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Herzlich willkommen bei der Sägebörse

Keine andere spanabhebende Technik kann auf eine so lange Erfahrung zurückgreifen wie das Sägen. Gesägt wird seit annähernd 10.000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Trotzdem steht das Sägen immer wieder im Schatten anderer spanabhebender Techniken. Wir von der Sägebörse sind der Meinung: das muss nicht sein.

In unserem redaktionellen Teil finden Sie ständig neue Informationen über alle Arten von Sägeautomaten. Darunter verstehen wir nicht nur die traditionellen Formen der Bügelsäge, Kreissäge oder Bandsäge als Gehrungssäge, als Halbautomat, als Automat oder als Einzelschnittmaschine, sondern auch verwandte Techniken wie Lasern oder Abscheren. Dies gilt für neue genauso wie für gebrauchte Maschinen.

Um die Flut der Informationen zu kanalisieren unterscheiden wir in folgende Kategorien:

Im unten folgenden Eingangsteil der Sägebörse finden Sie seit jeher die redaktionellen Beiträge. Hier stehen chronologisch geordnet, alle eintreffenden Neuheiten in Text und Bild. Und das seit 2001.

Um nicht nur das neueste Produkt im Auge zu haben, sondern auch auf bekannte, erprobte und bewährte Maschinen und Werkzeuge hinzuweisen, haben wir den Showroom für Produkte eingerichtet. (Zur Showroom Produkte...)

Um den weit über 500 Firmen unserer Branche die Möglichkeit zu geben sich kurz einmal unseren Lesern vorzustellen, gibt es heute den Showroom Firmen. In diesem Forum finden Sie dann alle von dieser Firma genutzten Darstellungsformen auf der Sägebörse. Dort erwartet Sie eine spannende Reise durch Tätigkeitsbereiche, Produkte, Videos, Links, PDF´s und redaktionelle Beiträge über einzelne Firmen. (Zur Showroom Firmen...)

Wir informieren aber auch über die Werkzeuge wie Sägeblätter, Sägebänder (Bandsägeblätter), Bügelsägeblätter, Handsägeblätter, Lochsägen und Hilfsstoffe wie zum Beispiel Kühlmittel und Schmierstoffe. Um einen allumfassenden Querschnitt über die Vielfalt unserer Branche zu bieten, finden Sie auch Hinweise auf Dienstleister wie Schärfdienste zum Nachschärfen von Sägeblättern oder Hersteller von Sägeblattschärfmaschinen, Maschinen zum Spannen, Richten und Prüfen von Blättern oder Lohnsägereien bis hin zur weiteren Anarbeitung.

Und damit nicht genug. Unsere Branche ist der Anfang eines jeden Fertigungsprozesses und somit einer Vielzahl von anderen Branchen zwangsläufig verbunden und mit Baugruppen anderer Hersteller verknüpft. Auch über diese Anlagen berichten wir hier: wie zum Beispiel über Rollenbahnen, Anschlagsysteme, Lagersysteme Und Prozesse wie Bürstenentgraten, Sandstrahlen, Trowalisieren und Waschen. Selbst Messwerkzeuge oder den passenden Stahlhändler können Sie bei uns finden.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Flexibel sägen und wirtschaftlich lagern in der Produktion

Auf der Produktions-Fachmesse NORTEC 2020 in Hamburg (21. - 24. Januar) zeigt KASTO verschiedene Lösungen aus seinem Säge- und Lagertechnik-Portfolio, mit denen Fertigungsunternehmen schneller, wirtschaftlicher und ergonomischer arbeiten können. Zu den Highlights auf dem KASTO-Stand in Halle A1, Stand A1.400 zählen unter anderem das kompakte und standardisierte Turmlagersystem KASTOecostore, die universelle Bandsäge-Baureihe KASTOwin und die vielseitigen Schwenkrahmen-Bandsägen der KASTOmicut-Familie. Das Turmlagersystem KASTOecostore ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: Entweder zur Aufbewahrung von Langgut bis 6,5 Meter Länge oder zur Lagerung von Blechen, Paletten und anderen flächigen Materialien mit Abmessungen bis 1.524 x 3.048 Millimeter. Das Langgutlager ist zudem als ein- und als doppelseitige Ausführung verfügbar, das Blechlager im Sonderformat 1.524 x 4.000 Millimeter. Die Systemhöhe beträgt bis zu acht Meter und lässt sich flexibel wählen – genau wie die jeweiligen Beladehöhen: Anwender können pro Lagersystem bis zu drei unterschiedliche Höhen zwischen 50 und 950 Millimeter definieren. Dies sorgt für eine besonders hohe Lagerdichte, zudem lässt sich die Raumhöhe durch die Turmbauweise optimal ausnutzen. Die Ladungsträger werden automatisch ein- und ausgelagert und mit einem Hubwerk auf die optimale Be- und Entladehöhe gebracht. Ein zusätzliches Hubmittel wie etwa ein Gabelstapler ist zur Kassettenauslagerung nicht erforderlich. Dies sorgt für kurze Zugriffszeiten und eine ergonomische Arbeitsweise. Auf der NORTEC zeigt KASTO außerdem die universelle Bandsäge-Baureihe KASTOwin. Die Maschinen sind für das Serien- und Produktionssägen von Vollmaterialien, Rohren und Profilen konzipiert. Sie bieten eine flexible Lösung für ein breites Spektrum an Anwendungsfällen. Die verschiedenen Maschinengrößen sind alle nach derselben Bauweise konstruiert und die verwendeten Bauteile weitgehend identisch. Dadurch kann KASTO die Sägen deutlich günstiger anbieten als vergleichbare Produkte. Für besonders schwere Werkstücke ist die KASTOwin auch mit einem verfahrbaren Materialauflagetisch erhältlich. Weitere Sonderausführungen bietet KASTO unter anderem zur Bearbeitung von Rohren oder additiv gefertigter Bauteile. Speziell für den Einsatz in Werkstätten hat KASTO die Schwenkrahmen-Bandsägen der Baureihe KASTOmicut im Portfolio. Die Sägen sind für effiziente Abläng- und Gehrungsschnitte bei Rohren, Profilen und Vollmaterial konzipiert. Werkstattbetreiber profitieren besonders von der hohen Schnittgenauigkeit und -qualität bei verschiedenen Materialien sowie dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Anwender können je nach Bedarf zwischen manuell bedienten, halb- und vollautomatischen Varianten sowie zwischen verschiedenen Schnittbereichen auswählen. Die gesamte KASTOmicut-Serie ist außerdem nach den aktuellsten Maschinen-Sicherheitsrichtlinien gestaltet und somit für eine große Bandbreite an Einsatzgebieten und Anforderungen geeignet. Ein weiteres Highlight auf dem Messestand ist der „Smart Solutions Corner“: Hier präsentiert KASTO seine Entwicklungen rund um die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0. Dazu zählen unter anderem das Warehouse Management System KASTOlogic inkl. der mobilen Lösung für manuelle Lagerbereiche, die Maschinenzustandsanzeige KASTOapp, die Sägeplanerstellung KASTOoptisaw sowie die interaktive Fernwartelösung KASTO VisualAssistance. Anhand eines Videos können Besucher erleben, wie sich die Prozesse rund um die Themen Lagern, Sägen und Materialhandling mit den Lösungen von KASTO aus einer Hand ganzheitlich automatisieren und optimieren lassen – vom Auftrag im ERP-System bis zum sortierten Sägeabschnitt im Behälter. KASTO auf der NORTEC 2020: Halle A1, Stand A1.400

Apparatebau Clemens Bous GmbH & Co. KG

Auslieferungen Apparatebau Clemens Bous GmbH & Co. KG 4. Quartal 2019

Rückblick auf die Auslieferungen der Apparatebau Clemens Bous GmbH & Co. KG im 4. Quartal 2019 Auslieferung Dezember 2019/2:
Rundtaktreinigungsautomat in neuer Dimension

1 Stück "CeBeCo" Spritzreinigungsanlage WASCHFIX Typ T6/175 – WSA Eine eigenständige Business Unit des größten deutschen Stahlherstellers erhält eine Spritzreinigungsanlage im Rundtaktverfahren für Profile mit einer Länge von bis zu 1.750 mm.
* mit 2-Tank-System, * mit div. Filtersystemen.
Auslieferung Dezember 2019/1:
Zulieferant der Automobilindustrie im Bereich Metallverarbeitung mit mehr als 175 jähriger Firmengeschichte investiert in Spritzwaschanlage für Gitterboxen

1 Stück "CeBeCo" Spritzwaschanlage mit Rhönrad TROWAMAT Größe 80120/90, Ausführung WST
* mit 2-Tank-System, * mit zweifachem Pumpensystem (davon eine Hochdruckkreiselpumpe mit 15 kW Leistung)

Auslieferung November 2019:
SCHNELLE ROHRWASCHANLAGE, die Zweite!
1 Stück "CeBeCo" ROWAMAT RL 50 XP Stammkunde bekommt nach Februar 2018 nun die zweite schnelle Rohrwaschanlage;
integriert in eine Fertigungslinie zur Reinigung von Sonderprofilen in einer Taktzeit von 5 Sekunden !


Auslieferung Oktober 2019:
Ein international anerkannter Spezialist für hochdichte Leitungen erhält seine erste Spritz-/Flutwaschanlage für eines seiner ausländischen Werke 1 Stück "CeBeCo" Spritz-/Flutwaschanlage mit Rhönrad TROWAMAT Typ "KOMBI", Größe 12540/28 WSST - US
* mit Ultraschall-Unterstützung, * mit 3-Tank-System, * mit div. Filtersystemen.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

Die Sägetechnik im Wandel der Zeit

Die Sägetechnik ist seit jeher zentrales Geschäftsfeld von KASTO und bildet heute eines der beiden Standbeine des Unternehmens. Die 175-jährige Firmengeschichte ist geprägt von zahlreichen Innovationen und Entwicklungen, mit denen KASTO das Sägen von Metall immer wieder revolutioniert und sich damit eine Position als weltweiter Markt- und Technologieführer erarbeitet hat. Schon der Firmengründer Karl Stolzer erkannte Mitte des 19. Jahrhunderts, dass viele Betriebe in der Region einen Bedarf an leistungsfähiger Sägetechnik hatten. Der Zimmermann widmete sich deshalb unter anderem der Herstellung von Sägemühlen und Sägewerken – damals noch zum Sägen von Holz und betrieben mit Wasserkraft. Mit der Zeit kamen Walzenvollgatter und weitere Sägewerksausstattungen hinzu, die von Karl Stolzer und später von seinen Nachfahren stetig weiterentwickelt wurden. Es sind schließlich Stolzers Urenkel Friedrich und Paul, die sich mit dem Unternehmen rund 100 Jahre später verstärkt auf das Sägen von Metall fokussieren. Das Jahr 1947 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte von KASTO: Paul Stolzer erfindet die Bügelsägemaschine und legt damit den Grundstein für die Zukunft des Unternehmens als moderner Werkzeugmaschinenhersteller. Bügelsägen, bei denen das Sägeblatt in einen U-förmigen Bügel eingespannt ist, wurden bis dahin ausschließlich mühsam von Hand bedient. Im Vergleich stellte die maschinell betriebene Säge für viele Unternehmen eine deutliche Erleichterung und Leistungssteigerung dar. 1952 präsentiert KASTO auf der Hannover Messe erstmals eine Metallbügelsäge mit dem patentierten Verfahren der bogenförmig stoßenden Schnittbewegung – und feiert damit einen weltweiten Erfolg. Alle drei Sägeverfahren im Portfolio In den folgenden Jahren wird jedoch deutlich, dass neue Materialien und steigende Stückzahlanforderungen auch andere Sägeverfahren benötigen. 1965 beginnt KASTO deshalb mit der Produktion von Kreissägemaschinen, zehn Jahre später, nach der Markteinführung des Bi-Metall-Sägebandes, erweitert die erste Bandsäge das Portfolio. Heute bietet das Unternehmen als einer von wenigen Herstellern von Metallsägemaschinen dem Anwender alle drei Sägeverfahren und hat in jedem Segment ein umfangreiches Lieferprogramm. Dieses reicht von kleinen Handmaschinen für Werkstätten bis zu Hochleistungs-Bandsägemaschinen zur industriellen Bearbeitung von großen Blöcken und Platten. Als globaler Marktführer hat KASTO bereits mehr als 140.000 Sägemaschinen weltweit geliefert und nimmt mit rund 170 Patenten auch beim Thema Innovation eine Vorreiterrolle ein. Mit revolutionären Produktneuheiten und Funktionen schafft es KASTO immer wieder, die Welt des Metallsägens von Grund auf zu verändern und Anwender zu begeistern. Ein Meilenstein ist beispielsweise die im Jahr 1999 erstmals produzierte KASTOtec: Die vollautomatische Bandsäge überzeugt durch eine hohe Zerspanungsleistung und geringe Nebenzeiten und ist daher für die wirtschaftliche Produktion großer Stückzahlen bestens geeignet. Die Baureihe ist bis heute beliebt und wird von KASTO kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Erst kürzlich hat das Unternehmen eine umfassend überarbeitete Version der KASTOtec vorgestellt, bei welcher der optimale Einsatz von Hartmetall-Sägebändern im Fokus liegt. Damit lässt sich auch bei schwer zu zerspanenden Werkstoffen wie Titan, Hastelloy oder Inconel eine hohe Sägeleistung erzielen. Ein durchschlagender Erfolg ist auch die 2014 vorgestellte Baureihe KASTOwin: Die Bandsägen decken ein überaus breites Anwendungsspektrum ab, sind in verschiedenen Größen und speziellen Varianten für besondere Anforderungen erhältlich und punkten durch ein äußerst attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit 2018 ist das Unternehmen mit der KASTOmiwin (das Kürzel „mi“ steht hier für miter, engl. Für Gehrung) auch auf dem Gebiet der zweisäulengeführten Gehrungsbandsägen aktiv: Die Serie ist für Abläng- und Gehrungsschnitte zwischen -45 und +60 Grad geeignet, für Zuschnitte im Stahlbau, Stahlhandel, Anlagenbau sowie im Sondermaschinenbau konzipiert und als halb- sowie vollautomatische Ausführung verfügbar. Bei den Kreissägen ist es unter anderem die vollautomatische KASTOvariospeed, die sich bei Anwendern großer Beliebtheit erfreut. Sie ist für geringe bis mittlere Auftragslosgrößen ausgelegt, eignet sich für einen mannlosen Betrieb, insbesondere im Zusammenspiel mit einem Sägezentrum KASTOcenter, und kann flexibel unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten. Seit Herbst 2019 ist die KASTOvariospeed auch mit einem größeren Schnittbereich von 180 Millimetern erhältlich. Mit modernen Technologien fit für die Zukunft Für seine herausragenden Leistungen bei der Produktentwicklung wird KASTO mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – darunter zum Beispiel der begehrte Red Dot Design Award oder der AMB Award der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung. Aktuelle Trends von Industrie 4.0 wie Digitalisierung und Vernetzung, additive Fertigung oder Augmented Reality greift KASTO frühzeitig auf und lässt sie in die Entstehung neuer Produkte einfließen. Die Sägemaschinen sind heutzutage High-Tech-Lösungen, die sich mühelos in einen einheitlichen und digital gesteuerten Materialfluss integrieren lassen. Dabei unterstützen auch Software-Lösungen wie das Schnittoptimierungstool KASTOoptisaw, das auf Basis verschiedener Parameter zeit- und materialeffiziente Schnittpläne berechnet. Mit der KASTOapp können Anwender per Smartphone oder Tablet jederzeit und von überall den Status ihrer Sägemaschinen abfragen, überwachen und im Bedarfsfall besonders schnell reagieren. Das ermöglicht eine hohe Verfügbarkeit und minimale Stillstandzeiten. Bei der Bedienung achtet KASTO darauf, dass möglichst wenige Eingaben erforderlich sind – das erhöht den Komfort für den Anwender und hilft, Fehler zu vermeiden. Die Sägeprozesse justieren und korrigieren sich weitgehend selbst. Benutzer können Maschinendaten erfassen und online auswerten, um Abläufe und Standzeiten zu optimieren. Auf der Materialzu- und -abfuhrseite stehen umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten zur Verfügung – sowohl durch die Anbindung an automatische Lagersysteme als auch mithilfe von Industrierobotern. Damit können vom Einlagern des Rohmaterials bis zur Kommissionierung der fertigen Abschnitte sämtliche Arbeitsschritte abgedeckt werden. Das sorgt für eine leistungsfähige, effiziente, flexible und fehlerarme Fertigung und macht die KASTO-Sägen fit für die intelligente und vernetzte Produktion der Zukunft.

KASTO Maschinenbau GmbH & Co KG

UNICOMPACT von KASTO macht es dem Stahlhandel leichter

Immer kürzere Lieferzeiten und schwankende Losgrößen veranlassten den Multi Metal Distributor Debrunner Acifer im Schweizer Birsfelden, seine Logistikprozesse auf den Prüfstand zu stellen. Um eine hohe Lieferbereitschaft sicherzustellen, entschied sich das Unternehmen, die Lagertechnik zu optimieren – und wählte KASTO als Projektpartner. Mit dem Langgutlager UNICOMPACT 3.0 des Spezialisten aus dem baden-württembergischen Achern erzielt Debrunner deutliche Prozessvorteile und sorgt dafür, dass das Material schnell und zuverlässig zur Verfügung steht. Das Distributionscenter von Debrunner in Birsfelden im Kanton Basel-Land ist das größte Logistikzentrum der Schweiz für Multimetalprodukte. Der 1953 errichtete Standort ist historisch gewachsen und umfasste in den vergangenen Jahren bereits zwei Hochregallager am Standort Birsfelden. Auf einer Fläche von insgesamt 60.000 Quadratmetern lagert ein breites Stahl- und Metallsortiment. Dazu zählen Träger, Blank- und Stabstahl, Rohre, Hohlprofile und Flachprodukte. Von hier aus beliefert Debrunner seine Regionalgesellschaften und Endkunden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen verschiedene Anarbeitungs- und Logistikdienstleistungen an wie etwa das Anarbeiten nach Kundenvorgabe. Aus Sicht des Stahlhändlers war die Situation aber nicht mehr zufriedenstellend. „Der Unterhalt der beiden vorhandenen Lager mit jeweils 1.100 Kassetten und einem Zweischicht-Betrieb war kostenintensiv“, schildert Standortleiter Roger Durand. „Wir mussten parallel zwei separate Infrastrukturen unterhalten und hatten aufgrund der vielen Ein- und Auslagerstationen Nachteile bei der Transportlogistik.“ Zwar wurden in den vergangenen Jahren Prozesse kontinuierlich optimiert, entscheidende Produktivitätssteigerungen waren jedoch nicht mehr zu erzielen. „Beide Anlagen waren nach 28-jähriger intensiver Nutzung an ihre Grenzen gestoßen“, sagt Durand. Debrunner entschied sich, in ein neues automatisches Hochregallager für Langprodukte zu investieren. Ziel war es, mit diesem Projekt den Standort als Kompetenzzentrum beim Warenhandling und in der Anarbeitung weiter zu stärken, Transportwege einzusparen und zentrale Dienstleistungen auszubauen. Wichtiges Ziel: hohe Anlagensicherheit Die Anforderungen von Debrunner waren klar definiert: Moderne Hochregallagertechnik sollte die Anlagensicherheit erhöhen und Ausfälle vermeiden. „Wir wollten zudem die Produktivität beim kundenspezifischen Zuschneiden der Werkstoffe durch ein effizientes Materialfluss-Konzept verbessern“, fasst Roger Durand zusammen. Aus einer Ausschreibung gingen mehrere Projektvorschläge ein, die intensiv diskutiert wurden. Die Verantwortlichen entschieden sich schließlich für die Variante von KASTO. Diese überzeugte durch eine optimale Kosten-Nutzen-Rechnung, eine gute Anbindungsmöglichkeit für die zentrale Anarbeitung und eine geeignete Materialflusslösung inklusive der schnellen Verladung auf Lkw. „Darüber hinaus können wir das Lager bei Bedarf ohne großen Aufwand flexibel erweitern – das ist für uns ein wichtiger Faktor“, fügt Durand hinzu. UNICOMPACT für schnelle Bereitstellung KASTO hat den Lagertyp UNICOMPACT für sehr kurze Bereitstellzeiten entwickelt. Das Waben-Langgutlager optimiert den Bedarf an teurem Lagerplatz: Durch die geringen Anfahrmaße des Regalbediengerätes können Anwender den Raum für das Einlagern optimal nutzen. UNICOMPACT arbeitet nach dem Prinzip „Ware zum Mann“ – die angeforderten Güter werden automatisch an den Ausgabestationen bereitgestellt. Für eine optimierte Anzahl an Fahrbewegungen sorgt das Wanderkassettenprinzip von KASTO, bei dem Ein- und Auslagervorgänge parallel stattfinden. Schnelle Antriebe und simultan arbeitende Kassetten-Zugvorrichtungen ermöglichen es, dass das Material innerhalb von 60 Sekunden an den Bearbeitungsstationen bereit steht. KASTO bietet das Langgutlager für Bauhöhen bis 26 Meter und bis zu acht Tonnen Nutzlast an. Das Lagervolumen liegt zwischen 500 und 10.000 Kassetten bei Längen von drei bis 14 Metern. In Birsfelden kann Debrunner jetzt Material bis zu einer Länge von sieben Metern einlagern. Insgesamt stehen 2.936 Fächer zur Verfügung. Das 20 Meter hohe und 40 Meter lange Lagersystem ist in Silobauweise konstruiert und mit einer Ein- und vier Auslagerstationen sowie sieben Krananlagen zur Entnahme der benötigten Artikel ausgestattet. Das Regalbediengerät arbeitet mit einer Nutzlast von maximal drei Tonnen. Die Kassettenabmessungen liegen bei 620 x 350 Millimeter und 620 x 600 Millimeter – jede Kassette nimmt Material bis zu einem Gewicht von drei Tonnen auf. Mehr Produktivität erreicht Die Entscheidung für UNICOMPACT 3.0 hat sich für Debrunner voll ausbezahlt. Die neue Hochregallagertechnik stellt das Material an den jeweiligen Sägestationen zuverlässig bereit. „Hier können wir bereits Kassetten für Folgeaufträge anfordern. Reaktionszeiten werden dadurch erheblich verkürzt, und anlagenbedingte Wartezeiten gibt es nicht“, freut sich Roger Durand. Durch die Einlagerung von Puffermengen entfallen zeitintensive Nachschubprozesse. Mehr Produktivität erreicht Debrunner auch durch die zentrale Anarbeitung, die eine Mehrmaschinen-Bedienung erlaubt. Sägeaufträge unterschiedlicher Kunden lassen sich bei gleichem Einsatzmaterial zusammenfassen. Dank der Zentralisierung sparen die Schweizer im Vergleich zu früher zwei Sägen ein. Für effiziente Prozesse sorgt eine verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz. Alle Sägen sind optimal an das Lager angebunden und verfügen über ein Rückmelde-Terminal, ein KASTO Kommissioniergerät mit Magnetanlage für die leichtere Zuführung an die Stationen und die Möglichkeit, fertige Positionen effizient weiter zu geben. „Durch die straffe Organisation können sich die Sägebediener auf die Anarbeitung konzentrieren“, sagt Durand. Das neue Lkw-Verladekonzept basiert auf einer effektiven Logistiklösung mittels Verschiebewagen. Dadurch werden Suchzeiten vermieden und fertige Kundenaufträge aus Kommissionierung und Anarbeitung an nur einem Verladepunkt konzentriert. Nahtlose Anbindung an ERP-System Die KASTO-Experten banden die Steuerung des Lagers zudem nahtlos an das bestehende ERP-System bei Debrunner an – für den Stahlhändler ein nicht zu unterschätzender Vorteil: „Unsere Branche befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Da ist es wichtig, dass unsere Prozesse nicht nur auf Hardwareseite optimal ineinandergreifen, sondern auch auf Softwareebene“, beschreibt Durand. Die einheitliche Steuerung sorgt für reibungslose Abläufe, maximale Transparenz und eine einfache Bedienbarkeit. Außerdem hat Debrunner so für sämtliche Fragen rund um die Lagertechnik ein und denselben Ansprechpartner. „Auch das war ein Grund, warum wir uns für KASTO entschieden haben“, betont Durand. Seit Juni 2018 ist das neue Hochregallager anstelle der beiden bisherigen Lösungen im Einsatz. Mit der Anlage von KASTO hat Debrunner seine Optimierungsziele erreicht. „Wir sind mit dem UNICOMPACT bestens auf kommende Herausforderungen bei der wirtschaftlichen Lagerung von Langgut vorbereitet“, erklärt Roger Durand. „Die Ausfallzeiten sind äußerst gering – das sorgt für einen zuverlässigen und reibungslosen Betrieb. Die schnellen und optimal aufeinander abgestimmten Abläufe in dem neuen System ermöglichen uns, unsere Kunden auch bei sinkenden Losgrößen und steigenden Auftragszahlen mit kurzen Reaktionszeiten zu beliefern.“

Trumpf Gruppe

TRUMPF zeigt Lösung für automatisierte Serienfertigung im 3D-Druck

3D-Drucker TruPrint 1000 von TRUMPF wechselt Substratplatten automatisch // Maschine kann selbstständig über Nacht mehrere Druckaufträge abarbeiten // Lösung vermeidet Engpässe bei Auftragsspitzen // bisherige Modelle lassen sich erweitern Ditzingen, 17. Oktober 2019 – Auf der Weltleitmesse für additive Fertigung Formnext in Frankfurt zeigt das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF für den 3D-Drucker TruPrint 1000 eine neue Lösung, um Substratplatten automatisch zu wechseln. Bei dieser Funktion, die TRUMPF „Multiplate“ nennt, schiebt das Beschichter-Werkzeug der Anlage die Substratplatte nach Prozessende in den Überlaufbehälter. Anschließend bearbeitet der 3D-Drucker selbstständig eine neue Substratplatte. Die Anlage kann nahtlos den nächsten Druckauftrag starten, ohne dass ein Maschinenbediener sie öffnen und eine neue Platte einlegen muss. Das spart Zeit, Kosten und Ressourcen. Außerdem können Hersteller Engpässe bei Auftragsspitzen vermeiden, da die Maschine über Nacht durchläuft. Besonders geeignet ist die Lösung für Branchen, in denen die Auftragslage stark schwankt, etwa die Dentalindustrie. Hier starten Mitarbeiter die 3D-Drucker oft mitten in der Nacht neu, um die Lieferzeiten einzuhalten. Kleinere Zahnlabore haben dafür meistens keine Kapazität und müssen Aufträge ablehnen. Ihnen hilft die Multiplate-Funktion, Engpässe zu vermeiden und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Mit unserer Lösung tragen wir zur Industrialisierung der additiven Technologien in der Dentalindustrie maßgeblich bei“, sagt Florian Krist, Produktmanager bei TRUMPF Additive Manufacturing. Beschichter-Werkzeug ersetzt manuelles Eingreifen Beim automatischen Substratplattenwechsel der TruPrint 1000 spielen neben dem Beschichter-Werkzeug der Bauzylinder und der Überlaufbehälter eine wichtige Rolle. Beide Komponenten befinden sich unterhalb der Prozesskammer. Im Bauzylinder entsteht auf einer Substratplatte das gedruckte Bauteil, im Überlaufbehälter fängt die Anlage überschüssiges Pulver auf. Bei der Multiplate-Funktion übernimmt das Beschichter-Werkzeug, das während des Drucks das Pulver im Bauraum verteilt, die Handgriffe des Maschinenbedieners. Es schiebt die Substratplatte, auf der das Bauteil entstanden ist, in den Überlaufbehälter der Anlage. Eine Federgabel stellt sicher, dass der Überlaufbehälter die Substratplatte definiert absenkt. Im Bauzylinder der TruPrint 1000 lagert bereits die nächste Substratplatte. Diese fährt die Anlage nach erfolgtem Druck nach oben in die Prozesskammer. Die TruPrint 1000 startet nahtlos den nächsten Druckprozess, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Lösung spart Zeit, Ressourcen und Personalkosten Mit der Multiplate-Funktion sparen Unternehmen Zeit und Personalkosten. Kleinere Unternehmen geraten selbst bei Auftragsspitzen nicht unter Druck, da sie die Anlagen ohne zusätzliche Mitarbeiter auslasten können. Die Lösung ist zudem ressourcenschonend, da der Maschinenbediener kein neues Schutzgas einleiten muss. TRUMPF Kunden, die bereits eine TruPrint 1000 besitzen, können die Anlage problemlos um die Multiplate-Funktion erweitern. Die TruPrint 1000 ist mit ihrer Maschinenbasis der am meisten verkaufte 3D-Drucker im Kleinformat weltweit. Mit der Funktion „Multilaser“, bei der zwei Laser gleichzeitig das Bauteil fertigen, gehört sie zu den schnellsten ihrer Klasse. „Mit der Multiplate-Lösung gelingt es uns künftig noch besser, das Marktpotenzial der TruPrint 1000 auszuschöpfen“, sagt Krist.

Firma des Tages

LINSINGER Austria Maschinenbau Ges. m.b.H.

Firma LINSINGER Austria, ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das sich durch Innovation in einem hochspezialisierten Nischenmarkt etablieren konnte. Mit rund 350 MitarbeiterInnen repräsentiert LINSINGER den Typus eines mittelständischen Unternehmens, das das Rückrat der

Firma des Tages

Infos über die Sägebörse

Produkt des Tages

Spontan HTE 315-450

SPONTAN Hochleistungs-Trenn-Einheiten
mitlaufend Typ 315; 400 und 450 HSS/HM
Anwendung: Zum Trennen von Rohren und Profilen in Schweiß- und Profilieranlagen oder als stationäre Einheit für Probenschnitte etc. Systembeschreibung: Die Rohrsägeeinheit wird auf den Schlitten einer

Produkt des Tages

Kiesinger Liefern

Just-in-time & Übernacht-Service
Wir kennen die Anforderungen der Industrie. Daher gliedern wir uns nahtlos und flexibel in Ihr internes Supply-Chain-Management ein. Mit unserem Maschinenpark, unseren 25 Mitarbeitern im 3-Schicht-Betrieb und unserer modernen Logistik sind wir in der