Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf LinkedIn

Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Die Sägetechnik im Wandel der Zeit

Die Sägetechnik ist seit jeher zentrales Geschäftsfeld von KASTO und bildet heute eines der beiden Standbeine des Unternehmens. Die 175-jährige Firmengeschichte ist geprägt von zahlreichen Innovationen und Entwicklungen, mit denen KASTO das Sägen von Metall immer wieder revolutioniert und sich damit eine Position als weltweiter Markt- und Technologieführer erarbeitet hat. Schon der Firmengründer Karl Stolzer erkannte Mitte des 19. Jahrhunderts, dass viele Betriebe in der Region einen Bedarf an leistungsfähiger Sägetechnik hatten. Der Zimmermann widmete sich deshalb unter anderem der Herstellung von Sägemühlen und Sägewerken – damals noch zum Sägen von Holz und betrieben mit Wasserkraft. Mit der Zeit kamen Walzenvollgatter und weitere Sägewerksausstattungen hinzu, die von Karl Stolzer und später von seinen Nachfahren stetig weiterentwickelt wurden. Es sind schließlich Stolzers Urenkel Friedrich und Paul, die sich mit dem Unternehmen rund 100 Jahre später verstärkt auf das Sägen von Metall fokussieren. Das Jahr 1947 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte von KASTO: Paul Stolzer erfindet die Bügelsägemaschine und legt damit den Grundstein für die Zukunft des Unternehmens als moderner Werkzeugmaschinenhersteller. Bügelsägen, bei denen das Sägeblatt in einen U-förmigen Bügel eingespannt ist, wurden bis dahin ausschließlich mühsam von Hand bedient. Im Vergleich stellte die maschinell betriebene Säge für viele Unternehmen eine deutliche Erleichterung und Leistungssteigerung dar. 1952 präsentiert KASTO auf der Hannover Messe erstmals eine Metallbügelsäge mit dem patentierten Verfahren der bogenförmig stoßenden Schnittbewegung – und feiert damit einen weltweiten Erfolg. Alle drei Sägeverfahren im Portfolio In den folgenden Jahren wird jedoch deutlich, dass neue Materialien und steigende Stückzahlanforderungen auch andere Sägeverfahren benötigen. 1965 beginnt KASTO deshalb mit der Produktion von Kreissägemaschinen, zehn Jahre später, nach der Markteinführung des Bi-Metall-Sägebandes, erweitert die erste Bandsäge das Portfolio. Heute bietet das Unternehmen als einer von wenigen Herstellern von Metallsägemaschinen dem Anwender alle drei Sägeverfahren und hat in jedem Segment ein umfangreiches Lieferprogramm. Dieses reicht von kleinen Handmaschinen für Werkstätten bis zu Hochleistungs-Bandsägemaschinen zur industriellen Bearbeitung von großen Blöcken und Platten. Als globaler Marktführer hat KASTO bereits mehr als 140.000 Sägemaschinen weltweit geliefert und nimmt mit rund 170 Patenten auch beim Thema Innovation eine Vorreiterrolle ein. Mit revolutionären Produktneuheiten und Funktionen schafft es KASTO immer wieder, die Welt des Metallsägens von Grund auf zu verändern und Anwender zu begeistern. Ein Meilenstein ist beispielsweise die im Jahr 1999 erstmals produzierte KASTOtec: Die vollautomatische Bandsäge überzeugt durch eine hohe Zerspanungsleistung und geringe Nebenzeiten und ist daher für die wirtschaftliche Produktion großer Stückzahlen bestens geeignet. Die Baureihe ist bis heute beliebt und wird von KASTO kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Erst kürzlich hat das Unternehmen eine umfassend überarbeitete Version der KASTOtec vorgestellt, bei welcher der optimale Einsatz von Hartmetall-Sägebändern im Fokus liegt. Damit lässt sich auch bei schwer zu zerspanenden Werkstoffen wie Titan, Hastelloy oder Inconel eine hohe Sägeleistung erzielen. Ein durchschlagender Erfolg ist auch die 2014 vorgestellte Baureihe KASTOwin: Die Bandsägen decken ein überaus breites Anwendungsspektrum ab, sind in verschiedenen Größen und speziellen Varianten für besondere Anforderungen erhältlich und punkten durch ein äußerst attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit 2018 ist das Unternehmen mit der KASTOmiwin (das Kürzel „mi“ steht hier für miter, engl. Für Gehrung) auch auf dem Gebiet der zweisäulengeführten Gehrungsbandsägen aktiv: Die Serie ist für Abläng- und Gehrungsschnitte zwischen -45 und +60 Grad geeignet, für Zuschnitte im Stahlbau, Stahlhandel, Anlagenbau sowie im Sondermaschinenbau konzipiert und als halb- sowie vollautomatische Ausführung verfügbar. Bei den Kreissägen ist es unter anderem die vollautomatische KASTOvariospeed, die sich bei Anwendern großer Beliebtheit erfreut. Sie ist für geringe bis mittlere Auftragslosgrößen ausgelegt, eignet sich für einen mannlosen Betrieb, insbesondere im Zusammenspiel mit einem Sägezentrum KASTOcenter, und kann flexibel unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten. Seit Herbst 2019 ist die KASTOvariospeed auch mit einem größeren Schnittbereich von 180 Millimetern erhältlich. Mit modernen Technologien fit für die Zukunft Für seine herausragenden Leistungen bei der Produktentwicklung wird KASTO mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – darunter zum Beispiel der begehrte Red Dot Design Award oder der AMB Award der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung. Aktuelle Trends von Industrie 4.0 wie Digitalisierung und Vernetzung, additive Fertigung oder Augmented Reality greift KASTO frühzeitig auf und lässt sie in die Entstehung neuer Produkte einfließen. Die Sägemaschinen sind heutzutage High-Tech-Lösungen, die sich mühelos in einen einheitlichen und digital gesteuerten Materialfluss integrieren lassen. Dabei unterstützen auch Software-Lösungen wie das Schnittoptimierungstool KASTOoptisaw, das auf Basis verschiedener Parameter zeit- und materialeffiziente Schnittpläne berechnet. Mit der KASTOapp können Anwender per Smartphone oder Tablet jederzeit und von überall den Status ihrer Sägemaschinen abfragen, überwachen und im Bedarfsfall besonders schnell reagieren. Das ermöglicht eine hohe Verfügbarkeit und minimale Stillstandzeiten. Bei der Bedienung achtet KASTO darauf, dass möglichst wenige Eingaben erforderlich sind – das erhöht den Komfort für den Anwender und hilft, Fehler zu vermeiden. Die Sägeprozesse justieren und korrigieren sich weitgehend selbst. Benutzer können Maschinendaten erfassen und online auswerten, um Abläufe und Standzeiten zu optimieren. Auf der Materialzu- und -abfuhrseite stehen umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten zur Verfügung – sowohl durch die Anbindung an automatische Lagersysteme als auch mithilfe von Industrierobotern. Damit können vom Einlagern des Rohmaterials bis zur Kommissionierung der fertigen Abschnitte sämtliche Arbeitsschritte abgedeckt werden. Das sorgt für eine leistungsfähige, effiziente, flexible und fehlerarme Fertigung und macht die KASTO-Sägen fit für die intelligente und vernetzte Produktion der Zukunft.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

UNICOMPACT von KASTO macht es dem Stahlhandel leichter

Immer kürzere Lieferzeiten und schwankende Losgrößen veranlassten den Multi Metal Distributor Debrunner Acifer im Schweizer Birsfelden, seine Logistikprozesse auf den Prüfstand zu stellen. Um eine hohe Lieferbereitschaft sicherzustellen, entschied sich das Unternehmen, die Lagertechnik zu optimieren – und wählte KASTO als Projektpartner. Mit dem Langgutlager UNICOMPACT 3.0 des Spezialisten aus dem baden-württembergischen Achern erzielt Debrunner deutliche Prozessvorteile und sorgt dafür, dass das Material schnell und zuverlässig zur Verfügung steht. Das Distributionscenter von Debrunner in Birsfelden im Kanton Basel-Land ist das größte Logistikzentrum der Schweiz für Multimetalprodukte. Der 1953 errichtete Standort ist historisch gewachsen und umfasste in den vergangenen Jahren bereits zwei Hochregallager am Standort Birsfelden. Auf einer Fläche von insgesamt 60.000 Quadratmetern lagert ein breites Stahl- und Metallsortiment. Dazu zählen Träger, Blank- und Stabstahl, Rohre, Hohlprofile und Flachprodukte. Von hier aus beliefert Debrunner seine Regionalgesellschaften und Endkunden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen verschiedene Anarbeitungs- und Logistikdienstleistungen an wie etwa das Anarbeiten nach Kundenvorgabe. Aus Sicht des Stahlhändlers war die Situation aber nicht mehr zufriedenstellend. „Der Unterhalt der beiden vorhandenen Lager mit jeweils 1.100 Kassetten und einem Zweischicht-Betrieb war kostenintensiv“, schildert Standortleiter Roger Durand. „Wir mussten parallel zwei separate Infrastrukturen unterhalten und hatten aufgrund der vielen Ein- und Auslagerstationen Nachteile bei der Transportlogistik.“ Zwar wurden in den vergangenen Jahren Prozesse kontinuierlich optimiert, entscheidende Produktivitätssteigerungen waren jedoch nicht mehr zu erzielen. „Beide Anlagen waren nach 28-jähriger intensiver Nutzung an ihre Grenzen gestoßen“, sagt Durand. Debrunner entschied sich, in ein neues automatisches Hochregallager für Langprodukte zu investieren. Ziel war es, mit diesem Projekt den Standort als Kompetenzzentrum beim Warenhandling und in der Anarbeitung weiter zu stärken, Transportwege einzusparen und zentrale Dienstleistungen auszubauen. Wichtiges Ziel: hohe Anlagensicherheit Die Anforderungen von Debrunner waren klar definiert: Moderne Hochregallagertechnik sollte die Anlagensicherheit erhöhen und Ausfälle vermeiden. „Wir wollten zudem die Produktivität beim kundenspezifischen Zuschneiden der Werkstoffe durch ein effizientes Materialfluss-Konzept verbessern“, fasst Roger Durand zusammen. Aus einer Ausschreibung gingen mehrere Projektvorschläge ein, die intensiv diskutiert wurden. Die Verantwortlichen entschieden sich schließlich für die Variante von KASTO. Diese überzeugte durch eine optimale Kosten-Nutzen-Rechnung, eine gute Anbindungsmöglichkeit für die zentrale Anarbeitung und eine geeignete Materialflusslösung inklusive der schnellen Verladung auf Lkw. „Darüber hinaus können wir das Lager bei Bedarf ohne großen Aufwand flexibel erweitern – das ist für uns ein wichtiger Faktor“, fügt Durand hinzu. UNICOMPACT für schnelle Bereitstellung KASTO hat den Lagertyp UNICOMPACT für sehr kurze Bereitstellzeiten entwickelt. Das Waben-Langgutlager optimiert den Bedarf an teurem Lagerplatz: Durch die geringen Anfahrmaße des Regalbediengerätes können Anwender den Raum für das Einlagern optimal nutzen. UNICOMPACT arbeitet nach dem Prinzip „Ware zum Mann“ – die angeforderten Güter werden automatisch an den Ausgabestationen bereitgestellt. Für eine optimierte Anzahl an Fahrbewegungen sorgt das Wanderkassettenprinzip von KASTO, bei dem Ein- und Auslagervorgänge parallel stattfinden. Schnelle Antriebe und simultan arbeitende Kassetten-Zugvorrichtungen ermöglichen es, dass das Material innerhalb von 60 Sekunden an den Bearbeitungsstationen bereit steht. KASTO bietet das Langgutlager für Bauhöhen bis 26 Meter und bis zu acht Tonnen Nutzlast an. Das Lagervolumen liegt zwischen 500 und 10.000 Kassetten bei Längen von drei bis 14 Metern. In Birsfelden kann Debrunner jetzt Material bis zu einer Länge von sieben Metern einlagern. Insgesamt stehen 2.936 Fächer zur Verfügung. Das 20 Meter hohe und 40 Meter lange Lagersystem ist in Silobauweise konstruiert und mit einer Ein- und vier Auslagerstationen sowie sieben Krananlagen zur Entnahme der benötigten Artikel ausgestattet. Das Regalbediengerät arbeitet mit einer Nutzlast von maximal drei Tonnen. Die Kassettenabmessungen liegen bei 620 x 350 Millimeter und 620 x 600 Millimeter – jede Kassette nimmt Material bis zu einem Gewicht von drei Tonnen auf. Mehr Produktivität erreicht Die Entscheidung für UNICOMPACT 3.0 hat sich für Debrunner voll ausbezahlt. Die neue Hochregallagertechnik stellt das Material an den jeweiligen Sägestationen zuverlässig bereit. „Hier können wir bereits Kassetten für Folgeaufträge anfordern. Reaktionszeiten werden dadurch erheblich verkürzt, und anlagenbedingte Wartezeiten gibt es nicht“, freut sich Roger Durand. Durch die Einlagerung von Puffermengen entfallen zeitintensive Nachschubprozesse. Mehr Produktivität erreicht Debrunner auch durch die zentrale Anarbeitung, die eine Mehrmaschinen-Bedienung erlaubt. Sägeaufträge unterschiedlicher Kunden lassen sich bei gleichem Einsatzmaterial zusammenfassen. Dank der Zentralisierung sparen die Schweizer im Vergleich zu früher zwei Sägen ein. Für effiziente Prozesse sorgt eine verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz. Alle Sägen sind optimal an das Lager angebunden und verfügen über ein Rückmelde-Terminal, ein KASTO Kommissioniergerät mit Magnetanlage für die leichtere Zuführung an die Stationen und die Möglichkeit, fertige Positionen effizient weiter zu geben. „Durch die straffe Organisation können sich die Sägebediener auf die Anarbeitung konzentrieren“, sagt Durand. Das neue Lkw-Verladekonzept basiert auf einer effektiven Logistiklösung mittels Verschiebewagen. Dadurch werden Suchzeiten vermieden und fertige Kundenaufträge aus Kommissionierung und Anarbeitung an nur einem Verladepunkt konzentriert. Nahtlose Anbindung an ERP-System Die KASTO-Experten banden die Steuerung des Lagers zudem nahtlos an das bestehende ERP-System bei Debrunner an – für den Stahlhändler ein nicht zu unterschätzender Vorteil: „Unsere Branche befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Da ist es wichtig, dass unsere Prozesse nicht nur auf Hardwareseite optimal ineinandergreifen, sondern auch auf Softwareebene“, beschreibt Durand. Die einheitliche Steuerung sorgt für reibungslose Abläufe, maximale Transparenz und eine einfache Bedienbarkeit. Außerdem hat Debrunner so für sämtliche Fragen rund um die Lagertechnik ein und denselben Ansprechpartner. „Auch das war ein Grund, warum wir uns für KASTO entschieden haben“, betont Durand. Seit Juni 2018 ist das neue Hochregallager anstelle der beiden bisherigen Lösungen im Einsatz. Mit der Anlage von KASTO hat Debrunner seine Optimierungsziele erreicht. „Wir sind mit dem UNICOMPACT bestens auf kommende Herausforderungen bei der wirtschaftlichen Lagerung von Langgut vorbereitet“, erklärt Roger Durand. „Die Ausfallzeiten sind äußerst gering – das sorgt für einen zuverlässigen und reibungslosen Betrieb. Die schnellen und optimal aufeinander abgestimmten Abläufe in dem neuen System ermöglichen uns, unsere Kunden auch bei sinkenden Losgrößen und steigenden Auftragszahlen mit kurzen Reaktionszeiten zu beliefern.“

Trumpf Gruppe

TRUMPF zeigt Lösung für automatisierte Serienfertigung im 3D-Druck

3D-Drucker TruPrint 1000 von TRUMPF wechselt Substratplatten automatisch // Maschine kann selbstständig über Nacht mehrere Druckaufträge abarbeiten // Lösung vermeidet Engpässe bei Auftragsspitzen // bisherige Modelle lassen sich erweitern Ditzingen, 17. Oktober 2019 – Auf der Weltleitmesse für additive Fertigung Formnext in Frankfurt zeigt das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF für den 3D-Drucker TruPrint 1000 eine neue Lösung, um Substratplatten automatisch zu wechseln. Bei dieser Funktion, die TRUMPF „Multiplate“ nennt, schiebt das Beschichter-Werkzeug der Anlage die Substratplatte nach Prozessende in den Überlaufbehälter. Anschließend bearbeitet der 3D-Drucker selbstständig eine neue Substratplatte. Die Anlage kann nahtlos den nächsten Druckauftrag starten, ohne dass ein Maschinenbediener sie öffnen und eine neue Platte einlegen muss. Das spart Zeit, Kosten und Ressourcen. Außerdem können Hersteller Engpässe bei Auftragsspitzen vermeiden, da die Maschine über Nacht durchläuft. Besonders geeignet ist die Lösung für Branchen, in denen die Auftragslage stark schwankt, etwa die Dentalindustrie. Hier starten Mitarbeiter die 3D-Drucker oft mitten in der Nacht neu, um die Lieferzeiten einzuhalten. Kleinere Zahnlabore haben dafür meistens keine Kapazität und müssen Aufträge ablehnen. Ihnen hilft die Multiplate-Funktion, Engpässe zu vermeiden und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Mit unserer Lösung tragen wir zur Industrialisierung der additiven Technologien in der Dentalindustrie maßgeblich bei“, sagt Florian Krist, Produktmanager bei TRUMPF Additive Manufacturing. Beschichter-Werkzeug ersetzt manuelles Eingreifen Beim automatischen Substratplattenwechsel der TruPrint 1000 spielen neben dem Beschichter-Werkzeug der Bauzylinder und der Überlaufbehälter eine wichtige Rolle. Beide Komponenten befinden sich unterhalb der Prozesskammer. Im Bauzylinder entsteht auf einer Substratplatte das gedruckte Bauteil, im Überlaufbehälter fängt die Anlage überschüssiges Pulver auf. Bei der Multiplate-Funktion übernimmt das Beschichter-Werkzeug, das während des Drucks das Pulver im Bauraum verteilt, die Handgriffe des Maschinenbedieners. Es schiebt die Substratplatte, auf der das Bauteil entstanden ist, in den Überlaufbehälter der Anlage. Eine Federgabel stellt sicher, dass der Überlaufbehälter die Substratplatte definiert absenkt. Im Bauzylinder der TruPrint 1000 lagert bereits die nächste Substratplatte. Diese fährt die Anlage nach erfolgtem Druck nach oben in die Prozesskammer. Die TruPrint 1000 startet nahtlos den nächsten Druckprozess, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Lösung spart Zeit, Ressourcen und Personalkosten Mit der Multiplate-Funktion sparen Unternehmen Zeit und Personalkosten. Kleinere Unternehmen geraten selbst bei Auftragsspitzen nicht unter Druck, da sie die Anlagen ohne zusätzliche Mitarbeiter auslasten können. Die Lösung ist zudem ressourcenschonend, da der Maschinenbediener kein neues Schutzgas einleiten muss. TRUMPF Kunden, die bereits eine TruPrint 1000 besitzen, können die Anlage problemlos um die Multiplate-Funktion erweitern. Die TruPrint 1000 ist mit ihrer Maschinenbasis der am meisten verkaufte 3D-Drucker im Kleinformat weltweit. Mit der Funktion „Multilaser“, bei der zwei Laser gleichzeitig das Bauteil fertigen, gehört sie zu den schnellsten ihrer Klasse. „Mit der Multiplate-Lösung gelingt es uns künftig noch besser, das Marktpotenzial der TruPrint 1000 auszuschöpfen“, sagt Krist.

Julia Utensili S.p.A

Evolution and Ultra from Julia S.p.A

Julia Utensili S.p.A was founded in 1978 in Tarcento (Italy) and started as manufacturer of HSS solid steel circular saw blades for metal cutting. Thanks to further investments in manufacturing equipment the product range has been extended over the years, including today: DIN saws (1837A, 1838 B/C), precision saws for screws and jewelry industry, circular knives for various industrial applications (paper, cardboard, Corrugated cardboard, rubber, plastic, foam, fabric, leather) carbide and cermet tipped circular saw blades for metal working. Ongoing investment in state-of-the-art fully automatic manufacturing equipment has brought the company to the highest productivity and best quality. Thanks to this complete product range, constant innovation and its forty years’ experience, nowdays Julia Utensili can be considered one of the most important producers of saw blades in the world with subsidiaries in France, Germany, USA and China. This is a new product developed by our R&S department together with the mechanical division of the Trento’s university. Our goal was to find a special saw blade to improve the cutting speed when working with steel pipes and solid bars with hardness 650 – 850 MPa, when using high performance cut off machines. This product is recommended to cut carbon steel and stainless steel. The most important characteristics of the EVOLUTION circular saw blades are: - Special HSS steel with high wear resistance and extra fine grain - Multilayer PVD coating with a surface hardness higher than 3400 HV. - Special production process with very tight manufacturing tolerances - Side run out and flatness are very low EVOLUTION is manufactured with the best coating ever developed by Julia’s R&S department. This is a coating with a special composition, achieved by following a precise and specific recipe of noble elements, which achieves the highest surface hardness amongst traditional coatings, and offers great heatsinking capacity. The top of Julia’s range of HSS saw blades, offering the high tenacity of steel and the performance of carbide. This circular saw blade is normally used by our customers who cut hard steel > 1250 MPa. Using this very special product, it is usually possible to achieve better results than with TCT carbide saw blades. Julia recommends ULTRA to cut very hard steel in the automotive industry, for stainless steel, titanium etc. The most important features of this product are: - Special HSS steel saw blade with hardness above 950 HV and extra fine grain - Innovative multilayer PVD coating with a surface hardness higher than 3650 HV. - Production process with very tight manufacturing tolerances - Teeth with a specific profile for high performance cuts - Restricted “side-runout” tolerances always apply with Ultra. The result: Hardness, tenacity, finish and durability – all you need for an excellent cut. ULTRA is provided with the best coating ever developed by Julia’s R&S department. This is a coating with a special composition, achieved by following a precise and specific recipe of noble elements, which achieves the highest surface hardness amongst traditional coatings and offers great heatsinking capacity. Thanks to its very limited side-runout, restricted cutting tolerances are always respected, even on the toughest materials and in difficult conditions. This combination makes the Ultra the top performing blade on the market.

Kompetenzzentrum Sägen

Stuttgarter Säge-Tagung 2019

Stuttgarter Säge-Tagung stellt hocheffiziente und flexible Fertigung in den Mittelpunkt Anwendungen und Lösungen für Werkzeuge, Maschinen, Prozesse und Automatisierung Sägen ist längst nicht mehr auf rein untergeordnete Ablängoperationen für Halbzeuge am Anfang der Wertschöpfungskette oder Lagerbereiche beschränkt. Der Sägeprozess rückt immer stärker in den Mittelpunkt der Wertschöpfung. Die hohen erreichbaren Vorschubgeschwindigkeiten im Vergleich zu Fräsoperationen stellen einen wesentlichen Vorteil dieses Verfahrens dar. Aus diesem Grund veranstaltet das Fraunhofer IPA am 27. November 2019 bereits zum fünften Mal die Stuttgarter Säge-Tagung. Im Fokus stehen dabei die Potenziale der Sägetechnologie und neue technische Lösungen und Forschungsansätze für Anwender, Werkzeug- und Maschinenhersteller. Themen - Digitale Ökosysteme bieten Synergien und neue Services für Maschinenbauer, Werkzeughersteller und Kunden - Ganzheitliche Betrachtung des Sägeprozesses im Fokus Industrie 4.0 - Einfluss der Zahnmikrogestaltung auf Standzeit und Bearbeitungsergebnis beim Kreissägen - Aktuelle Entwicklungen im Umfeld der Sägetechnik - Potentiale von neuen Schneidstoffen - Entsorgungskonzept für metallische Abfälle - Schleif- und Erodiertechnik bei Zerspanwerkzeugen - Laserbearbeitung hochharter Schneidstoffe - Vollständig verkettete Sägeanlagen Qualifikationsziele Die Teilnehmer erhalten sowohl von Praktikern als auch aus Forschersicht einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand und innovative Trends zu Sägeverfahren, den eingesetzten Werkzeugen, Maschinen und dem Fertigungs- und Automatisierungsprozess. Von erfahrenen Experten bekommen sie einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Branchen- und Technologieführer stellen in Anwendervorträgen innovative Lösungskonzepte und Entwicklungsergebnisse vor. Zielgruppe Die Tagung richtet sich an Entwickler, Konstrukteure und Produktmanager von Sägewerkzeugen, -maschinen und -prozessen. Ebenso werden Anwender der Sägetechnologie aus der Holz-, Metall- und Kunststoffbranche angesprochen. Fach- und Führungskräfte produzierender Unternehmen, die bereits Sägetechnologien einsetzen oder deren Einsatz erwägen und praxisnah die Grundlagen sowie deren aktuelle Entwicklungen und wirtschaftliche Potenziale kennenlernen möchten, finden auf der Tagung aktuelle Informationen und Entscheidungshilfen. Die Anmeldung erfolgt unter https://www.ipa.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/messen/Stuttgarter_Saege-Tagung.html Termin ist der 27. November 2019. Die Teilnahme ist in diesem Jahr kostenlos. Veranstaltungsort ist Stuttgart. Kontakt: Tim Mayer Gruppenleiter Sägetechnik Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Nobelstraße 12 70569 Stuttgart Telefon +49 711 970-1549 Fax +49 711 970-717-1549 Tim.Mayer@ipa.fraunhofer.de www.ipa.fraunhofer.de www.sägen-stuttgart.de

Firma des Tages

Walter GmbH

Vom Ein-Mann-Betrieb zu einem der modernsten Fertigungsunternehmen in der Sägeblattbranche Die WALTER GmbH ist mittlerweile seit über 55 Jahren ein Begriff für hartmetallbestückte Präzisions-Kreissägeblätter. Heute beliefern wir vor allem namhafte Erstausrüster sowie nationale und

Firma des Tages

Messe Düsseldorf GmbH

Die Messe Düsseldorf Gruppe: Mit 294 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2018 konnte die Messe Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten deutschen Messegesellschaften behaupten. Auf den Veranstaltungen in Düsseldorf präsentierten in diesem Messejahr rund 26.800 Aussteller 1,14 Mio

Produkt des Tages

Spontan MMKS

MMKS-System microlube Advantage
Das Minimal-Mengen-Kühl-Schmier-System (MMKS) wird überwiegend in der Metallbearbeitung sowohl bei spanenden als auch bei spanlosen Verfahren eingesetzt. Hier sind die bevorzugten Bearbeitungsarten neben dem Sägen, Bohren, Drehen und Fräsen auch

Produkt des Tages

Lamiflex LS+ Folie

Lamistretch Plus A new generation in stretchable reinforced Packaging Lamistretch Plus is the ultimate all-round packaging material, strong enough to withstand sharp edges, resistant to scuffing and friction during handling and transport, easy to apply automatically - including with