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Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

Ruf Maschinenbau GmbH & Co. KG

Schneidölverlust durch Brikettierung minimiert

Drehteilhersteller gewinnt aus Produktionsresten 80 Prozent des Schmierstoffs zurück Durch das Verpressen von losen Edelstahlspänen zu Briketts konnte die EZ Zerspanung GmbH ihre Kosten für Schneidöle deutlich senken und die Umwelt entlasten. Denn beim Brikettieren gewinnt der Spezialist für Drehteile etwa 80 Prozent des an den Spänen haftenden Schneidöls zurück. Vor allem durch diese Einsparungen hat sich die eingesetzte RUF-Brikettierpresse in weniger als drei Jahren amortisiert. Die EZ Zerspanung GmbH kann ein rasantes Wachstum vorweisen. 2006 begann Bernhard Heil mit einer Sägemaschine, auf der er Edelstahlrohre für Geländer herstellte. Kurz darauf kaufte der gelernte Werkzeugmacher seine erste Drehmaschine, um auch umfangreichere Aufträge übernehmen zu können. Heute verfügt sein Unternehmen im osthessischen Mittelkalbach über einen Maschinenpark mit rund 20 Bearbeitungszentren, vor allem verschiedene Drehautomaten. Das Kerngeschäft der 17 Mitarbeiter liegt noch immer im Treppenbereich. EZ Zerspanung produziert primär Drehteile aus Edelstahl wie Wandbolzen, Handläufe, Handlaufträger und Abschlusskappen für die Schwesterfirma MWB Vertrieb GmbH, die als Lieferant für Treppenhersteller in Deutschland und Nachbarländern einen guten Namen hat. Weitere Kundenbranchen von EZ Zerspanung sind die Automobil- und die Filterindustrie. Die Brikettiertechnologie hielt bei EZ Zerspanung Einzug, nachdem die Drehmaschinen und Sägen von Kühlschmier-Emulsionen weitgehend auf reines Schneidöl umgestellt wurden. Fertigungsleiter Alexander Fröhlich berichtet: „Statt der vergleichsweise geringen Kosten für die Emulsionen fielen nun rund 25.000 Euro pro Jahr für das Schneidöl an.“ Ein Teil davon wird zwar schon in den Fertigungsmaschinen zurückgewonnen und wiederverwendet, doch einiges bleibt an den Spänen haften. Der Schrotthändler nahm zwar notgedrungen die Edelstahlspäne mit samt der anhaftenden Ölreste ab, allerdings war dies ein schlechtes Geschäft für beide Seiten; denn EZ Zerspanung verlor auf diesem Weg wertvolles Öl und für den Metallverwerter stellte das Öl Problemabfall dar und minderte so den Wert der Späne. Schneidöl wird aus den Spänen herausgepresst Die Lösung entdeckten Firmeninhaber Bernhard Heil und Alexander Fröhlich 2013 bei der Messe METAV in Düsseldorf mit der Brikettiertechnologie von RUF. Die Anlagen überzeugten Heil sofort. Nach Beratungsgesprächen und Pressversuchen mit Originalspänen bei RUF in Zaisertshofen nahm bereits wenige Monate später eine Presse vom Typ RUF 4/3700/60x40 bei EZ Zerspanung den Betrieb auf. Der 4 kW starke, elektrische Antriebsmotor verpresst die Stahlspäne mit einem spezifischen Pressdruck von 3.700 kg/cm². Die Briketts besitzen einen Querschnitt von 60x40 mm. Ihre Höhe variiert abhängig von der anfallenden Späneart zwischen etwa 60 und 100 mm. Der Hauptvorteil für EZ Zerspanung liegt in der Trennung von Edelstahl und Schneidöl. Denn während des Pressvorgangs wird das Öl fast vollständig herausgepresst und aufgefangen. Den Spänen haften etwa 13 Gewichtsprozent Schneidöl an. Durch die Brikettierung sinkt der Ölanteil im Brikett auf nur noch maximal drei Prozent. Das Öl wird in einer Wanne des Brikettiersystems gesammelt und mit Hilfe einer Kühlschmierstoffpumpe von dort aus in einen danebenstehenden Container gepumpt. „Anschließend filtern wir das Öl, um Schwebstoffe zu entfernen und speisen es wieder in die Maschinen ein. Bei Preisen von knapp zwei Euro pro Liter Schneidöl ergeben sich so erhebliche Einsparungen“, erläutert Fröhlich. Insgesamt brikettiert EZ Zerspanung pro Jahr knapp 70 Tonnen Späne. Jene Späne, die nach der Bearbeitung mit Emulsionen statt mit Öl behaftet sind, werden nicht brikettiert. Trocken und kompakt statt nass und voluminös Neben der Schneidölrückgewinnung profitiert das Unternehmen auch von der massiven Volumenreduzierung, die durch das Pressen erfolgt. „Früher holte der Schrotthändler alle vier bis fünf Tage einen 15-Kubikmeter-Container mit Spänen ab. Allein für den Transport fielen monatlich mehrere hundert Euro Kosten an“, berichtet Fröhlich. Infolge der massiven Komprimierung beim Pressen ist nun nur noch ein Bruchteil der Transporte erforderlich. Liegt die Volumenreduzierung bei Frässpänen meist im Bereich von 1:4 bis 1:6, so kann sie bei den längeren Drehspänen Werte bis zu 1:10 erreichen. Vor allem durch die Wiederverwertung des Schneidöls, aber auch durch die reduzierten Transportkosten ergab sich für EZ Zerspanung eine Amortisationszeit von weniger als drei Jahren für die Investition in die RUF-Anlage, obwohl die Presse bei Weitem nicht voll ausgelastet ist. Grundsätzlich sind alle RUF-Pressen für einen mannlosen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Infrarotsensoren erkennen, wann der Sammeltrichter ausreichend mit Spänen gefüllt ist und lassen die Maschine automatisch anlaufen. Über zwei Auslaufschienen werden die fertigen Briketts in bereitstehende Sammelbehälter transportiert. Ist der Spänetrichter leer, arbeitet die Maschine noch einige Takte, um auch den Presszylinder leerzufahren und stoppt dann selbstständig. Werden die Späne – etwa über Fördereinrichtungen – in den Spänetrichter gefüllt, bleibt als einzige manuelle Tätigkeit der Austausch von vollen Brikettcontainern gegen leere. Diese umfangreichen Automatisierungsmöglichkeiten nutzt EZ Zerspanung derzeit nicht, weil die Späne der drei Hauptwerkstoffe V2A, V4A und Automatenstahl sortenrein gesammelt und dementsprechend verpresst werden. Bei rund 20 Maschinen, die wechselnde Materialien verarbeiten, wäre eine sortenreine und automatisierte Befüllung der Brikettierpresse nicht wirtschaftlich. Die Späne werden daher in jeweils rund 600 Liter fassenden Behältern an den Maschinen gesammelt. Brikettieren trägt zur Umweltentlastung bei Bei EZ Zerspanung wird der Sammeltrichter der Brikettieranlage weitgehend manuell befüllt. Entweder ein Mitarbeiter schaufelt die Späne aus dem Sammelbehälter in den Trichter, oder der Sammelbehälter wird von einem Stapler aus direkt in den Trichter entleert. Über einen Vorwahlschalter lässt sich die Anlage auf neun verschiedene Spänearten einstellen. Für lange Späne mit geringerem Schüttvolumen wird die Taktzeit der Beschickerschnecke für den Vorverdichter erhöht. So wird sichergestellt, dass bei wechselnden Schüttvolumen der Späne trotzdem ungefähr die gleiche Spänemasse zu einem Brikett komprimiert wird. Nach knapp drei Jahren fällt die Bilanz rundum positiv aus. „Wir sind mit der Anlage äußerst zufrieden, sie arbeitet sehr zuverlässig“, resümiert Alexander Fröhlich. Der Aufwand für die Wartung bleibt gering. Die fälligen Tätigkeiten führen die Mitarbeiter von Alexander Fröhlich selbst aus. Dafür benötigen sie wöchentlich etwa zwei Mannstunden. Einmal pro Jahr ist für die Kontrolle der wichtigsten Maschinenelemente und den Hydraulikölwechsel zirka ein Arbeitstag erforderlich. Für die EZ Zerspanung GmbH hatte die Investition in das Brikettieren auch einen Umweltaspekt. „Durch die Rückgewinnung von Schneidölen und das Brikettieren der Späne tragen wir zur umweltbewussten Sekundärrohstoffgewinnung bei“, betont Fröhlich. Früher oder später, so vermutet er, werde es sogar weitgehend verboten sein, „nasse“ Späne zu entsorgen. In Bayern und Baden-Württemberg existiert bereits eine Vorschrift, die besagt dass mit Öl oder Kühlschmierstoff behaftete Späne nur nach einer Spänebehandlung entsorgt werden dürfen. Die EZ Zerspanung GmbH … … ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit 17 Mitarbeitern, das auf die Fertigung von Drehteilen aus Edelstahl spezialisiert ist. Für die Herstellung der High-End-Drehteile stehen etwa 20 verschiedene Maschinen zur Verfügung, angefangen von konventionellen und zyklengesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen über Einspindel-CNC-Drehmaschinen und Langdrehmaschinen bis hin zu Drehfräszentren und Mehrspindelautomaten. Gefertigt werden Teile mit Durchmessern zwischen 6 und 300 Millimetern. Dabei handelt es sich ebenso um Einzel- und Sonderteile wie um kleine und große Serien. Mit der breiten Palette von Drehmaschinen kann EZ Zerspanung die unterschiedlichsten Bearbeitungsanforderungen erfüllen.

RSA cutting systems GmbH

Vollautomatische, integrierte Komplettbearbeitung

Zweitägige Fachmesse rund um das Thema Rohr Die Tube Innovation Days zu Gast in Iran Nach Stationen in China, den USA und Deutschland waren die Tube Innovation Days am 7. und 8. November 2016 zu Gast in Teheran, Iran. Gastgeber der Veranstaltung war dieses Mal FOERSTER zusammen mit dessen iranischer Vertretung KAVOSH AZMOON. Mehr als 100 Teilnehmer folgten der Einladung und informierten sich an den beiden Tagen zu den Prozessen rund um das Thema Rohr. Die dreizehn Partnerunternehmen präsentierten auf der kleinen aber feinen Fachmesse ihr umfangreiches Produktspektrum, welches gemeinsam sämtliche Bereiche der Rohrherstellung und -verarbeitung bis hin zu Prüfverfahren und Logistik abdeckt. Zudem konnten sich die Besucher persönlich beraten lassen und während informativer Fachvorträge Neuigkeiten aus der Branche erfahren. Da die Tube Innovation Days mehrmals jährlich an weltweit wechselnden Standorten stattfinden, besteht die Möglichkeit, gezielt auf regionale Be-sonderheiten und Themen -wie in diesem Fall die Öl-und Gasförderung - einzugehen. Das Spezialisten-Netzwerk bietet den Kunden einen ganzheitlichen Ansprechpartner für alle Prozesse der Rohrherstellung und -verarbeitung. Vom ersten bis zum letzten Schritt der Prozesskette profitieren die Kunden nicht nur von den Kernkompetenzen der einzelnen Firmen, sondern auch von deren enger Zusammenarbeit: Einzelne Prozesse und Schnittstellen werden entlang der gesamten Herstellungskette perfekt aufeinander abgestimmt. „Erfolgreiche Messe, die als tolle Plattform für weitere Geschäftsanbahnungen im Iran dient“ A. Pablo Weiss; Projektleiter Laser-Rohrschneiden; Trumpf Zum Rahmenprogramm der Tube Innovation Days gehörten neben der Fachmesse Impulsvorträge der einzelnen Unternehmen. In diesen 10-minütigen Präsentationen hatten die Partnerunternehmen die Möglichkeit, dem Publikum ihr Produkt- und Leistungsportfolio näher zu bringen und über aktuelle Themen zu informieren. Aus diesen spannenden Vorträgen heraus ergaben sich viele Anknüpfungspunkte für weiterführende Gespräche und detaillierte Beratungen am Stand. Die Resonanz an den einzelnen Ständen war durchweg positiv, da die Besucher großes Interesse vorwiesen und mit teils sehr konkreten Anfragen auf die Unternehmen zukamen. Es zeigte sich, dass die potentiellen Kunden vor allem sehr auf die Rohrproduktion ausgerichtet sind. Jedoch gaben die Besucher auch an, dass Themen wie die Logistik innerhalb der Produktionsprozesse in der nahen Zukunft eine zunehmende Rolle spielen werden und noch einiges an Potential vorhanden ist. „Ein durch und durch interessantes und aufschlussreiches Event. Es war für uns der erste Kontakt mit dem iranischen Markt und somit eine wertvolle Erfahrung.“ Patrick Müller; Verkauf & Projektierung Sales & Development; Fehr Lager-logistik AG Um den iranischen Markt auch praktisch kennen zu lernen, hatte KAVOSH AZMOON für die teilnehmenden Partnerunternehmen zudem eine Firmenbesichtigung der Safa Rolling and Pipes Mills Company organisiert. Das im Jahr 2000 gegründete Walzwerk hat sich auf die Herstellung von Rohren für die Öl-und Gasindustrie sowie die Wasserversorgung spezialisiert. Jährlich werden hier bis zu 1,5 Millionen Tonnen an Stahl verarbeitet. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Größe des Werkes, wenn gleich auch hier deutlich die Auswirkungen des bis vor kurzem gültigen Handel-sembargos sowie des niedrigen Ölpreises, der die Branche aktuell immens belastet, deutlich zu sehen und zu spüren waren. Während der beiden Tage war allerdings auch festzustellen, dass sich Iran wieder im Aufschwung befindet und dass die Besucher der Tube Innovation Days großes Interesse an technischen Weiterentwicklungen und Prozessverbesserungen zeigen. So konnte so manches Partnerunternehmen des Spezialisten-Netzwerks direkt am Stand erste Projektanbahnungen in die Wege leiten und konkretisieren. "Ein idealer Zeitpunkt für dieses Event, denn die Iraner sind nach dem langen Embargos jetzt in einer Aufbruchstimmung und voller Na-chholbedarf." Dr. Rainer Sailer; Leiter Vertrieb; FOERSTER Auch in 2017 gibt es wieder die Möglichkeit, die Tube Innovation Days zu besuchen und die einzelnen Unternehmen kennen zu lernen. Ziel ist es, die Tube Innovation Days als eine Plattform zu etablieren, auf der sich die Besucher austauschen und auf dem die Partnerunternehmen einheitliche und gemeinsam entwickelte Konzepte vorstellen können. Das alles mit der Inten-tion, den Kunden die bestmögliche Lösung für Ihre Anforderungen anbieten zu können. Besuchen Sie uns während den IPS Tagen (International Partner of Steel): 16 - 19. Mai, von 9 bis 16:30 Uhr Kaltenbach GmbH + Co. KG Blasiring 4 79539 Lörrach Deutschland Weitere internationale Veranstaltungen sind bereits in Vorbereitung. Informieren Sie sich in Kürze aufunserer Homepage

Trumpf Gruppe

TRUMPF eröffnet Technologie- und Laserzentrum im Silicon Valley

Neues Technologie- und Laserzentrum in Santa Clara – Fokus auf Beschichtungstechnik und Laserbearbeitung – direkte Nähe zu wichtigen Kunden und Partnern aus Consumer Electronics und E-Mobility Ditzingen, 8. Dezember 2016 – Der Lasersystemhersteller TRUMPF hat im US-amerikanischen Santa Clara in Kalifornien ein neues Technologie- und Laserzentrum eröffnet. Das Labor befindet sich im Silicon Valley und somit in direkter Nähe zu wichtigen Kunden und Partnern aus den verschiedensten Industrien, insbesondere aus den Branchen Consumer Electronics und E-Mobility. „Mit unserem neuen Applikationslabor für Laserbearbeitung, Mikro-Applikationen und Beschichtungstechnik sind wir mitten in der Technologie-Hochburg der USA verankert und nah an unseren Kunden und Partnern in dieser Region“, erläutert Peter Leibinger, stellvertretender Vorsitzender der Unternehmensgruppe und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik/Elektronik. „Hier können wir ganz individuell die spezifischen Anforderungen und Ideen unserer Kunden vor Ort prüfen und je nach Applikation mit unserer langjährigen Erfahrung das optimale Verfahren und den richtigen Laser oder Generator identifizieren.“ Mit dem neuen Technologie- und Laserzentrum im Silicon Valley unterstreicht TRUMPF die Bedeutung der Hochtechnologie-Region in Kalifornien für das Unternehmen. Das Applikationslabor in Santa Clara ist mit neuester Technologie ausgestattet; dazu gehören CW-Laser im Dauerstrichbetrieb, kurz und ultrakurz gepulste Laser ebenso wie modernste Stromquellen und Generatoren. Es ergänzt die US-amerikanischen TRUMPF Anwendungslabore in Detroit, Michigan, und Farmington, Connecticut, im Hinblick auf Kundennähe und Fachexpertise.

SägeManagement Stefan Motte

Mit einfachen Mitteln zu Industrie 4.0

2. Stuttgarter Säge-Tagung zeigt Potenziale neue Technologien für Sägebranche auf Einer der Arbeitsschwerpunkte im Bereich der Fertigungstechnik am Fraunhofer IPA ist die »Sägetechnologie«. Dieses altbewährte und wissenschaftlich oft stiefmütterlich behandelte Bearbeitungsverfahren hat auf den ersten Blick nichts mit Industrie 4.0 gemein. Da die Kundenanforderungen an Maschinen und Werkzeuge auch beim Sägen immer komplexer werden, steigt hier der Entwicklungsbedarf. Schwerpunkte dabei sind intelligente Systeme, die den oftmals nur angelernten Maschinenbedienern Hilfestellungen bei der Wahl korrekter Maschinen-, Werkzeug- und Prozessparameter geben, sowie Ansätze, mit denen sich Maschinen selbstständig an geänderte Prozessbedingungen und neue Werkstoffe anpassen. Beide Aspekte adressieren Kernelemente von Industrie 4.0: Assistenzsysteme sowie Datenerfassung, -analyse und die Einleitung von Handlungen. Assistenzsystem optimiert Einarbeitung und reduziert Fehler Innerhalb des Projekts, an dem sich fünf Maschinen- und vier Werkzeughersteller beteiligen, wurden zwei Demonstratoren aufgebaut, die die grundsätzliche technische Machbarkeit und die Potenziale für die Branche aufzeigen sollten. Am Beispiel eines bestehenden Bandsägeautomaten wurde die Kommunikation zwischen Werker, Werkzeug und Maschine hergestellt und ein Assistenzsystem realisiert. Der Maschinenbediener erhält via Smartphone Herstellerinformationen über das Werkzeug und transferiert die korrekten Bearbeitungsparameter automatisch an die Maschinensteuerung. Durch das Assistenzsystem werden Einarbeitungsprozesse verkürzt, die Produktivität verbessert und Fehler erheblich reduziert. Kreissägeautomat wird zum cyberphysischen System An einem Kreissägeautomaten wurde der Beleg erbracht, dass bestehende Maschinen ohne großen Aufwand zu einem cyberphysischen System ausgebaut werden können, da die nötige Sensorik entweder bereits vorhanden ist oder ohne großen Aufwand in bestehenden Infrastrukturen integriert werden kann. Das System sendet Daten von Maschine, Werkzeug und Betriebsmitteln an ein mobiles Endgerät und eine Analyseplattform. Durch die Ausstattung der Kreissägewerkzeuge mit RFID-Technologie tragen die Werkzeuge die Sensordaten bzw. ihre »Historie« stets in sich und können so an jeder Stelle im Wertschöpfungsprozess abgefragt werden. Für den Werker ohne tiefgreifendes Prozesswissen ergeben sich durch diese intelligente Datenanalyse und -verknüpfung Mehrwerte, indem Zusammenhänge leicht identifizierbar sowie Fehler- und Ursachenanalysen vereinfacht werden. Die Maschinenbetreiber profitieren von verbesserten Analyse- und Prognosemöglichkeiten zur flexiblen Prozesssteuerung und letztendlich einer Erhöhung der Prozess- und Produktqualität. Langzeit-Datenerfassung bei Endanwendern Anhand der beiden Demonstratoren wurde für die teilnehmenden KMU der Beleg erbracht, dass die Einführung von Industrie 4.0 mit relativ einfachen Mitteln gelingen kann und die Mehrwerte schon sehr früh im Einführungsprozess sichtbar werden. Das Projekt wird weitergeführt und der nächste Aspekt von Industrie 4.0 umgesetzt: die Langzeit-Datenerfassung unter realen Bedingungen bei ausgewählten Endanwendern. Von den auf der Datenerfassung aufbauenden Big-Data-Analysen versprechen sich die Maschinen- und Werkzeughersteller Impulse für die Optimierungen ihrer Produkte und die Ableitung von Geschäftsmodellen aus den Daten, z.B. über kostenpflichtige Optimierungspakete für Maschinen oder innovative Abrechnungsmodelle auf Basis realer Schnittdaten. Stuttgarter Säge-Tagung deckt Entwicklungspotenziale weiter auf Lösungen wie diese zeigen, dass Industrie-4.0-Technologien ein altbewährtes Bearbeitungsverfahren wie das Sägen entscheidend voranbringen können. Um die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben, laden das Fraunhofer IPA und das Institut für Werkzeugmaschinen der Uni Stuttgart (IfW) als »Kompetenzzentrum Sägen« am 14. Dezember 2016 zur 2. Stuttgarter Säge-Tagung ein. Die Veranstaltung, die schon im Vorjahr bei knapp 100 Teilnehmern auf großes Interesse stieß, informiert über Forschungsthemen rund ums Sägen, darunter Herstellung der Werkzeuge, neue Schneidstoffe, wirtschaftlichere Prozessketten, Maschinentechnik und Industrie 4.0. Dabei schlägt sie die Brücke zwischen den unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie Metall, Holz oder Kunststoffen und den verschiedenen Prozessen wie Kreis- oder Bandsägen. Weitere Informationen: Link und Infos zur 2. Stuttgarter Säge-Tagung Gruppe »Sägetechnologien« am Fraunhofer IPA Website »Kompetenzzentrum Sägen«

Waycon

Draw wire sensors in mobile applications

The relevance of precise position detection is growing in the mobile hydraulics market. Exact positioning of stabiliser legs on crane trucks, for example, is essential to ensure the physical integrity of people and machinery. Sensors in mobile hydraulics must meet very high standards as they are used in extreme conditions. Sensors used in construction machines must be reliable, robust and resistant. They are primarily used in mobile applications to detect the position of telescopic booms and stabiliser arms. They must reliably show the position regardless of external factors such as rain, snow, abrasive and adhesive dust, temperatures below -20 °C and falling rocks and timber. WayCon Positionsmesstechnik has developed the MH draw-wire sensor line for mobile hydraulic applications in construction machines and equipment. This mobile hydraulics line features a modular concept, providing the user with maximum flexibility and safety. In addition to common selection criteria (e.g. measurement range and signal output) the customer can choose the protection class (up to IP69K), measuring cable thickness (up to 1.5 mm), temperature range (up to – 40 °C), design, accuracy and much more to suit the application. Safety-related requirements further include redundant signal outputs. The position of the legs and the telescopic cylinder is simply transmitted in the form of an analogue measurement signal (potentiometer, 4-20 mA, 0.5-4.5 V, 0-10 V) or even redundant (2 independent sensor elements). In addition to the CANopen interface, a variable analogue interface with additional switching output is also available. This interface provides the customer with the maximum efficiency by simply learning a new measurement range, eliminating complex reprogramming of the vehicle control system. Rough approaches to the construction site or poor springs can subject the sensor to large shocks and vibrations. All WayCon MH series draw wire sensors therefore feature a highly dynamic spring package to ensure the sensor "arrives" safely at the site. The sensor can even be pressure washed at the end of a dusty workday on a roller bearing, mobile excavator, track loader, harvester or simply on a mobile elevating work platform. So the IP69K protection class not only protects the sensor in extreme conditions, but even from occasional excessive cleanliness. Date sheet Draw wire sensors

Firma des Tages

Kornherr Industrievertretungen

SERVICE wird im Hause KORNHERR Industrievertretungen sehr groß geschrieben. Die Kundenzufriedenheit ist das oberste Gebot unseres Hauses. Um dies zu erreichen, lautet unser erklärtes Ziel, nicht nur optimale Produkte anzubieten, sondern auch die Peripherie, eben den SERVICE, perfekt zu

Firma des Tages

SPONTAN Trenn- und Entgrattechnik GmbH & CO. KG

Herzlich willkommen bei SPONTAN Ihrem Spezialisten in den Bereichen:
Sägen, Entgraten, Messen, Waschen und Stapeln
von Rohren und Profilen. Im Bereich der Trenn- und Entgrattechnik reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden, die Marktentwicklungen sowie den Wettbewerb und

Produkt des Tages

ARNTZ Bi-Metall-Sägebänder

Zahnspitzen aus vergütetem HSS-Stahl in den Qualitäten M42 und M51 garantieren höchste Verschleißfestigkeit.

Zur Produktübersicht...

Produkt des Tages

Lamiflex PP Kunststoff