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Von der Werkzeugschmiede zum Hochleistungshersteller

Die Sägebörse veröffentlicht im Laufe des Sommers eine Folge von redaktionellen Beiträgen über die Firma Lennartz in Remscheid und deren Töchterunternehmen Ohler und Mummenhoff. Jedes Unternehmen für sich betrachtet ist trotz Verkauf an Lennartz eine Erfolgsgeschichte. Alle Unternehmen verbindet eine lange Tradition.

Fangen wir also mit dem heutigen Stammhaus an

1896 gründete Gustav Lennartz sen. in Remscheid eine Werkzeugschmiede. Er spezialisierte sich auf gehämmerte Kreissägeblätter in reiner Handarbeit. Bereits 1921 fertigte man die ersten Segmentkaltkreissägeblätter. Eine technische Pionierleistung war die Fertigung des weltweit ersten Hartmetallbestückten Kreissägeblattes für die Stahlbearbeitung 1966. Diesen Trend aus Tradition, Präzision und Innovation setzen heute, nach mehr als 120 Jahren, mehr als 250 Mitarbeiter in fünf Standorten Weltweit um, bis heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz.
Das über Jahrzehnte gesammelte und immer wieder weitergegebene Know-how ist ein ganz großer Bestandteil der heutigen Lennartz Philosophie Qualität. Diese Philosophie verfolgen alle Hochqualifizierten Mitarbeiter im Hause Lennartz. Somit ist der Drang nach neuem Wissen und Können der Garant für künftige Lennartz Produkte.
Ich persönlich habe selten ein Unternehmen kennen gelernt, das sowohl in der Breite und in der Tiefe so aufgestellt sind wie Lennartz. Bei Lennartz betrifft dass die Produktvielfalt Sägeblätter, Sägebänder, Sägeautomaten und Fertigungstechnik bei den Blättern von 200 bis 2500 mm Durchmesser, dicke wie dünne, vom HSS über Segment bis hin zum Hartmetall. Wie zuletzt geschehen mit der neuen Generation ECOmax Blätter. ECOmax Sägeblätter sind spezielle Dünnschnittkreissägeblätter für das Hochleistungssägen von Stahl und NE-Metallen.
Neben der breiten Produktpalette und dem hohen Niveau der Fertigung ist der Kundenkontakt ein erheblicher Faktor in der Lennartz Philosophie.
Ich habe dieses Selbstverständnis, wie man bei Lennartz denkt kennen gelernt. Das schafft Vertrauen. In gleicher Weise geht man selbstverständlich mit allen Kunden um. Daher kann Lennartz sich auf einen gewachsenen Kundenstamm mit Tradition verlassen. Das schafft die Basis um in neue Bereiche weiter vordringen zu können. Hierbei wird niemand vergessen, vom Großkunden bis zum Kleinabnehmer erhält jeder die Aufmerksamkeit für sein Produkt, seine Anforderungen, seine Probleme. Lennartz hört erst auf, wenn es eine Lösung gibt. Ich habe es selbst erlebt. Durch permanenten Service für sämtliche Produkte bindet Lennartz seine Kunde und bietet einen Vollservice an. Kundenzufriedenheit wird im Hause Lennartz groß geschrieben.
Um diesen Service, Qualität allen Kunden zu gewährleisten, unterzieht sich Lennartz ständigen Qualitätskontrollen. Somit ist Lennartz selbstverständlich nach DIN EN ISO 9001:2015 Qualitätsmanagement zertifiziert.



Anfang des neuen Jahrtausends wurden namhafte Firmen zugekauft und in den Prozess der Fertigung mit Mann und Maschinen integriert. Lennartz besticht somit durch einen umfassenden Modernen Maschinenpark, welcher das Know-How des Unternehmens unterstreicht.

Dieser professionelle Auftritt und dieses Denken spiegelt sich ebenfalls in der nagelneuen Website der Firma wieder.


In den nächsten Folgen haben wir zwei der größeren Zukäufe uns einmal näher angeschaut. Hier lesen in Kürze mehr über die Firmen Ohler und Mummenhoff.