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AXOOM setzt Standards für Industrie 4.0-Einstieg

Messestand voller Live-Beispiele // TRUMPF Maschinen-Apps powered by AXOOM // Projekte mit weiteren Maschinenherstellern // Brownfield-Lösung mit Konica Minolta // Maschinen-Konnektierung in nur 30 Minuten

Hannover / Karlsruhe, 1. April 2019 Alles live so lautet die Devise von AXOOM für den Messestand auf der Hannover Messe 2019. Seit Jahren fristet Industrie 4.0 ein Dasein als Dauer-Schlagwort. Wir sind angetreten, um der Vision Leben einzuhauchen, Schritt für Schritt. Auf unserem Messestand haben wir durchgängig reale Anwendungsfälle mit echten Ergebnissen aufgebaut, für deren Präsentation eine Internetverbindung zum Kunden genügt, berichtet Tom Tischner, Geschäftsführer von AXOOM. Aus zahlreichen verschiedenen Perspektiven zeigt AXOOM in Hannover, wie der Einstieg in die Industrie 4.0-Welt gelingen kann.

Beispielsweise, indem man ihn zum Standard macht, so wie bei Werkzeugmaschinen von TRUMPF, einem weltweit führenden Hochtechnologieunternehmen. Seit Herbst letzten Jahres bietet TRUMPF die meisten neuen Laser-, Stanz- und Biegemaschinen mit einer Standard-Schnittstelle an, die sie in die Lage versetzt sich selbstständig mit der AXOOM Plattform zu verbinden. Dort werden die gesendeten Daten gebündelt und den TRUMPF Maschinen-Apps zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Zur Hannover Messe zieht Ulrich Faisst, Digital Transformation Officer bei TRUMPF, eine erste Bilanz: Wir haben in den letzten Monaten eine große Anzahl von Maschinen mit direkter Industrie 4.0-Fähigkeit verkauft. Das hilft unseren Kunden, die auf sehr einfache Weise einen Einstieg in die Welt der Vernetzungslösungen von TRUMPF erhalten. Und bringt viele neue Nutzer auf unsere browserbasierten TRUMPF Maschinen-Apps, die ,powered by AXOOM sind.



Die Lösung für TRUMPF soll kein Einzelfall bleiben. AXOOM arbeitet bereits mit weiteren Maschinenherstellern zusammen, die ihren Kunden ähnliche Vernetzungsangebote machen möchten. Wir bieten eine der wenigen wirklich offenen IIoT-Plattformen, sagt AXOOM Geschäftsführer Tom Tischner. Deshalb ist es nicht nur möglich, sondern wichtig, dass zahlreiche Hersteller und deren Kunden die AXOOM Plattform nutzen, um ein echtes Ökosystem zu schaffen, in dessen Rahmen sich die Teilnehmer gegenseitig voranbringen. Derzeit sehen sich zahlreiche Maschinenhersteller mit den Digitalisierungswünschen ihrer Kunden konfrontiert. Die Einführung von Industrie 4.0-Elementen, Transparenz über einzelne Maschinen und ganze Maschinenparks und die Möglichkeiten vorausschauender Wartung stehen bei vielen fertigenden Unternehmen strategisch hoch im Kurs. Hier gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen zu schaffen, die sich dennoch standardisiert anbieten lassen, ist das Ziel von AXOOM.

Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit Konica Minolta. Als Anbieter umfassender IT Services unterstützt Konica Minolta Firmen durch Workflow-Automatisierung bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und implementiert Lösungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit und in Cloud-Umgebungen. Deshalb wurde das Unternehmen auf AXOOM aufmerksam. Um seine Angebotspalette zukunftssicher zu gestalten, hat Konica Minolta den so genannten Workplace Hub als All-in-One IT Services Plattform auf den Markt gebracht. Er kombiniert Hardware, Software und eine ganze Reihe von Applikationen und Services und wird so zum kleinen Rechenzentrum. Über den Workplace Hub als Edge-Komponente lassen sich Maschinen im Feld anschließen, ohne dass ein Administrator oder eine eigene IT nötig wären. AXOOM ermöglicht diese Connectivity-Lösung für Bestandsmaschinen durch eine selbst entwickelte Vernetzungssoftware.

Neben diesen Beispielen für große Maschinen- und Gerätehersteller zeigt der AXOOM Messestand auch, wie fertigende Unternehmen ihren heterogenen Maschinenpark direkt mit Hilfe von AXOOM vernetzen können. Unsere Engineers sind inzwischen so versiert, dass sie im Schnitt nicht mal die Dauer einer Fußballhalbzeit benötigen, um eine Maschine egal welchen Typs und Alters an die AXOOM Cloud anzubinden, berichtet Tischner. Wenn wir dann noch Software-Partner wie beispielsweise die Firma XETICS hinzuziehen, können wir echte Smart Factory-Lösungen mit durchgängig vernetzten Prozessschritten realisieren.



Grundlage des Ganzen ist stets die offene Plattformlösung von AXOOM, die auf Kooperation und Netzwerkeffekte ausgelegt ist. AXOOM berät zum Beispiel selbst bei der schrittweisen Umsetzung der digitalen Transformation auf der AXOOM Plattform können aber auch andere zertifizierte Berater ihre Leistungen vorstellen. AXOOM bietet Software für die Maschinenüberwachung. Auf der Plattform können auch andere Softwareexperten ihre Lösungen präsentieren. AXOOM vernetzt alle Arten von Maschinen. Über die Plattform können auch andere Connectivity-Lösungen zum Einsatz kommen. Und auch zwischen IoT-Plattformen ist eine Zusammenarbeit möglich. Coopetition nennt sich das dann eine Kombination aus Cooperation und Competition. Beim Thema Plattformen müssen wir in größeren Dimensionen denken. Das Verhältnis von Kunden und Lieferanten hat sich geändert, oft liefern viele Anbieter jeweils Teile einer Gesamtlösung. Deshalb muss man sich ein kluges Netzwerk aufbauen und genau wissen, welchen Mehrwert der eigene Anteil bietet und wie man sich von den Großen unterscheidet, jedoch mitwächst, so Tischner.