Danobat mit Berg und Schmid
Aktualisiert am: 17.10.2005 11:30


Seit Längerem weiß man, dass Danobat einen neuen Partner sucht, aber die Situation gestaltet sich nicht einfach. Verständlicherweise sind die Spanier aufgrund Ihrer Erfahrungen vorsichtiger geworden. Die Anforderungen an den deutschen Partner sind gestiegen. Was man zu den Vertragsgestaltungen hörte, schien heutzutage ausschließlich alles auf die Sicherheit Danobats heraus zu laufen. Aus Sicht der möglichen deutschen Partner war das aber nicht tragbar. Ganz im Gegenteil - auch für deutsche Partner hatten die gescheiterten Versuche Danobats auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen Ihren eigenen Beigeschmack. Die Frage stellte sich hier: Sind Danobatprodukte, von einer gesunden Kosten- Nutzenrechnung her, überhaupt lukrativ zu vermarkten. Mit den nun zusätzlich gestellten Bedingungen von Danobat schien die Lage aussichtslos. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Danobat in den letzten Monaten zahlreiche Absagen bekam. Folge: Danobat stand nicht nur ohne Vertrieb sondern auch ohne Service für bereits verkaufte Anlagen da.











































Manchmal ist da die Zeit der heilende Faktor.

Die Lösung war dann ganz einfach. Keinerlei gegenseitige Verpflichtungen aber die Zusage sich nur mit einem Vertriebspartner einzulassen brachte die Lösung - und, wenn ich das sagen darf - in unseren Augen ein sehr gute. 



Wie unserer Redaktion jetzt am Rande der EMO in Hannover mitgeteilt wurde übernimmt einer der größten deutschen Sägevertriebe, die Firma Berg und Schmid aus Remseck für Danobat den Vertrieb und den Service. Diese Ehe steht auf dem Papier erst einmal unter einem deutlich besseren Stern als die Konstrukte der Vergangenheit. Das bisherige Programm von Berg und Schmid endet ungefähr da, wo das Programm von Danobat anfängt. Das Vertriebsinstrument von Berg und Schmid ist breit gefächert, im Markt etabliert und flächendeckend, der Service ist eingespielt und anerkanntermaßen gut. Beide Parteien stehen auf Augenhöhe und gehen keinerlei Verpflichtungen ein.



Jetzt ist die Praxis gefragt. Wir wünschen den Beteiligten dabei viel Erfolg.



