie mit dem Markiervorgang startet. Zu dieser Presse-Information stehen passende digitale Bilder in druckfähiger Auflösung bereit. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: TRUMPF". Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.

Firma des Tages

RSA cutting systems GmbH

Entdecken Sie The Power of Perfection!
Herzlich Willkommen in der Welt von RSA! Bei uns dreht sich alles rund ums professionelle Sägen und Entgraten - hoch wirtschaftliche und prozesssichere Systeme und Module für Ihre Vorfertigung. Perfekt ausgedacht und perfekt aufeinander abgestimmt

Firma des Tages

Lamiflex GmbH

Die Lamiflex Gruppe Die Lamiflex-Gruppe ist ein globaler und weltweit führender Anbieter von Verpackungslösungen hauptsächlich für die Stahl-, Aluminium- und Kabelindustrie. Wir entwickeln Materialien und Methoden, Maschinen und Werkzeuge, um innovative Verpackungen für die individuellen

Produkt des Tages

WALTER Typ 24 – Plattenaufteil-Kreissägeblatt

Typ 24 – Plattenaufteil-Kreissägeblatt – Wechselzahn – WZ Zum Aufteilen und Formatschneiden von Spanplatten im Paket, roh und furniert. Sägeblatt-Durchmesser: 240 – 570 mm Schnittbreite: 3,2 – 5,2 mm Stammblattdicke: 2,2 – 3,6 mm Bohrungs-Durchmesser: 30 – 80 mm Zähnezahl: 54 – 96

Produkt des Tages

Spontan OBM 600

SPONTAN Oberflächen-Bürsten-Maschine
Typ OBM-250-600
Anwendung: Zum gleichzeitigen Entgraten und Polieren von Oberflächen oder asymmetrisch profilierten Wellen. z.B. Nockenwellen in der Einzel und Serienfertigung Systembeschreibung: Die Werkstücke werden in bauteilbezogene Aufnahme