Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf LinkedIn

Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

Trumpf Gruppe

Pay-per-part Neues Geschäftsmodell von Trumpf

Pay-per-part: TRUMPF und Munich Re planen neues Geschäftsmodell für die produzierende Industrie Die TRUMPF Gruppe und die Munich Re Gruppe (Munich Re) beabsichtigen, eine strategische Partnerschaft für ein neuartiges Serviceangebot von Laserschneidmaschinen einzugehen. Das gemeinsam entwickelte „Pay-per-Part-Modell“ soll es Kunden in Zukunft ermöglichen, Laservollautomaten von TRUMPF nutzen zu können, ohne diese kaufen oder leasen zu müssen. Kunden begleichen stattdessen für jedes geschnittene Blechteil einen zuvor vereinbarten Preis. Auf diese Weise können sie ihre Produktion deutlich flexibilisieren und dynamischer auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren. München/Berlin/Ditzingen, 14. Oktober 2020 – Bei der Partnerschaft soll es sich zunächst um ein Projekt mit einer zwischen den Vertragspartnern hinsichtlich der Länge noch zu vereinbarenden Lernphase handeln. Munich Re agiert in diesem Modell als Business Enabler: Sie finanziert die Maschine und trägt damit das Investitionsrisiko. Der IoT-Dienstleisters relayr, ein Tochterunternehmen von Munich Re, stellt die benötigten Datenanalysen für das Finanzierungsmodell zur Verfügung. TRUMPF liefert den Kunden die für die Produktion benötigten Komponenten, also sowohl die Maschinen für deren Fabrikhalle, als auch die zugehörige Software und Services zur Herstellung der Blechbauteile. Klöckner & Co., eines der weltweit größten produzentenunabhängigen Unternehmen in der Stahldistribution, wird Entwicklungspartner des Geschäftsmodells. Der Produktionsprozess ist im Rahmen des Modells auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten. Das Leistungsversprechen des Angebots umfasst den Zugang zu einer vollautomatischen Laserschneidmaschine, einem Lagersystem, dem Produktions-Know-how und notwendigen Serviceteilen von TRUMPF sowie die Wartung der Anlagen und die Bereitstellung der zu verwendenden Rohstoffe. Das Pay-per-part-Modell bietet Unternehmen in der Blechbearbeitung damit völlig neue, disruptive Geschäfts- und Produktionsmöglichkeiten. Kunden erhalten Zugriff auf die neuesten automatisierten Laserschneidtechnologien, ohne größere Investitionen tätigen zu müssen, und das Produktionsvolumen kann leicht an die Nachfrage angepasst werden. Dank der geplanten Leistungsgarantie von Munich Re sind Kunden in Zukunft zudem gegen die finanziellen Auswirkungen potentieller Produktionsausfälle abgesichert. „Mit dieser Partnerschaft werden wir uns so deutlich wie noch nie in neue Geschäftsmodelle vorbewegen“, sagt Mathias Kammüller, Gruppengeschäftsführer und Chief Digital Officer von TRUMPF. „Sie wird ein erster Schritt sein, um unseren Kunden als Alternative zu traditionellen Maschinenkäufen auch Fertigungskapazitäten ohne größere Vorinvestitionen zu ermöglichen. Zudem sind wir davon überzeugt, mit diesem Angebot nicht nur Bestandskunden beim Wachstum zu helfen, sondern auch neue Kunden zu gewinnen.“. Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re, erklärt: „Die Kooperation mit TRUMPF ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie die Zusammenführung der verschiedenen Angebote der Munich Re Gruppe – Risikolösungen, IoT-Technologie und Finanzierung – die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für die Industrie möglich machen. Wir sind überzeugt, dass derartige Partnerschaften eine zukunftsweisende Antwort auf die Herausforderungen eines zunehmend dynamischer werdenden Marktumfelds darstellen. „Wir freuen uns sehr, Anteil an dieser großen Partnerschaft zu haben“, fügt Josef Brunner, CEO von relayr, hinzu. „relayr stellt IoT-Infrastruktur zur Verfügung und ermöglicht umfassende Datenanalyse und Optimierung, worauf wiederum das Finanzierungs- und Garantiemodell des Projektes basiert. Für industrielle Unternehmen reicht es nicht mehr aus, gute Produkte herzustellen. Geschäftsmodelle müssen transformiert werden, um zukunftsfähig zu sein. TRUMPF zeigt mit diesem Schritt, dass es absolut zukunftsgerichtet agiert und bereit ist, neue Wege zu gehen, um so seinen Kunden völlig neue Möglichkeiten zu bieten.“ „Das Pay-per-part Angebot von TRUMPF und Munich Re als Entwicklungspartner unterstützen zu können, macht uns stolz und bestätigt unsere Überzeugung, dass digitalen Geschäftsmodellen die Zukunft gehört“, so Gisbert Rühl, CEO von Klöckner & Co. „Wir sind daher davon überzeugt, dass der Markt mehr als reif für Pay-per-part Angebote ist, und setzen volles Vertrauen in das neue Modell. Die Zusammenarbeit in diesem digitalen Geschäftsmodell ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft, und wir sind uns sicher, dass sich daraus viele interessante Opportunitäten ergeben werden.“ Die Partnerschaft von Munich Re und TRUMPF steht unter dem Vorbehalt der Fusionskontrollfreigabe durch die zuständigen Behörden.

Wirbelstromsensoren WST von Waycon

Wirbelstromsensoren WST - berührungslose und hochdynamische Wegmesssysteme Wirbelstromsensoren der Serie WST bieten mit einer Messfrequenz von bis zu 50 kHz die optimale Lösung für hochdynamische Messungen. Wirbelstromsensoren sind berührungslose Wegmesssysteme, die mittels eines hochfrequenten Magnetfeldes Wirbelströme in elektrisch leitenden Materialien erzeugen. Der Sensor erfasst die dabei ausgelösten Änderung des Wechselstromwiderstandes des Schwingkreises, der sich in Abhängigkeit des Messobjektabstands ändert. Das Wirbelstromprinzip ermöglich hierbei die Messung auf alle elektrisch leitenden Materialien wie Metalle. Besonders geeignet sind ferromagnetische Werkstoffe. Ein weiterer Vorteil dieses Messprinzips ist, dass die Messung nicht von Umwelteinflüssen wie Wasser, Öl oder Staub beeinflusst wird. Die Wirbelstromsensoren sind zudem verschleißfrei und bedürfen keiner speziellen Wartung. Mit dem Wegmesssystem bestehend aus dem Sensorkopf WST und der Elektronik WAT können standardmäßig Messbereiche bis 4 mm mühelos erfasst werden. Dabei wird eine Linearität von bis zu 1 % und eine Auflösung von maximal 0,4 μm erreicht. Dank einer speziellen Temperaturkompensation wird zudem ein hoher Arbeitstemperaturbereich von -20 bis +125 °C und eine Temperaturstabilität von 0,02 %/K ermöglicht. Da durch das Messprinzip eine zerstörungsfreie Materialcharakterisierung bzw. Materialprüfung durchgeführt Datenblatt Mehr Informationen

Trumpf Gruppe

TRUMPF gründet die Start-Ups Optimate und ScaleNC aus

Optimate verbessert mit Hilfe von KI die Konstruktion von Blechbauteilen // ScaleNC bereitet CAD-Modelle fertigungsgerecht auf und liefert Maschinenprogramme über die Cloud Ditzingen, 22. September 2020 – Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF hat mit Optimate GmbH und ScaleNC GmbH zwei Start-Ups ausgegründet. Die Unternehmen bieten digitale Lösungen für die Blechfertigung. Optimate entwickelt eine KI-basierte Softwarelösung, mit der Blechbearbeiter ihre Bauteile verbessern und Kosten senken können. ScaleNC bereitet Konstruktionszeichnungen auf und nimmt Blechfertigern die NC-Programmierung ab. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Stuttgart und agieren komplett eigenständig. Die Ideen zu den Start-Ups sind im Rahmen des Internehmertum-Programms von TRUMPF entstanden. Beim Internehmertum-Programm von TRUMPF können Mitarbeiter während der Hälfte ihrer Arbeitszeit Geschäftsideen selbst entwickeln und ein eigenes Unternehmen gründen. „Das Angebot der beiden Unternehmen passt hervorragend zu uns als Leitanwender und Leitanbieter für digital vernetzte Lösungen in der Blechbearbeitung. Durch die Ausgründungen geben wir den Start-Ups den unternehmerischen Freiraum, den sie insbesondere in der Anfangsphase benötigen“, sagt Christof Siebert, Leiter des Internehmertums bei TRUMPF. Optimate: Herstellkosten senken Optimate ist eine Online-Plattform, mit der sich Blechbauteile günstiger fertigen lassen. Kunden können die CAD-Daten ihrer Bauteile dort hochladen und eine KI erkennt anschließend, ob und wie sich die Bauteile verbessern lassen. Das Start-Up zeigt den Kunden beispielsweise, wie sie mit weniger Materialeinsatz fertigen können oder wo sich Schweißnähte durch Biegungen ersetzen lassen. Ziel ist, dadurch die Herstellkosten in der Blechbearbeitung zu senken. „Wir möchten die Bauteilkonstruktion ins Online-Zeitalter überführen. Damit ermöglichen wir unseren Kunden, nachhaltiger zu konstruieren, Kosten zu senken und effizienter zu fertigen“, sagt Jonas Steiling, einer von drei Optimate-Gründern. Optimate erkennt zudem Konstruktionsfehler, etwa wenn ein Loch zu nah an einer Biegekante liegt. ScaleNC: Maschinenprogrammierung als Service in der Cloud Das Start-Up ScaleNC übernimmt für Blechfertiger über eine Cloud-Plattform die Programmierung ihrer Maschinensteuerung. Kunden können dort CAD-Rohdaten, Zeichnungen oder einfache Skizzen hochladen und angeben, welche NC-Programme sie benötigen. ScaleNC bereitet die Daten für die Fertigung auf und erstellt passende Maschinenprogramme für Laser-, Stanz- und Biegemaschinen, die Kunden direkt in ihrer Fertigung nutzen können. „Wir bieten unsere Services zum Festpreis ohne Vertragsbindung an. Wir unterstützen sowohl beim flexiblen Überbrücken von Engpässen in der Arbeitsvorbereitung als auch als dauerhafter Partner“, sagt Holger Röder, Co-Gründer von ScaleNC. Das Angebot des Start-Ups richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen. Links: www.optimate.de www.scalenc.com

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Anwenderbericht microart

Der Weg vom Langgut zum Präzisionsbauteil Der Fertigungsdienstleister microart hat sich auf die Herstellung von Präzisionsbauteilen in Klein- und Mittelserien spezialisiert. Hohe Flexibilität in der Produktion sowie vernetzte und automatisierte Prozesse sind Teile des Erfolgsrezepts des bayrischen Unternehmens. Eine wichtige Rolle spielen dabei ein Turmlagersystem UNITOWER und zwei KASTOwin-Bandsägemaschinen aus dem Hause KASTO. Sie sorgen dafür, dass der Weg vom angelieferten Metall-Langgut zum exakten Abschnitt besonders effizient und ergonomisch verläuft. Hochspezialisierte Präzisionsbauteile sind in fast allen Branchen unverzichtbare Komponenten. Sie übernehmen zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektro- und Automatisierungstechnik, der optischen Industrie oder in der Luft- und Raumfahrt wichtige Funktionen. Äußerste Genauigkeit bei der Fertigung macht die Herstellung solcher Teile zur besonderen Herausforderung. Gleichzeitig werden sie in hoher Varianz und schwankenden Stückzahlen benötigt, was die Investition in komplett eigene Fertigungskapazitäten für viele Unternehmen unrentabel macht. Aus diesem Grund gibt es Dienstleister, die sich voll und ganz auf die Entwicklung und Produktion von Präzisionsbauteilen fokussieren – so wie die microart GmbH & Co. KG im ostbayrischen Roding. 2007 gegründet, hat sich das Unternehmen in seiner Sparte zu einem der führenden und am schnellsten wachsenden Anbieter in Deutschland entwickelt. Mittlerweile beschäftigt microart 186 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 14 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen international agierende Industrieunternehmen aus sämtlichen Bereichen. Umfangreicher Maschinenpark für hohe Fertigungs-Flexibilität „Was uns so besonders macht, ist zum einen unsere hohe Flexibilität“, erklärt Dr. Alexander Artmann, geschäftsführender Gesellschafter von microart. „Wir verstehen uns als ‚atmende Kapazität‘ unserer Kunden, die bei Bedarf kurzfristig und unkompliziert zur Verfügung steht.“ Um dafür gewappnet zu sein, setzt microart auf einen umfangreichen Maschinenpark mit unter anderem 25 Fünf-Achs-Bearbeitungszentren sowie 14 Dreh- und Fräszentren. Eine weitere Zutat des Erfolgsrezepts ist der hohe Automatisierungsgrad: „Wir bauen konsequent auf die digitale Vernetzung aller Fertigungsprozesse und auf einen weitgehend mannlosen Betrieb unserer Maschinen und Anlagen“, beschreibt Artmann. Dies ermöglicht es microart, Präzisionsbauteile in Klein- und Mittelserien besonders wirtschaftlich herzustellen – sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Auch komplexe Kundenanforderungen mit schwankenden Bedarfen setzt das Unternehmen termingerecht um. Zum Inventar von microart zählt auch eine eigene Sägerei. Um das Rohmaterial für die gefertigten Teile auf die gewünschte Länge zu bringen, stehen unter anderem zwei vollautomatische Bandsägemaschinen des Typs KASTOwin A 4.6 aus dem Hause KASTO zur Verfügung. Die Allrounder eignen sich zum Trennen unterschiedlicher Materialien. „Diese Vielseitigkeit ist für uns ein wichtiger Punkt, denn wir verarbeiten sowohl Edelstähle als auch Aluminium und verschiedene Speziallegierungen“, erzählt Geschäftsführer Michael Kerscher. Der Schnittbereich der Sägen liegt bei 460 Millimetern – groß genug für die meisten bei microart verwendeten Abmessungen. „Auch in Sachen Zuverlässigkeit und Leistung erfüllen die Maschinen all unsere Ansprüche“, ergänzt Kerscher. Qualität, die überzeugt Die erste der beiden Sägen legte sich microart im Jahr 2015 zu. Ausschlaggebend für KASTO waren damals laut Aussage der Geschäftsführer der gute Ruf der Marke und die hohe Qualität. „Wir sind damals mit unseren spezifischen Anforderungen an KASTO herangetreten“, erinnert sich Kerscher. „KASTO hat uns daraufhin die KASTOwin als optimale Lösung vorgeschlagen – und damit auch Recht behalten“, findet er. 2019 erfolgt dann die Investition in ein zweites, baugleiches Modell – auch um noch flexibler in der Sägebearbeitung zu sein und zusätzliche Kapazitäten für die steigende Auftragsmenge zu schaffen. Das Langgut, das auf den Sägen verarbeitet wird, bewahrt microart in einem Turmlagersystem vom Typ UNITOWER auf, das ebenfalls KASTO geliefert hat. Es bietet auf einer Höhe von 15,59 Metern Platz für 100 Kassetten, die Materialien bis 6,5 Meter Länge fassen. Dabei stehen zwei Kassettentypen mit Beladehöhen von 160 oder 300 Millimeter zur Verfügung. Jede Kassette trägt je nach Ausführung bis zu 2,5 oder 3 Tonnen. Das Handling der Ladungsträger erfolgt durch ein Regalbediengerät (RBG) nach dem Prinzip Ware-zur-Person. „Die Zugriffszeiten sind dadurch äußerst kurz, und das Handling der sperrigen Materialien deutlich einfacher“, berichtet Kerscher. In der Vergangenheit mussten die Mitarbeiter bei microart das Langgut mühsam von Hand ein- und auslagern – heute genügt dafür ein Knopfdruck. Das ankommende Material wird vom LKW auf eine freie Kassette geladen und mit einem Verschiebewagen ins Lager transportiert. Das RBG findet mithilfe des Lagerverwaltungssystems KASTOlogic selbstständig einen passenden Lagerplatz. Die Mitarbeiter erhalten die Auftragsdaten über eine unternehmensweit implementierte Software-Plattform und starten die Auslagerung des benötigten Materials bequem per Touchscreen. Ein weiterer Verschiebewagen stellt die entsprechende Kassette an der Auslagerstation bereit. Von dort wird das Langgut manuell oder per Hallenkran auf dem Vorlagemagazin einer der beiden Sägen platziert. Diese lassen sich ebenfalls über ein Bedienpanel mit den geforderten Schnittdaten programmieren und arbeiten die Aufträge automatisch ab. Materialausdehnung durch Temperaturunterschiede vermeiden Das UNITOWER-Lager ist in die Produktionshalle, in der auch die Sägen stehen, integriert. Die außenliegende Einlagerstation ist durch ein Rolltor abgetrennt, das nur bei Bedarf geöffnet wird. „Wir stellen Bauteile mit extrem engen Fertigungstoleranzen her“, erklärt Michael Kerscher den Grund dafür. „Daher müssen wir auch berücksichtigen, dass sich die Materialien bei Temperaturschwankungen unterschiedlich ausdehnen. Da sich das Lager in der Halle befindet, sind die Werkstoffe gegen äußere Einflüsse geschützt, schon auf Betriebstemperatur, und wir können Ungenauigkeiten vermeiden.“ Anders als in vielen anderen Unternehmen sind wesentliche Teile der Werkshallen bei microart auch temperiert, damit das ganze Jahr über und zu jeder Uhrzeit die gleichen Bedingungen herrschen. Der Spezialist für Präzisionsbauteile ist mit seinen KASTO-Lösungen rundum zufrieden. „Sowohl das Turmlager als auch die beiden Bandsägeautomaten laufen reibungslos“, berichtet Dr. Alexander Artmann. „Wir konnten durch diese Investitionen wichtige Meilensteine im Hinblick auf unsere Unternehmensziele Produktivität, Flexibilität und Qualität setzen.“ Auch dem Ziel einer hochautomatisierten Fertigung ist microart mit der neuen Lager- und Sägetechnik ein weiteres Stück nähergekommen. Der Dienstleister zeigt sich auch in Sachen Service von KASTO überzeugt: „Störungen im Lagersystem lassen sich in der Regel einfach und schnell per Fernwartung beheben, und wenn es doch einmal nötig sein sollte, sind die Techniker von KASTO in kürzester Zeit vor Ort“, erzählt Michael Kerscher. „Was das Sägen und Lagern angeht, sind wir definitiv für alle aktuellen und künftigen Herausforderungen bestens gerüstet.
Breaking news

Einladung zur Online Präsentation für die SawEXPO 2021

Einladung an die Sägebranche, für Sägen relevante Branchen und Alternativen zum Sägen. Ich hoffe Ihnen geht es gut. Nutzen Sie mit der Saw EXPO die Gelegenheit, sich vom 8. bis 11. Juni 2021 in Friedrichshafen auf Europas einziger special-interest Messe rund um das Sägen einem Fachpublikum präsentieren zu können. Die Saw EXPO deckt die gesamte Bandbreite der Branche ab und bezieht alle Formen des Trennens und Sägens unabhängig der Materialien ein. Die Saw EXPO wird erstmals von der Messe Düsseldorf, einem der weltweit größten Messeveranstalter, organisiert. Somit ist sie Teil der Metalflow Alliance, die mehr als 30 Messen aus dem Segment Metall- und Fließtechnik umfasst. Mehr als 9600 Aussteller und 330.000 Besucher sind Teil der Allianz, zu der auch die Tube Düsseldorf gehört. Werden Sie Teil dieser Saw EXPO und nutzen Sie die folgenden Vorteile: - Werden Sie Teil der einzigen Fachmesse für Säge- und industrielle Trenntechnologien in Europa - Treffen Sie persönlich Entscheidungsträger und ein internationales Fachpublikum und präsentieren Sie Ihre Innovationen auf einer spezialisierten Plattform - Nutzen Sie die Synergien der Metalflow Alliance und präsentieren Sie sich bereits vom 7.-11. Dezember 2020 auf der Tube Düsseldorf in Seminaren und Workshops zum Thema Saw EXPO - Profitieren Sie bei der Besucherwerbung vom internationalen Netzwerk und der Fachkompetenz der Messe Düsseldorf - Entdecken Sie Friedrichshafen als strategischen Standort im Länderdreieck DACH mit exzellenter Infrastruktur und einem internationalen Flughafen - Mit dem Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWi) und dem Portal „Die Sägebörse“ sind die wichtigsten Partner an Board Um Ihnen die Vorteile der Saw EXPO 2021 persönlich präsentieren zu können laden wir Sie herzlich zur LIVE ONLINE Präsentation am Mittwoch, 02. September 2020, 14:00-14:30 Uhr (CEST) ein. zum Registrierungslink

Firma des Tages

SPONTAN Trenn- und Entgrattechnik GmbH

Herzlich willkommen bei SPONTAN Ihrem Spezialisten in den Bereichen:
 Sägen, Entgraten, Messen, Waschen und Stapeln
 von Rohren und Profilen. Im Bereich der Trenn- und Entgrattechnik reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden, die Marktentwicklungen sowie den Wettbewerb und

Firma des Tages

Kiesinger GmbH

Besser abschneiden.


Willy Kiesinger (Firmengründer) prägte schon vor über 90 Jahren unser Leitbild vom kleinen, feinen und zuverlässigen Metallverarbeitungsbetrieb. Über die Generationen hinweg ist unser Know How gewachsen. Bernd Kiesinger als Geschäftsführer legt auch heute Wert auf

Produkt des Tages

Bestar Lohnsägen

Sägeservice
BESTAR bietet mit modernster Sägetechnik auch Schneid- und Sägeservice für Rund- und Flachstäbe. Dafür sorgen innovative Maschinentechnologie und beste Werkzeuge, kombiniert mit jahrelanger Erfahrung und Forschung aus dem Hause Behringer.
 
Unsere HBM 540A, ausgelegt für

Produkt des Tages

framag Blocksäge

framag Blocksägen wurden für das effiziente Trennen von Vollmaterial aus Stahl entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Erfordernisse einer hohen Kapazität gelegt, wo extreme Zuverlässigkeit und bestmögliche Leistung erwartet werden. Hohe Leistung, perfekte Schnittgenauigkeit und