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TRUMPF beschleunigt die Ersatzteilbestellung dank Künstlicher Intellig

Aktualisiert am: 29.03.2021 14:26

Auf der virtuellen Hausmesse INTECH 2021 präsentierte TRUMPF eine KI-Lösung, die Ersatzteile erkennt // Nachbestellung automatisch per Handyfoto und Easy Order App möglich // Stark vereinfachte Nachbestellung




Ditzingen, 25. März 2021 Auf der virtuellen INTECH präsentierte TRUMPF eine neue Funktion der Easy Order App, die die Ersatzteilbestellung mit Hilfe von KI stark vereinfacht und beschleunigt. Maschinenbediener können mit ihrer Hilfe Verschleiß- und Serviceteile in wenigen Sekunden erkennen und nachbestellen. Bei mehr als 10.000 Bestellteilen müssen Kunden nur noch das Handy zücken und ein Bild des gesuchten Teils aufnehmen. Einige Materialnummern auf Ersatzteilen sind durch die Fertigungsbedingungen irgendwann nicht mehr leserlich. Manche Verschleißteile lassen sich auch nur schwer kennzeichnen. Das führte bislang mitunter zu zeitaufwendigen Recherchen des richtigen Ersatzteils und erschwerte die Nachbestellung, sagt Arun Anandasivam, verantwortlich für die Kundenplattform MyTRUMPF. Mit Hilfe der KI-Lösung erkennt die Easy Order App das jeweilige Teil auf Anhieb und es kann direkt vom Maschinenbediener bestellt werden. Im nächsten Schritt soll die KI-Lösung auch in der TRUMPF Service App zur Verfügung stehen.

Einfacher Bestellprozess, mehr Flexibilität

Für Teile wie Sauger oder Filter, die es in vielen ähnlichen Ausführungen gibt, braucht es bislang oft sehr erfahrene Mitarbeiter. Dank KI-Objekterkennung lässt sich die richtige Variante sofort identifizieren. Die Lösung ist besonders bei Ersatz- und Verbrauchsteilen hilfreich, die blechverarbeitende Betriebe selten nachbestellen müssen. Produktionsverantwortliche, Programmierer und Bediener benötigen keine Detailkenntnis der Bestellteile und können direkt an der Maschine mit dem Smart Phone ordern. Oft funktioniert das sogar noch während das Teil in der Maschine im Einsatz ist. Das erleichtert den Bestellprozess und erhöht die Flexibilität in der Fertigung, sagt Anandasivam.

Basis für die Teileerkennung ist ein künstliches neuronales Netz. TRUMPF befüllt es kontinuierlich mit Fotos der Bestellartikel und trainiert auf diese Weise das System. Die KI-Lösung entwickelt anhand des Bilderpools die notwendigen Algorithmen für die Objekterkennung. Auf diese Weise erweitert sich die Datenbank um Fotos aus der realen Produktionsumgebung.